Kostenpflichtig, aber ohne Werbung

Drei Euro pro Nutzer: Workplace by Facebook ist erschienen

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Workplace by Facebook - bis vor Kurzem noch Facebook at Work betitelt - ist nach langer Beta-Phase erschienen. Anders als das altbekannte Facebook für Privatpersonen ist das Social Network für Unternehmen allerdings kostenpflichtig, verzichtet dafür aber auf Werbung.

'Workplace by Facebook' war lange Zeit in der Beta-Phase, jetzt ist es offiziell erschienen. Mit dem Networking-Tool will Facebook-Chef Mark Zuckerberg nun ganz offiziell eine wichtige Rolle an den weltweiten Büro-Arbeitsplätzen spielen und Kommunikationsangeboten wie 'Slack' und 'Yammer' Konkurrenz machen.

"Nein, es gibt keine Werbung."

Facebook

Optisch unterscheidet sich 'Workplace by Facebook' kaum von seinem großen Bruder, die Struktur des Tools wirkt alt bekannt. Nur sind es eben nicht Freunde und Verwandte, mit denen sich der Anwender hier austauscht: Im Newsfeed überfliegt der Nutzer die wichtigsten Neuigkeiten aus seinem Kollegenkreis, tauscht sich in Gruppen über wichtige Projekte aus oder organisiert Events, die idealerweise einen Business-Bezug haben. Und noch einen weiteren Unterschied zu Facebook gibt es: Werbung gibt es in Workplace by Facebook nicht.

Ungewöhnliches Preismodell

Mit Release des Kommunikationstools ist jetzt auch das Preismodell bekannt. Und dieses unterscheidet sich in vielen Aspekten vom Pricing ähnlicher Angebote: So gibt es zwar eine kostenlose, dreimonatige Trial-Phase. Eine abgespeckte Gratis-Version, wie sie beispielsweise Slack anbietet, wird es aber nicht geben. Stattdessen wirbt Facebook mit einem dreistufigen Modell mit monatlicher Abrechnung:

  • 3 Euro für jeden aktiven User für bis zu 1.000 Angestellte
  • 2 Euro für jeden aktiven User für bis zu 10.000 Angestellte
  • 1 Euro für jeden aktiven User für mehr als 10.000 Angestellte

Laut Facebook wird dabei lediglich für die Nutzer abgerechnet, die in dem relevanten Zeitraum auch tatsächlich aktiv waren - ein langfristiges Abonnement gibt es nicht. Für Non-Profit-Organisationen, also beispielsweise Krankenhäuser oder karitative Einrichtungen, und Bildungsinstitutionen ist der Dienst zudem gratis.

Das Video zum Release seht ihr hier:

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