Veröffentlichung in den kommenden Wochen

Facebook kündigt Instant Articles jetzt auch für seinen Messenger an

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Instant Articles kommen demnächst auch für den Facebook Messenger. Links zu Inhalten von teilnehmenden Verlagen werden damit direkt über Facebook und nicht länger über einen separaten Link geöffnet. Artikel sollen sich auf diese Weise bis zu zehn Mal so schnell laden lassen.

Instant Articles kommt in den nächsten Wochen

Instant Articles, die im vergangenen Jahr veröffentlichte Erweiterung für Facebook, die das Aufrufen von verlinkten Artikeln annähernd ohne Ladezeit ermöglicht, kommt jetzt auch für den Facebook Messenger. In einem Blog-Eintrag kündigte Produkt-Manager Josh Roberts an, dass das neue Feature im Laufe der kommenden Wochen ausgerollt werden soll – zuerst auf Android, dann auf iOS.

Instant Articles, verschickt über den Messenger

Das Blitz-Symbol in der rechten oberen Ecke des Beitrags weist auf einen Instant Article hin - der Beitrag wird so weitaus schneller geladen.  

Quelle:  Facebook / Josh Roberts 

Instant Articles, verschickt über den Messenger

Das Blitz-Symbol in der rechten oberen Ecke des Beitrags weist auf einen Instant Article hin - der Beitrag wird so weitaus schneller geladen.  

Quelle:  Facebook / Josh Roberts 

Instant Articles sind journalistische Inhalte, die von teilnehmenden Verlagen direkt in Facebook veröffentlicht werden. Verschicken Anwender entsprechende Links, müssen die Beiträge also nicht mehr extra in einem separaten Browser geöffnet werden.

Zweischneidiges Schwert für Verleger

Bis zu 10 Mal schneller soll der Inhalt so geladen werden. Ob ein Link auf einen Instant Article verweist, erkennt der User an einem Blitz-Symbol in der rechten, oberen Ecke des Beitrags. "Jetzt erhalten Anwender die selbe schnelle, interaktive Erfahrung, die sie schon aus der Facebook-App kennen", schreibt Josh Roberts in seinem Blog-Post.

Artikel von Verlagen, die sich bereits für den Dienst angemeldet hätten, würden für den Messenger-Dienst rückwirkend in Instant Articles umgewandelt, heißt es weiter. Für Verlage ist das Feature allerdings nach wie vor ein zweischneidiges Schwert. Zwar wirbt Facebook unter anderem mit einer bis zu 70 Prozent geringeren Absprungrate, allerdings verzichten die Anbieter mit der Nutzung des Dienstes auch auf die für Werbeeinnahmen wichtigen Klicks auf der eigenen Webseite.

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