Schneller im Netz

Chrome 50 lässt Windows XP und Vista fallen

Foto von Eike Betsch

von Eike Betsch (@bulltosh)-

Mit Chrome 50 hat Google nun die neuste Version des schnellen und beliebten Browsers auf den Markt gebracht. Allerdings werden nicht alle Systeme davon profitieren, da der Support für ältere Windows- und Mac-Plattformen komplett eingestellt wird.

Der letzte Vorhang fällt

Mehr als eine Milliarde Menschen nutzen den Browser von Google. Mit der neusten Version müssen sich jedoch einige User umstellen, denn neben Windows XP und Vista werden auch OS X 10.6, 10.7 und 10.8 nicht weiter unterstützt. Wer auf diesen Betriebssystemen nach einem Update sucht, wird mit der Meldung vertröstet, dass keine Aktualisierung mehr verfügbar ist.

Wichtig zu erwähnen ist hierbei, dass die älteren Versionen zwar noch erhältlich sind, diese jedoch nicht weiter geupdatet werden. Nutzer von veralteten Systemen sollten sich daher überlegen, entweder auf einen anderen Browser zu wechseln oder ihr eigenes System auf den neusten Stand zu bringen.

Highspeed dank Prioritäten

Wartezeiten waren bisher Alltag, wodurch Nutzer sinnlos Leerlauf überbrücken mussten. Chrome erlaubt Webseiten nun, durch die Einführung des Speed-Boosters "Preloading", wichtige Inhalte zu markieren und somit zu priorisieren. Diese lädt der Browser dann zuerst - und alles andere wird erst danach in Angriff genommen. Auch das Thema Sicherheit wird in Googles neustem Release großgeschrieben. Sobald man auf einen verdächtigen Download-Button klickt, warnt nun eine Dialogbox vor den möglichen Gefahren.

Das ist aber noch nicht alles, denn Chrome achtet in diesem Zusammenhang auch auf den Kontext des Links. Sobald eine Schaltfläche behauptet, dass auf die neuste Version aktualisiert werden muss oder die offizielle Hersteller-Seite nicht angesteuert wird, schlägt der Browser sofort Alarm. Und falls das bisher noch kein Anstoß war, um auf die neuste Version zu wechseln, so sei gesagt, dass natürlich auch jede Menge Sicherheitslücken geschlossen wurden und man alleine deswegen mit dem Einspielen des Updates nicht bis zum bitteren Ende warten sollte.

Als kleines Schmankerl zum Schluss: Die Datenexperten von Dadaviz haben eine Übersichtsgrafik darüber erstellt, wie sich die Browsernutzung über die Jahre zu Gunsten von Chrome verschoben hat. Schaut euch doch einfach mal unsere Banderole an.

2008: Der Internet Explorer dominiert die Welt

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(jodysieradzki)  Dadaviz Lizenz: CC BY

2009: Opera ist überarschend populär auf dem asiatischen Markt.

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(jodysieradzki)  Dadaviz Lizenz: CC BY

2010: Firefox langsam auf dem Vormarsch

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(jodysieradzki)  Dadaviz Lizenz: CC BY

2011: Chrome betritt den Ring

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(jodysieradzki)  Dadaviz Lizenz: CC BY

2012: IE, Firefox und Chrome kämpfen um die Krone

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(jodysieradzki)  Dadaviz Lizenz: CC BY

2014: Chromes Weltherrschaft erreicht ungeahnte Höhen

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(jodysieradzki)  Dadaviz Lizenz: CC BY

2014: Safari ist hoch angesehen in Grönland

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(jodysieradzki)  Dadaviz Lizenz: CC BY

2015: Chrome verlässt seine Festung

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(jodysieradzki)  Dadaviz Lizenz: CC BY

2008: Der Internet Explorer dominiert die Welt

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(jodysieradzki)  Dadaviz Lizenz: CC BY

2009: Opera ist überarschend populär auf dem asiatischen Markt.

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(jodysieradzki)  Dadaviz Lizenz: CC BY

2010: Firefox langsam auf dem Vormarsch

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2011: Chrome betritt den Ring

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2012: IE, Firefox und Chrome kämpfen um die Krone

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2014: Chromes Weltherrschaft erreicht ungeahnte Höhen

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2014: Safari ist hoch angesehen in Grönland

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(jodysieradzki)  Dadaviz Lizenz: CC BY

2015: Chrome verlässt seine Festung

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