Brainstorming im Team

Google Jamboard: Digitales Whiteboard ergänzt G Suite

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

'Collaboration' ist das Stichwort des Jahres. Software-Tools zur Erleichterung der digitalen Zusammenarbeit sprießen wie Pilze aus dem Boden. Mit 'Jamboard' ergänzt nun auch Google die Online-Dokumente der G Suite um ein weiteres Werkzeug.

The newest addition to G Suite, Jamboard merges the worlds of physical and digital creativity. It’s real time collaboration on a brilliant scale, whether your team is together in the conference room or spread all over the world.

Im Austausch mit den Teamkollegen entstehen häufig die besten Ideen, da jeder eine individuelle Perspektive zum aktuellen Thema beisteuert und so Punkte von allen Seiten beleuchtet werden können. Der Einsatz von Whiteboards in Besprechungen ist daher keine Seltenheit. Wo früher Edding und Schwamm die einzige Alternative darstellten, kann dies heutzutage auch digital und in Verbindung mit weiteren Diensten erledigt werden, ohne lästiges Tafelwischen.

Googles G Suite, zu der die beliebten Online-Docs, Tabellen und Spreadsheets zählen, wird zukünftig um ein solches Whiteboard in digitaler und physischer Form erweitert. Neben dem "Anschreiben" wichtiger Punkte – übrigens auch in handschriftlicher Darstellung – dürfen auf dem 'Jamboard' auch Dokumente aus der G Suite geöffnet, die Google Suchmaschine in Gang gesetzt oder Webseiteninhalte direkt zum Jamboard hinzugefügt werden.

Für eine Session an einem Board, von Google als "jam" bezeichnet, lassen sich diverse kleine Werkzeuge wie digitale Haftnotizen und unterschiedliche Stifte oder Marker nutzen, um sich kreativ auszutoben. Die Speicherung des entstandenen Resultats am Ende einer Sitzung soll problemlos möglich sein.

Touch-Display mit eingebauter HD-Kamera

Statt einer "echten" Anschlagstafel an der Wand steht den Anwendern des Jamboards ein 55 Inch (knapp 140 cm) großes 4K-Display zur Verfügung, das auf Berührung reagiert. In Kombination mit einer integrierten HD-Kamera, Wi-Fi und Lautsprechern geht Google sicher, dass die User-Experience einem realen Meeting in kaum etwas nachsteht.

Auf dem Display lassen sich mit dem Stylus präzise Zeichnungen anfertigen, auch das Malen mit dem eigenen Finger soll problemlos möglich sein. Als Radiergummi darf die Hand verwendet werden, es genügt eine schlichte Wischbewegung.

Zum Verkauf steht das Jamboard allerdings noch nicht bereit, dies soll erst 2017 geschehen. Interessenten können sich schon jetzt für das 'Early Adopter' Programm bewerben.

Tipp: Ist es aufgrund der räumlichen Distanz nicht möglich, dass sich die Teammitglieder in persona begegnen, empfiehlt sich ein anderes Tool zu nutzen, zum Beispiel "bench". Bereits in der kostenlosen Variante erlaubt bench das Einladen mehrerer Personen zu einer digitalen Whiteboard-Session im Internet. Dafür braucht es kein Touch-Display, sondern lediglich den eigenen PC.

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