Ist der nicht eigentlich zum Texten?

Facebook Messenger rüstet auf: Boomerang, AR-Sticker und Selfie-Modus

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Foto von Michael Springer

von Michael Springer -

Getreu dem Motto "Viel hilft viel" bekommt der Facebook Messenger zum Jahresende noch ein paar neue Features verpasst. Dabei hatte Facebook schon im Oktober ganz andere Dinge für seine Chat-App geplant.

Vor knapp zwei Monaten hatte Facebook angekündigt, im 'Messenger' gehörig aufräumen zu wollen. "Der Messenger ist wirklich stark", sagte der zuständige Produktmanager David Breger seinerzeit, "aber wenn man sich [die App] so anschaut, ist 'simpel' wohl nicht das erste Wort, das einem einfällt." Damit sprach er die immer größer werdende Zahl an Features an, die den Messenger aufblähen und unhandlich machen würden.

Der ganze Wulst an Menüs und Untermenüs sollte entknotet und der Messenger in einem Redesign wieder auf Geradlinigkeit und Übersichtlichkeit getrimmt werden. Die Nutzer nahmen die Ankündigung mit großer Zustimmung auf – und seitdem herrscht Funkstille. Vom versprochenen Update samt frischem Design fehlt weiterhin jede Spur. Stattdessen bekommt der Messenger neue Features angeschraubt, die im Widerspruch zur eigentlich verordneten Schlankheitskur stehen. Die User-Kommentare auf Twitter zeigen den Unmut über diesen Zickzack-Kurs. Sei es drum, dies sind die neuen Funktionen, die nun weltweit ausgerollt werden:

Neu im Messenger: Animierte und interaktive AR-Sticker

Bereits vorhandene animierte und interaktive AR-Sticker können nun auch in Kameraaufnahmen platziert werden. Dazu einfach auf das Kamera-Symbol klicken, das neben dem gewünschten Sticker im Chatverlauf erscheint.

Instagram lässt grüßen: Boomerang

Mit dem 'Boomerang' lassen sich Videoaufnahmen in Endlosschleife loopen – sie fangen aber nicht jedes Mal von vorne an, sondern laufen immer wieder vorwärts und rückwärts. Ja, genauso wie bei Instagram.

Darf nicht fehlen: Selfie-Modus

Der Selfie-Modus der Kamera im Messenger wurde verbessert oder eher: verändert. Der Hintergrund lässt sich nun unscharf maskieren, was das Motiv in den Vordergrund rücken soll. In der Demo wirkt der Effekt allerdings eher unnatürlich – besonders an den Haaren.

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