Entwickler-Tools

Bessere Apps mit Android Studio 2.0 programmieren

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Nachdem Google Anfang Februar die 2. Beta-Phase für die App-Entwicklungsumgebung Android Studio 2.0 einläutete, ist die Software ab heute voll einsatzfähig. Mit einer guten Emulator-Performance und nützlichen Features, sparen Entwickler mit Android Studio 2.0 viel Zeit.

Den Aufwand verringern und eine möglichst realistische Testumgebung schaffen - das sind die Ziele von Googles Android-Entwicklungsumgebung. Zu den Highlight-Funktionen zählt Instant Run. Mit diesem Feature können Codes und Quellen-Angaben eingebaut werden, während die App auf einem Device oder im Emulator läuft. So muss nicht die ganze APK mühselig neu gebaut werden. Im Anschluss an Veränderungen kann man mit nur einem Klick auf die Funktion "Cold Swap" den Emulator neu starten.

Intelligenter Code Editor erkennt Fehler

Android Studio 2.0 hilft dem Programmierer dabei einen möglichst stabilen, fehlerfreien Code für das eigene App-Projekt zu schreiben. Der Code Editor erkennt dank IntelliJ-Technologie fehlende Code-Schnipsel und bietet selbst Vorschläge zur Komplettierung einer Zeile an.

Vor der Veröffentlichung einer Anwendung überprüft das System sämtliche Funktionen auf Herz und Nieren - auch hier hilft die durchdachte Software mit einem schnellen, Feature-reichen Emulator. Apps können auf ihre Kompatibilität mit jeder erdenklichen Android-Konfiguration (Smartphones, Tablets, TVs, Wearables) ausführlich getestet werden.

Was nützt es, eine App zu entwickeln, wenn sie keiner findet? Um nicht im Daten-Nirvana des World Wide Web unterzugehen, wurde das App-Indexing berücksichtig - der neueste Trend im Bereich App-Programmierung. Durch App-Indexing findet die Google Suchmaschine die Inhalte von Anwendungen. Weiteres Feature: GPU-Debugger für Games, die auf OpenGL ES beruhen. Der GPU-Debugger ist allerdings noch in der Beta-Phase.

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