Sicherheitslücken erkennen

Das eigene Netzwerk schützen: BullGuard bietet kostenlosen IoT-Scanner

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Cyber-Angriffe über Botnetze verursachen in den letzten Jahren zunehmend Systemausfälle bei Online-Plattformen. Grund dafür sind zum Teil ungeschützte IoT-Geräte von Endverbrauchern. Der kostenlose Service des Software-Herstellers BullGuard möchte diese Sicherheitslücken schließen.

Erst vor wenigen Tagen legte das 'Mirai'-Botnet populäre Online-Dienste wie Twitter, Amazon und Paypal in den USA lahm. Bereits zuvor war es Hackern diverse Male gelungen sogenannte "Zombie-Netzwerke" aufzubauen und die ungeschützten IoT-Geräte von Privatpersonen für ihre Machenschaften zu instrumentalisieren. Das zugrunde liegende Problem bleibt bestehen: Die Sicherheitsvorkehrungen für Geräte, die mit dem Internet verbunden sind - man denke an Babyphones, smarte Küchengeräte, Rauchmelder, Lautsprecher und vieles mehr - reichen (noch) nicht aus.

Screenshot des IoT-Scanners von BullGuard

Ein Klick - und schon ist man verdammt überrascht, dass das eigene Netzwerk nicht so sicher ist, wie man dachte. Mit dem IoT-Scanner von BullGuard in Kooperation mit Shodan sind Sicherheitslücken schnell entdeckt.  

Quelle: (Screenshot)  BullGuard / Shodan 

Screenshot des IoT-Scanners von BullGuard

Ein Klick - und schon ist man verdammt überrascht, dass das eigene Netzwerk nicht so sicher ist, wie man dachte. Mit dem IoT-Scanner von BullGuard in Kooperation mit Shodan sind Sicherheitslücken schnell entdeckt.  

Quelle: (Screenshot)  BullGuard / Shodan 

Wie könnt ihr Euer Netzwerk schützen?

Zu den wichtigsten Ratschlägen, die alle bekannten Sicherheits-Software-Hersteller unterschreiben, gehört die Vergabe eines schwer zu knackenden Passworts sowie das regelmäßige Updaten der Firmware. Doch auch diese Präventivmaßnahmen dürften nur wenig ausrichten, wenn bei der Entwicklung der Firmware seitens der Hersteller zu wenig an Sicherheitsaspekte und zu viel an hohe Verkaufszahlen gedacht wird. Darüber hinaus ist nicht jeder Anwender ein Profi im Hinblick auf die Konfiguration seines WLAN-Netzwerks.

Wie kommt an dieser Stelle BullGuard ins Spiel? Die Funktion des IoT-Scanners, den das Unternehmen kostenlos anbietet, besteht darin, dass den Anwendern eine Möglichkeit an die Hand gegeben wird zu erkennen, welche Geräte im eigenen Haushalt mit dem Internet verbunden sind und über offene Ports Internetkriminelle förmlich dazu einladen, Datenmissbrauch zu betreiben. Das Aufzeigen gefährdeter Geräte kann das Bewusstsein des Anwenders schärfen, ob ausreichend Maßnahmen zum Netzwerkschutz betrieben worden sind.

Shodan - die Suchmaschine für IoT-Devices

Interessante Fakten

Der Name 'Shodan' ist übrigens eine Referenz zum gleichnamigen Charakter der Videospielserie 'System Shock'.

Für diesen Sicherheits-Service greift BullGuard auf die Suchmaschine 'Shodan' zurück, die in der Lage ist verschiedene Gerätearten - die mit dem Internet verbunden sind - zu erkennen und liefert Informationen zu den dabei übertragenen Daten. Beispielsweise über die genutzte Server-Software.

Das Shodan-Projekt existiert bereits seit 2009 und wurde vom Programmierer John Matherly initiiert. User können über die Plattform nicht nur eigene Geräte aufspüren, sondern im Grunde alle verbundenen Geräte. Erschreckenderweise inklusive Kontrollsystemen von Kernkraftanlagen, Wasseraufbereitungsanlagen und der öffentlichen Stromversorgung. Seitdem es Shodan gibt, wurden zahlreiche Fälle mangelnder Sicherheitsvorkehrungen veröffentlicht.

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