Bildbearbeitung für Einsteiger

Adobe Post-App im Test: Schnell kreierte Bilder für soziale Netzwerke

Foto von Sandra Eichhorn

von Sandra Eichhorn (@sandra_rockt)-

Mit der iOS-App Adobe Post können auch Anfänger ohne Photoshop-Kenntnisse in wenigen Minuten kreative Bild-Posts mit Text erstellen. Nach dem letzten Update sind zahlreiche neue Funktionen hinzugekommen, welche die App enorm aufwerten. Wir haben die Software für Euch getestet.

Kinderleicht zu bedienen

Adobe Post ist sehr leicht zu bedienen und punktet zudem mit einer simplen Benutzeroberfläche. Damit ist es die perfekte Software für alle, die im Angesicht von Photoshop in Angstschweiß ausbrechen. Und das Beste daran: es ist eine mobile App. Wer also gerade in der Straßenbahn sitzt oder in der Schlange im Supermarkt wartet, kann einfach und schnell ein Bild kreieren und in sozialen Netzwerken posten - ganz ohne großen Aufwand.

Adobe Post Screenshot

Es gibt eine Auswahl an kostenlosen und lizenzfreien Bildern.  

Quelle: (Screenshot) Adobe Post 

Adobe Post Screenshot

Es gibt eine Auswahl an kostenlosen und lizenzfreien Bildern.  

Quelle: (Screenshot) Adobe Post 

Der erste Schritt ist die Auswahl des Bildes, das man verwenden möchte. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten: User können direkt ein Bild aufnehmen und es bearbeiten, ein Foto aus der Bibliothek auswählen oder die Bild-Vorlagen der App durchstöbern. Die Auswahl an Vorlagen ist zwar nicht besonders groß, dafür sind sie umsonst und es muss nicht auf teure Stockfotos zurückgegriffen werden. Wer auch mit Photoshop arbeitet, kann darüber hinaus Bilder aus Lightroom oder der Creative Cloud bearbeiten.

Hat man sich für ein Foto entschieden, muss man das Format auswählen. Glücklicherweise brauchen Nutzer nicht die verschiedenen Formate aller sozialen Netzwerke im Kopf haben, da sie praktischerweise bereits als Vorlagen integriert sind. Das bedeutet, man kann wählen, ob der Post für Facebook, Instagram, Twitter oder Pinterest sein soll. Zudem stehen auch die Formatvorlagen für Profilbilder oder Thumbnails der jeweiligen Netzwerke, sowie traditionelle Formate wie 3:2 oder 16:9 zur Verfügung.

Schriften, Farben und weitere Variationsmöglichkeiten

Hat man sich entschieden, wird das Bild mit einem Mustertext angezeigt. Dieser lässt sich dann beliebig verändern: Es gibt zahlreiche Farben, Schriften, Text-Hintergründe und -Ausrichtungen. Zudem lassen sich Deckkraft der Schrift und Abstände verändern. Auch ein zweites Textfeld kann problemlos hinzugefügt und individuell bearbeitet werden - ideal, wenn man zum Beispiel die Herkunft eines Zitats angeben will.

Adobe Post Screenshot

User können auch zwischen vorgefertigten Designs wählen.  

Quelle: (Screenshot) Adobe Post 

Adobe Post Screenshot

User können auch zwischen vorgefertigten Designs wählen.  

Quelle: (Screenshot) Adobe Post 

Wer keine Zeit oder keine Lust hat, die verschiedenen Möglichkeiten auszuprobieren, kann sich auch unter dem Menüpunkt „Design“ an den schon vorhandenen Vorlagen bedienen. Der bereits eingetippte Text passt sich dann automatisch an. Unter „Photo“ haben User die Möglichkeit, verschiedene Filter über das Hintergrundbild zu legen. So lässt sich zum Beispiel bei Mustern ganz einfach der Farbton ändern. Unter „Palette“ findet man noch weitere Möglichkeiten, um das Farbspektrum der Schrift zu verändern.

Ist das Bild soweit fertig, sticht einem nur noch das #adobepost-Wasserzeichen negativ ins Auge. Ziemlich störend, könnte man meinen, aber: um das Wasserzeichen dauerhaft loszuwerden, reicht es, einem einzigen Freund eine E-Mail mit einer Empfehlung der Software zu schicken, was direkt aus der App heraus erledigt werden kann. Klar, das ist Zwangswerbung - dafür ist Adobe Post kostenlos und dieser Schritt muss nur ein einziges Mal ausgeführt werden.

Fazit: Für Laien absolut empfehlenswert!

Mit Adobe Post konnten wir innerhalb kürzester Zeit einen individuellen Bild-Post erstellen, den wir problemlos auf Instagram teilen konnten. Die einfache Bedienung und das übersichtliche Interface überzeugen von Anfang an. Mit wenigen Touches und Swipes können auch Bildbearbeitungs-Einsteiger tolle Ergebnisse erzielen. Weitere Highlights sind die zahlreichen, eingespeicherten Formate, aus denen man nur noch das richtige herauspicken muss, sowie die kostenlosen und sehenswerten Bildvorlagen. Das Fazit der Redaktion: Daumen hoch!

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