Der magentafarbene Kommunikationsdienst

Immmr: Der neue WhatsApp-Konkurrent der Telekom

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von Sven Schäfer (@kreativfrei)-

WhatsApp, Skype, Telegram oder auch Google Allo - wer einen Messenger sucht, hat mittlerweile die Qual der Wahl. Doch damit nicht genug, denn mit 'Immmr' geht jetzt ein weiterer virtueller Kommunikationsdienst an den Start, der von der Deutschen Telekom entwickelt und bereits schon im Februar angekündigt wurde.

Die offizielle Präsentation des Telekom-Messengers 'Immmr' während des Mobile World Congress im Februar dieses Jahres ging eher still und leise über die Bühne. Der Mobilfunkanbieter hielt sich auch in den Folgemonaten zurück, was nähere Informationen und die konkreten Spezifikationen anging. Jetzt scheint die Entwicklung allerdings nahezu abgeschlossen zu sein, denn 'Immmr' soll bereits schon in den kommenden Tagen an den Start gehen - vorerst jedoch nur in der Slowakei.

Immmr nur für Telekom-Kunden?

Den Kollegen des Wirtschaftsmagazins Capital gegenüber sagte Claudia Nemat, Mitglied des Vorstandes der Telekom: "Immmr ist ein globales Produkt, mit dem wir weltweit Telekom-Dienste anbieten können". Bedingt durch diese Aussage stellt sich die Frage, ob Immmr nur für die Kunden der Telekom gedacht ist. Laut den vorliegenden Informationen scheint das jedoch nicht der Fall zu sein. Um Immmr nutzen zu können, muss man sich mit seiner Mobilfunkrufnummer registrieren. Diese Nummer kann dann über einen gesicherten Weblink zur Kommunikation genutzt werden - ohne das der Gesprächspartner Immmr- oder Telekom-Nutzer sein muss.

Allerdings ermöglicht die Telekom auch kostenfreie Telefonate, jedoch nur zwischen zwei Immmr-Usern. Wie die Tarife in andere Netze aussehen werden, steht zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch nicht fest. Der neue Telekom-Messenger lässt sich also dank der Bindung an die eigene Rufnummer geräteunabhängig nutzen und soll laut einer offiziellen Pressemitteilung "das Beste aus der internetbasierten Kommunikation mit den Vorzügen der Mobilfunkkommunikation vereinen". Doch wann können sich die Nutzer hierzulande selbst davon überzeugen?

Von der Slowakei aus in die Welt

Laut Claudia Nemat wird Immmr in den kommenden Wochen bei dem Tochterunternehmen Slovak Telekom an den Start gehen. Sobald sich der Messenger-Service als alltagstauglich entpuppt hat, wird das Angebot auf Kroatien und voraussichtlich auch auf die Nachbarländer erweitert. Das Ziel sei es, Immmr möglichst zeitnah weltweit anzubieten.

Wann der magentafarbene Kommunikationsdienst in Deutschland verfügbar sein wird, bleibt vorerst jedoch im Dunklen - einen offiziellen Release-Termin gibt es bislang nämlich nicht. Wir halten Euch auf dem Laufenden und stellen Immmr natürlich auch etwas genauer vor, sobald uns diesbezüglich weiterführende Informationen vorliegen.

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