Keine weitere Unterstützung

Google Chrome und der Niedergang des Flash-Players

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Ressourcenschonend und benutzerfreundlich – durch diese Eigenschaften avanciert HTML5 zur beliebtesten Web-Technologie. Für Chrome bedeutet das: Zukünftig wird Flash-Player-Content nicht mehr automatisch unterstützt.

HTML5 bringt als offener Webstandard einige Vorteile mit, dazu zählt unter anderem die Unabhängigkeit von großen Unternehmen wie Adobe. Die neueste Version der Hypertext Markup Language war eine unumgängliche Entwicklung (und bereits 2004 im Gespräch), was vor allem dem Umstand zuzuschreiben ist, dass immer mehr Traffic über Mobilgeräte läuft.

Das Massenmedium Internet hat sich zudem inhaltlich verändert. Es musste also eine Technologie her, die sich leicht integrieren lässt, mobil abrufbar ist (kurze Ladezeiten) und den Akku nicht übermäßig strapaziert. Auch Web-Entwickler dürften HTML5 den Vorzug geben, da keinerlei kostenpflichtige Software nötig ist, um eine Seite zu erstellen - es reicht bereits ein simpler Text-Editor.

Durch einen Post in einer Google-Gruppe wurde nun bekannt, dass für die Entwicklung des Chrome-Browsers entsprechende Konsequenzen gezogen werden. Benötigt eine Webseite den FlashPlayer, um Medieninhalte anzuzeigen, fragt Chrome erst nach, ob man Flash benutzen möchte – eine automatische Anzeige des Contents ist nicht mehr vorgesehen.

Whitelist für beliebte Webseiten

Bekannte Web-Plattformen auf denen nach wie vor besonders viele Flash-Player-Medien herumschwirren, sollen von der Einschränkung ausgenommen werden. Dazu zählen: Facebook, Amazon, Twitch.tv, YouTube, VK.com, Live.com, Yandes.ru, OK.ru und Mail.ru. Jedoch wird auch diese Whitelist nur ein Jahr lang eingesetzt werden – in der Hoffnung, dass bis dahin alle Publisher auf HTML5 setzen.

Das folgende YouTube-Tutorial ist zwar schon etwas älter, erklärt aber besonders anschaulich den Webstandard HTML5:

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1 Kommentar
municat
municat

Durch die Direktsuche fühlt sich Surfen jetzt viel schneller an. Wirklich clever gemacht.

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