Zusammenarbeit mit dem CERN

Googles Big Bang AR App: Urknall im Wohnzimmer

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Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

In Big Bang AR könnt ihr ab sofort auf spektakuläre Weise dem Urknall beiwohnen. Für die AR-App hat sich das Team von 'Google Arts & Culture' mit den Forschern vom Teilchenbeschleuniger 'CERN' zusammengetan - und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wer ein halbwegs aktuelles Smartphone besitzt, macht sich auf Zeitreise.

Google hat die inzwischen mehr als umfangreiche 'Arts & Culture'-App erneut mit einem riesigen Update versehen. Scharfe Ohrringe sind dieses Mal zwar nicht dabei, dafür aber jede Menge Sternenstaub: 'Once Upon a Try' nennt sich die neueste Ausstellung, in der sich Weltraum-Fans stundenlang verlieren können. 127.000 Bilder aus den Archiven der NASA gilt es zu erkunden, Street-View-Touren am Teilchenbeschleuniger des 'CERN' zu unternehmen und vieles mehr. Aufsehenerregend ist aber ganz besonders die App, die Google gemeinsam mit besagtem Genfer Institut parallel zu dem Update auf die Beine gestellt hat: 'BIG Bang AR' lässt das Universum bei euch zu Hause neu entstehen.

Die interaktive Android- und iOS-App nimmt euch und euer Smartphone mit auf eine fast 14 Milliarden Jahre lange Reise vom Urknall bis zur Entstehung der Erde, wie wir sie kennen. Erzählt wird alles von Tilda Swinton, die ihr vielleicht noch als kahlköpfige Mentorin von 'Dr. Strange' aus dem gleichnamigen Hollywood-Blockbuster kennt. 'Big Bang AR' ist aber keinesfalls eine schnöde Videovorführung, die App macht massiv Gebrauch von den AR-Fähigkeiten moderner Smartphones.

Ihr (und alles andere) seid 13,8 Milliarden Jahre alt und die Teilchen in euch sind zeitlos.

CERN

Während der gesamten, optisch durchaus beeindruckenden Vorführung könnt ihr eure Smartphone-Kamera jederzeit frei bewegen. Hin und wieder greift ihr sogar aktiv ein, lasst den Urknall aus eurer Hand enstehen oder die Erde rotieren. Eure echte Umgebung - Schreibtisch, Garten, Küche, was immer ihr wollt - schimmert dabei effektvoll an vielen Stellen durch.

Hier entsteht gerade das Universum auf meinem Schreibtisch.

(Screenshot)  Google Arts & Culture / CERN 

Hier ist hat sich gerade der erste Stern geformt. In ein paar Milliarden Jahren gib es uns Menschen.

(Screenshot)  Google Arts & Culture / CERN 

Ein 'Star Selfie' darf in der App auch gemacht werden. Ein Zehntel von uns besteht aus Urknall-Wasserstoff.

(Screenshot)  Google Arts & Culture / CERN 

Hier entsteht gerade das Universum auf meinem Schreibtisch.

(Screenshot)  Google Arts & Culture / CERN 

Hier ist hat sich gerade der erste Stern geformt. In ein paar Milliarden Jahren gib es uns Menschen.

(Screenshot)  Google Arts & Culture / CERN 

Ein 'Star Selfie' darf in der App auch gemacht werden. Ein Zehntel von uns besteht aus Urknall-Wasserstoff.

(Screenshot)  Google Arts & Culture / CERN 

Damit das alles wirklich gut aussieht und ruckelfrei funktioniert, solltet ihr allerdings ein halbwegs modernes Smartphone einsetzen. Und selbst auf diesem wird euer Akku wahrscheinlich heißer als die ersten Teilchen - so war es jedenfalls bei unserem kurzen Test. Die Apps für Android- und iOS-Geräte findet ihr auf der dazugehörigen Webseite von Google Arts & Culture. Guten Flug.

Hier erfährst du mehr über: AndroidGoogle und iOS

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