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FreeMessage: 1&1 integriert kostenlosen Messenger in Mailing-Apps

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Der Internetdienstanbieter 1&1 hat seine kostenlose Messaging App 'FreeMessage' jetzt in die E-Mail-Apps von GMX und Web.de integriert. Wir haben das zum Anlass genommen, uns den Dienst einmal näher anzuschauen und waren dem schlanken Messenger am Ende des Testlaufs durchaus nicht abgeneigt.

Als wäre der Markt für Messaging-Deinste für Smartphones nicht schon längst übersättigt, bringen GMX und Web.de ihre eigene Messaging-App 'FreeMessage' jetzt erneut ins Gespräch, um WhatsApp, Facebook Messenger, Allo und Co. ein Stück vom Kuchen abzuluchsen. Zwar gibt es die Stand-Alone-Version schon seit ein paar Wochen, doch ab sofort können Nutzer der E-Mail-Apps von Web.de und Gmx die Chat-Funktion des Messengers nutzen, ohne eine weitere App installieren zu müssen.

Schickt ihr einem Freund ohne FreeMessage eine Nachricht, wird dieser kostenlos per SMS darüber informiert.

(Screenshot) 

Eine Option zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung fehlt in den Einstellungen, diese soll aber laut 1&1 standardmäßig aktiviert sein.

(Screenshot) 

Die Stand-Alone-App von FreeMessage kann zusätzlich durch einen selbst erstellen Pin geschützt werden.

(Screenshot) 

Schickt ihr einem Freund ohne FreeMessage eine Nachricht, wird dieser kostenlos per SMS darüber informiert.

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Eine Option zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung fehlt in den Einstellungen, diese soll aber laut 1&1 standardmäßig aktiviert sein.

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Die Stand-Alone-App von FreeMessage kann zusätzlich durch einen selbst erstellen Pin geschützt werden.

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Gratis SMS-Benachrichtigung inklusive

Für unseren Test nehmen wir uns unsere eher selten genutzte Gmx-Mail-App erneut vor und entdecken im Startbildschirm tatsächlich das neue Icon des Messengers in der oberen rechten Ecke. Nach dem Tap auf das Symbol werden wir zunächst gebeten, unsere Handynummer und (in der Folge) den per SMS zugeschickten Freischalt-Code in das entsprechende Feld einzutragen. Weitere Registrierungsschritte sind nicht nötig, um die App zu starten. 1&1 verspricht übrigens, genannte Mobilfunknummer nach deutschem Datenschutzrecht zu speichern und sie "im Gegensatz zu anderen Diensten" nicht an Dritte weiterzuleiten. Zudem ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung standardmäßig aktiviert.

Die Kosten für das Benachrichtigen von Freunden per SMS übernimmt 1&1.

Ist der Dienst eingerichtet, begrüßt den Nutzer eine übersichtliche, angenehm reduziert wirkende Benutzeroberfläche. Nach und nach füllt ihr diese mit neuen Chats oder Gruppendiskussionen durch einen Tap auf den grünen Button am unteren Bildschirmrand. Dabei bedient sich 'FreeMessage' der Kontakte im Telefonbuch eures Smartphones. Der Clou daran: Schreibt ihr einem Kontakt, der die App nicht nutzt, wandelt FreeMessage den Inhalt in eine (mitunter gekürzte) SMS um. Die Kosten dafür übernimmt 1&1.

FreeMessage: Gute Ausgangslage

Nach eigenen Angaben verwenden bereits 11 Millionen Nutzer die Mail-Apps von Gmx und Web.de. Damit hat 1&1 eine denkbar günstige Ausgangssituation inne, um sich auf dem umkämpften Markt zu behaupten. Im ersten Schritt eher weniger gegen Schwergewichte wie WhatsApp oder den Facebook Messenger, sondern gegen Nischenprodukte wie beispielsweise Threema.

„Durch die Integration des Messengers in die Mail-Apps können Millionen Nutzer direkt starten, ohne eine weitere Messaging App installieren zu müssen.“

Jan Oetjen, Geschäftsführer von Gmx und Web.de

Zumal der Messenger die gängigsten Funktionen, also das Versenden von Text, Bildern, Links und Medien, allesamt mitbringt. Einzig, dass der Account (einmal eingerichtet) offenbar nicht ohne Weiteres wieder gelöscht werden kann, schmälert den ersten Eindruck. Wer den Messenger ohne die E-Mail-Dienste ausprobieren möchte, kann sich die App im App Store und bei Google Play kostenlos herunterladen.

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