Upgrade des Betriebssystems

Bald ist Stichtag: Windows 10 nur noch für kurze Zeit kostenlos

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Noch gut einen Monat gibt es das Upgrade auf Windows 10 kostenlos. Danach werden, je nach Version und Anbieter, rund 100 Euro für Microsofts neuestes Betriebssystem fällig. Gute Gründe, weiterhin an alten Windows-Versionen festzuhalten, gibt es kaum.

Ein Großteil nutzt noch Windows 7

Noch für kurze Zeit können Nutzer mit den Betriebssystemen Windows 7 und 8 kostenlos auf Windows 10 umsteigen. Ab dem 29. Juli werden dann alle, die das neue Microsoft Betriebssystem nutzen möchten, zur Kasse gebeten. Wie Netmarketshare kürzlich mitteilte, verwenden erst 20 Prozent aller Desktop-Anwender das laut Microsoft "beste Windows aller Zeiten." Knapp auf der Hälfte aller Computer ist noch Windows 7 installiert. Auch wenn diese Statistiken laut Kritikern mit Vorsicht zu genießen sind, lässt sich mit Sicherheit feststellen: Viele Nutzer sträuben sich - trotz penetranter Aufforderungen per Pop-Up-Fenster - noch vor einem Upgrade.

Windows 10 bietet verbesserte Performance und Sicherheit.

Microsoft bleibt damit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Das liegt sicher zum Teil auch daran, dass Marktführer Windows 7 seine Sache durch die Bank gut macht: Das Betriebssystem ist jetzt eine Weile am Markt, die Kinderkrankheiten sind ausgemerzt und alles läuft weitestgehend stabil. Zudem versichert Microsoft selbst, dass der erweiterte Support noch bis ins Jahr 2020 bestehen bleiben wird. Das eher unbeliebte Windows 8 wird sogar noch bis 2023 unterstützt werden. Nicht ganz zu Unrecht fragt sich der geneigte Nutzer dann: Warum etwas ändern, wenn doch so weit alles gut funktioniert?

Vieles spricht für ein Update

Weil Windows 10, neben deutlich verbesserter Performance in puncto Systemstart und Sicherheit, auch einige interessante Features im Gepäck hat. So ist neben dem neuen Browser Microsoft Edge mit Cortana die intelligente Such-Assistenz mit an Bord. Außerdem werden sich viele Windows 8 Nutzer über die Rückkehr des Startmenüs freuen. Zwar werden auch in der 10er-Variante noch diverse mehr oder wenige nützliche Apps ab Werk vorinstalliert, diese lassen sich aber ohne viel Aufwand wieder entfernen.

An den Bedenken, dass Windows 10 jede Menge persönliche Daten beim Nutzer abgreift, ist übrigens etwas dran: So ist beispielsweise die Verwendung der Werbungs-ID standardmäßig aktiviert, und auch Cortana sendet regelmäßig Nutzerdaten an die Microsoft-Server. In den Einstellungen lässt sich die Datenübertragung unter dem Menüpunkt Datenschutz aber ohne viel Aufwand deaktivieren. Allerdings muss der Nutzer dann auch ohne Cortanas Unterstützung zurechtkommen.

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