Update für Creative Cloud

Adobe Magic: Update für die Creative Suite bringt neue Funktionen

Foto von Julian Richter

von Julian Richter -

Adobe arbeitet kontinuierlich an seiner Creative Suite und hat diese Woche drei neue Erweiterungen mit dem Update geliefert. Sie umfassen bessere Performance, effizientere Workflows und "Adobe Magic", was einige neue Features in die Creative Cloud integriert.

Face-Aware Liquify – Gesichter noch leichter verändern

Nebst dem verbesserten Content-Aware Crop, hat Adobe ein neues Feature namens "Face-Aware Liquify zu Photoshop hinzugefügt. Diese Erweiterung erkennt automatisch Gesichter auf Bildern und gibt dem User die Möglichkeit, Gesichter und Ausdrücke individuell zu verändern. So kann man zum Beispiel einen zu runden Kiefer markanter machen oder eine zu hohe Stirn niedriger. Aber auch Augen können vergrößert werden, die Nase verkleinert und einem ausdruckslosen Mund kann ein Lächeln oder Schmollen geschenkt werden. Schönheits-OPs á la Photoshop.

Photoshop erkennt die einzelnen Proportionen des Gesichts automatisch und markiert diese bereits, wenn man mit der Maus darüberfährt. Alternativ können auch die Regler rechts neben dem Bild verwendet werden, um Anpassungen vorzunehmen. Natürlich sollte dabei nicht dabei nicht übertrieben werden, sonst kann die eigentliche Absicht, eine Person zu verschönern, schnell in einer Karikatur enden.

Virtual Reality und 360°-Videos für Premiere Pro

Auflistung der neuen Features in Adobes neuestem Update

Diese Features sind im neuen Update enthalten.  

Quelle: (eigene Kollage)  Adobe.com 

Auflistung der neuen Features in Adobes neuestem Update

Diese Features sind im neuen Update enthalten.  

Quelle: (eigene Kollage)  Adobe.com 

Momentan machen vor allem 360°-Videos auf YouTube die große Runde. Kein Wunder also, dass sich Hersteller wie Adobe darauf einstellen und ihre Programme dafür entsprechend modifizieren. Ein 360°-Video erlaubt dem Betrachter die Kamera in alle Himmelsrichtungen zu drehen und die Geschehnisse aus jedem erdenklichen Blickwinkel zu betrachten. Auf diese Weise verpasst man nie wieder etwas, das sich lohnt es auf Band zu haben, aber mit einer normalen Kamera nicht schnell genug erfasst werden konnte.

In Bezug auf die Intensität des Bilderlebens geht die Virtual-Reality-Technik noch einen Schritt weiter. Hier ist man selbst im Geschehnis, läuft eigenständig herum und betrachtet quasi live Szenerien. Der neue VR-Modus unterstützt sowohl Stereo- als auch Mono-Videos – auch beim Rendern lässt sich der Output auf den gewünschten Schalleindruck hin modifizieren. Die VR-Einstellungen fügen automatisch die benötigten Tags hinzu, um sicherzustellen, dass Websites wissen, wie das Video gerendert werden muss. Andernfalls müsste dies nachträglich nach dem Upload auf einer Seite wie YouTube geschehen, was erstens Zeit- und zweitens Qualitätseinbußen zur Folge hat.

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