Wie bitte?

Converse: Übersetzungs-App übersetzt nicht richtig

Geschätzte Lesezeit: ca. 2 Minuten

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

38 Sprachen soll die neue App 'Converse' für iOS per Spracherkennung übersetzen und so kleinere Unterhaltungen zwischen Menschen ermöglichen, die sich andernfalls nur mit Händen und Füßen verständigen könnten. Wir haben uns die vielversprechende App mal genauer angesehen - und waren am Ende zwar amüsiert, aber wenig begeistert.

Mit 'Converse' hatten die österreichischen App-Entwickler von 'iTranslate' eine ziemlich geniale Idee: Nur mit einem iOS-Gerät bewaffnet sollt ihr euch ohne weiteres mit Menschen unterhalten können, deren Sprache ihr nicht versteht - und umgekehrt. Einfach die entsprechende Nationalität auswählen und die Unterhaltung beginnen. Converse erkennt die Sprache daraufhin selbstständig und und gibt die Übersetzung in der jeweils anderen Sprache fast in Echtzeit aus. Denkbare Anwendungsfälle gibt es unzählige: Am Flughafen, beim Sightseeing in Barcelona oder in einer hippen Bar in Tokyo.

Converse

Converse unterstützt 38 Sprachen und bietet dabei sogar eine Unterscheidungsmöglichkeit zwischen australischem, britischem oder amerikanischem Englisch.

(Screenshot / iTranslate GmbH) 

Converse

Das Design der App ist durchdacht, die Bedienung könnte kaum einfacher sein. Um die Übersetzung zu starten, tippt ihr an beliebiger Stelle auf den Bildschirm, haltet gedrückt und fangt an zu sprechen.

(Screenshot / iTranslate GmbH) 

Converse

In der Einstellungen lässt sich Converse in die Vollversion upgraden. Die App kostet dann 4,99 Euro pro Monat, ist werbefrei und lässt euch Transkripte eurer Unterhaltungen aufzeichnen.

(Screenshot / iTranslate GmbH) 

Converse

Converse unterstützt 38 Sprachen und bietet dabei sogar eine Unterscheidungsmöglichkeit zwischen australischem, britischem oder amerikanischem Englisch.

(Screenshot / iTranslate GmbH) 

Converse

Das Design der App ist durchdacht, die Bedienung könnte kaum einfacher sein. Um die Übersetzung zu starten, tippt ihr an beliebiger Stelle auf den Bildschirm, haltet gedrückt und fangt an zu sprechen.

(Screenshot / iTranslate GmbH) 

Converse

In der Einstellungen lässt sich Converse in die Vollversion upgraden. Die App kostet dann 4,99 Euro pro Monat, ist werbefrei und lässt euch Transkripte eurer Unterhaltungen aufzeichnen.

(Screenshot / iTranslate GmbH) 

Converse schwächelt bei Kernfunktion

Die Benutzerführung der App ist denkbar intuitiv. Nach dem Download der App im App Store entscheidet ihr euch zunächst für die kostenlose Testversion oder geht für 4,99 Euro im Monat gleich in die Vollen. Dann dreht ihr euer iPhone oder iPad auf den Kopf, so dass sich das eingebaute Mikrofon während des Gesprächs oberhalb des Displays befindet. Nun noch das gewünschte Paar aus insgesamt 38 Sprachen einstellen und los gehts: Haltet den Bildschirm gedrückt und startet eure Unterhaltung in einer der gewählten Sprachen.

Bis hierhin klappt alles soweit einwandfrei: Die App wirkt aufgeräumt und benutzerfreundlich, ewig langes Herumwühlen in komplizierten Menüs entfällt. Nach nur wenigen Handgriffen befindet ihr euch direkt im übersichtlich gestalteten Übersetzungsbildschirm - gerade bei spontanen Begegnungen ein klares Plus. Leider schwächelt die App aber ausgerechnet dort, wo sie eigentlich glänzen sollte - nämlich bei der Übersetzung selbst einfachster Sätze. Wie sich die App im Praxistest schlägt, seht ihr im nachfolgenden Video:

Hier erfährst du mehr über: iOS

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