LibreOffice endgültig auf dem Vormarsch

Es fehlt an Entwicklern: Das Ende von OpenOffice?

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Dennis E. Hamilton, Vorsitzender des OpenOffice Project Management Committee, bestätigt, was sich schon seit geraumer Zeit abzeichnete: Im Kampf gegen 'LibreOffice' können die sechs verbliebenen OpenOffice-Entwickler nicht mehr viel ausrichten.

Collaboration is our DNA

"Engagement" ist das Stichwort, denn ohne dies – und zwar auf freiwilliger Basis – lässt sich ein Open Source-Projekt nicht stemmen. Im Fall der 'Microsoft Office'-Alternative 'OpenOffice' zeigt sich dies vor allem durch ausbleibende Updates, was die Sicherheit der kostenfreien Büro-Suite gefährdet. Die letzte Aktualisierung auf Version 4.1.2 veröffentlichten die Entwickler im Oktober 2015.

Qualitative Kluft wächst zunehmend

"Eine Verlangsamung unseres Veröffentlichungszyklus würde das gesamte OpenOffice Ökosystem schädigen", hieß es bereits in einem Apache Blog Post vom 13. April 2015, als noch versucht wurde wieder mehr Entwickler für die Sache zu gewinnen. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren war zunächst nicht klar, welches Software-Projekt nach der Aufspaltung in LibreOffice und OpenOffice das Rennen gewinnen würde. Nun scheint es entschieden.

Denn nicht nur in puncto Entwicklung hinkt man hinterher, auch die Unterstützung der Community blieb zunehmend aus. Als vor kurzem ein sogenannter 'hotfix' (die Behebung eines kleineren Problems) released wurde, gab es kaum jemanden, der diese Neuigkeit noch hätte weitertragen können.

Um der aktuellen Situation Rechnung zu tragen, trat Hamilton an die Öffentlichkeit und bereitete die User auf eine mögliche Einstampfung des Projekts vor.

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