Neues B2B-Tool schon im Oktober?

Flurfunk made by Zuckerberg: Facebook at Work kommt

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Facebook at Work soll in Kürze für aus der Testphase entlassen und somit für alle Firmen bereitgestellt werden, die Wert auf ein neues Tool für die interne Unternehmenskommunikation legen. Im Gegenzug zum allseits bekannten Facebook wird die Business-Variante allerdings nicht kostenlos sein.

Schon seit gut anderthalb Jahren durften einige wenige ausgewählte Firmen weltweit Facebooks neues B2B-Tool 'Facebook at Work' ausgiebig intern testen. Offenbar nähert sich die Beta-Phase jetzt dem Ende: Schon in wenigen Wochen soll das Büro-Tool für jedermann erhältlich sein. Dies berichtet das News-Portal TechCrunch unter Berufung auf eine dem Unternehmen nahestehende, aber nicht näher benannte Quelle.

Facebook fürs Büro

Facebook at Work wird in den Grundzügen seinem großen Social-Media-Bruder ähneln - allerdings mit deutlich eingeschränkter Reichweite. Denn an die Stelle der Facebook-Freunde treten Kollegen, mit denen ihr euch (idealerweise) über das neueste Projekt und nicht etwa über Privates austauscht. Wie gehabt tretet ihr dafür direkt per Chat in Kontakt, gründet Gruppen, abonniert Kollegen oder organisiert Videokonferenzen und Business-Events. Zudem wird es - analog zum Facebook-Pendant - einen News Feed geben, der dem Nutzer Neuigkeiten in Echtzeit anzeigt.

Gruppen lassen sich, wie aus Facebook bekannt, auch in Facebook at Work unkompliziert einrichten.

(Screenshot)  Facebook 

Facebook at Work wird sich auch unterwegs abrufen lassen - die App soll es für Android und iOS geben.

(Screenshot)  Facebook 

Kollegen lassen sich über die Follow-Funktion auch abonnieren.

(Screenshot)  Facebook 

Gruppen lassen sich, wie aus Facebook bekannt, auch in Facebook at Work unkompliziert einrichten.

(Screenshot)  Facebook 

Facebook at Work wird sich auch unterwegs abrufen lassen - die App soll es für Android und iOS geben.

(Screenshot)  Facebook 

Kollegen lassen sich über die Follow-Funktion auch abonnieren.

(Screenshot)  Facebook 

Preisgestaltung noch unbekannt

Facebook-Nutzern dürfte der Einstig denkbar leicht fallen.

Eines der Facebook-Trademarks schlechthin wird es aber, so scheint es bisher, in der Office-Variante nicht geben: Werbung. Vermutlich wird das Angebot auch aus diesem Grund kostenpflichtig werden. Zum Pricing an sich, also ob pro Nutzer, pro Monat oder gar nur einmalig gelöhnt werden muss, liegen derzeit noch keine Informationen vor. In welcher Preiskategorie sich Facebook at Work, auch verglichen mit etablierten Konkurrenten wie beispielsweise Microsoft Yammer einordnet, verriet der Insider ebenfalls nicht. Auch scheint eine abgespeckte Freeware-Variante, wie etwa bei dem beliebten Büro-Kommunikationstool Slack, nicht geplant zu sein.

Unter Berücksichtigung der bisher bekannten Features von Facebook at Work stellt sich natürlich die Frage nach der Zielgruppe - denn allzu viel Neues kann die kommende Bürosoftware nicht bieten. Ob Yammer- oder Slack-Nutzer im großen Stil umsatteln, darf daher bezweifelt werden. Wahrscheinlich ist vielmehr, dass Facebook at Work eher die Firmen begeistern wird, die über moderne Bürokommunikation noch nicht wirklich nachgedacht haben. Hier wird der Einstieg den Kollegen in der Tat sehr einfach gemacht, denn sowohl Funktionen als auch Layout sind überaus eng an das beliebte Social Network angelehnt.

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