Alle Kamera-Features jetzt gebündelt

Google Arts & Culture: Art Selfies machen ist jetzt noch einfacher

Geschätzte Lesezeit: ca. 2 Minuten

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Das tollste an Googles 'Arts & Culture'-App sind zweifellos die Kamera-Features, die bislang aber nur umständlich zu erreichen waren. Über einen neuen Kamera-Button lassen sich diese AR-Spielereien ab sofort allesamt ganz einfach abrufen. Wenn ihr mal wieder ein Art Selfie machen wollt, ist dafür also jetzt die beste Gelegenheit.

Google Arts & Culture hat sich über die Jahre zu einem echten Hingucker gemausert, nachdem es anfangs noch ein Nischendasein führen musste. Zu wenig Entertainment schien für die meisten Usern dabei zu sein, zu dröge und belehrend wirkte die App auf viele.

Über einen neuen Kamera-Button gelangt ihr bequem zu allen bisher veröffentlichen AR-Features - Art Selfie ist natürlich auch dabei.  

Quelle: (Screenshot)  Google Arts & Culture 

Über einen neuen Kamera-Button gelangt ihr bequem zu allen bisher veröffentlichen AR-Features - Art Selfie ist natürlich auch dabei.  

Quelle: (Screenshot)  Google Arts & Culture 

Inzwischen hat sich das geändert: Die App hat tolle (und ja: lehrreiche) AR-Features zu bieten - zum Beispiel virtuelle Museums-Touren. Und spätestens seit das Internet vor gut einem halben Jahr mit 'Art Selfies' geflutet wurde, ist die App auch im Mainstream angekommen. Jetzt hat Google die vier besten Kamera-Funktionen an einem Ort gebündelt.

Ab sofort befindet sich am unteren Rand der App ein Kamera-Symbol, über das ihr alle AR-Features findet, die ihr ansonsten erst mühsam hättet suchen müssen. Mit dabei ist - natürlich - das extrem beliebte Art Selfie: Ihr macht ein Foto von eurem Gesicht und die App sagt euch, welchem berühmten Porträt euer Konterfeit ähnelt - das macht nach wie vor Spaß und regt zum Teilen an.

'Color Palette' lässt sich ferner am ehesten als Einrichtungshilfe beschreiben: Ihr fotografiert einen Bereich, schiebt einige Fokusbereiche umher und erhaltet Vorschläge zu Kunstwerken, die farblich gut passen würden. Wer sein Wohnzimmer gern mit Kunstdrucken dekoriert, bekommt hier durchaus brauchbare Vorschläge - in unser Büro würde offenbar prima 'Icebreaker' von Wolfgang Lettl passen.

Wie echte Kunstwerke auf einer Staffelei in eurem Wohnzimmer aussehen würden, erfahrt ihr mit 'Art Projector': Wählt einen Standort über die Kamera sowie ein Kunstwerk, pflanzt es auf den Boden, fertig. 'Johnny O'Keefe "A little bit louder now..."' von Ivan Durrant passt jedenfalls recht gut in unsere Redaktion, wie ihr im Aufmacherbild selbst sehen könnt. Besonders beeindruckend an diesem AR-Feature ist die Auflösung der Gemälde - geht ihr ganz nahe heran, könnt ihr kleinste Unebenheiten und sogar einzelne Pinselstriche ausmachen.

Die virtuelle Museumstour durch eine Ausstellung mit sämtlichen Werken des Niederländers 'Vermeer' aktiviert ihr schließlich über 'Pocket Gallery'. Die 36 Gemälde sind, genau wie in Art Projector, knackig aufgelöst und laden durchaus zu ausgiebigem Betrachten ein - allen voran natürlich der schärfste Ohrring im Netz. Kulturbanausen ohne die App bekommen die Android-Variante im Google Play Store, Apple-Nutzer schauen bei iTunes vorbei.

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