Rettet eure Familie

Into the Dead 2: Actionreicher Zombie-Shooter für euer Smartphone

Geschätzte Lesezeit: ca. 3 Minuten

Foto von Michael Springer

von Michael Springer -

Der kostenlose Mobile-Shooter 'Into the Dead 2' schickt euch auf Zombie-Jagd und kitzelt dabei eine wirklich nette Grafik aus euren Smartphones heraus. Im Endlos-Runner pflügt ihr durch die untoten Horden, um immer neue Waffen und Upgrades freizuschalten. Wer eine kurzweilige Ballerei für zwischendurch sucht, ist hier bestens aufgehoben.

Vorteile
  • motiviert zum Weiterspielen
  • nette Grafik
  • viele Waffen, Items und Upgrades
  • unkomplizierter Einstieg
Nachteile
  • etwas mehr Bewegungsfreiheit hätte nicht geschadet
  • zum Teil unverschämt teure, allerdings optionale In-App-Käufe

Schon der Vorgänger von Into the Dead 2 war überaus beliebt – mehr als 70 Millionen Mal wurde er heruntergeladen. Nun schieben die Entwickler einen deutlich aufgemöbelten Nachfolger hinterher, der kostenlos für Android und iOS verfügbar ist.

Am bewährten Spielprinzip hat sich grundlegend nichts geändert: In verschiedenen Levels steuert ihr den Helden aus der Ego-Perspektive durch Massen von Zombies, die ihr euch mit Pistolen, Gewehren und Granaten vom Leib haltet. Dabei rennt euer Charakter unermüdlich vorwärts – ihr entscheidet allerdings, in welche Richtung es gehen soll und wann es wie kracht. Der Kampf führt euch durch Wälder, Felder, verlassende Siedlungen und düstere Industrieanlagen.

Dank der einfachen Steuerung tretet ihr der Zombie-Apokalypse ohne Startschwierigkeiten entgegen. Ausweichmanöver klappen auf Anhieb, Schüsse finden sicher ihr Ziel. Trotzdem braucht es auch ein wenig Köpfchen: Weil die Munition begrenzt ist, führt wildes Geballere nicht zum Erfolg. Es gilt, im richtigen Moment abzudrücken und nachzuladen, sonst findet der heroische Kampf gegen die Untoten ein schnelles, unschönes Ende.

Into the Dead 2: Ausrüstung und Waffen sammeln – auch ohne Werbeeinblendungen

Nach jedem erfolgreich absolvierten Level warten neue Waffen, Upgrades und Ausrüstungsgegenstände auf euch. Mit ein wenig Ausdauer lassen sich sogar tierische Begleiter freischalten, mit denen ihr gemeinsam in den Kampf zieht. Anders als im Vorgänger wird das Spektakel diesmal außerdem in eine eigene Story verpackt (mit sieben Kapiteln und insgesamt 60 Levels) – die ist jedoch schnell erzählt: Ihr seid mit dem Jeep auf dem Weg nach Hause, als euch ein Unfall von der Straße reißt. Also muss es zu Fuß weitergehen, denn die immer schlimmer werdende Zombie-Invasion bedroht eure Familie daheim. Den Innovations-Award gibt’s dafür von unserer Seite aus nicht.

Wie heute fast jeder Free-to-Play-Titel kommt darüber hinaus auch Into the Dead 2 nicht ohne Werbung und (zum Teil unverschämt teure) In-App-Käufe aus. Wer 30-sekündige Werbeclips schaut, kann am Ende jedes Levels doppelt looten oder spezielle Ausrüstungsboxen bekommen. Lobenswert: Wer keine Lust auf Werbung hat, kann das gesamte Spiel durchzocken, ohne je einen Clip zu gucken. Naturgemäß wird das Ganze ohne die Zusatzbelohnungen aber langwieriger.

Die Herausforderungen eines Levels in Into the Dead 2

Jedes Level in Into the Dead 2 bietet eigene Herausforderungen. Wer sie erfüllt, bekommt neue Ausrüstung.

(Screenshot) 

Optioanler In-App-Kauf in Into the Dead 2

"Supergünstig" ist das nicht wirklich. Heftige Preise für optionale In-Game-Käufe: 10,99 € soll dieses Gewehr samt Upgrades kosten.

(Screenshot) 

Die Herausforderungen eines Levels in Into the Dead 2

Jedes Level in Into the Dead 2 bietet eigene Herausforderungen. Wer sie erfüllt, bekommt neue Ausrüstung.

(Screenshot) 

Optioanler In-App-Kauf in Into the Dead 2

"Supergünstig" ist das nicht wirklich. Heftige Preise für optionale In-Game-Käufe: 10,99 € soll dieses Gewehr samt Upgrades kosten.

(Screenshot) 

Nerven kann die Ausdauer-Grenze: Jeder Run kostet Energie, die sich allerdings nur langsam regeneriert – es sei denn, man zahlt eine entsprechende Gebühr für den VIP-Status. Ohne Energie jedenfalls kein neuer Run. Wer intensiv spielt, stößt daher ohne zu zahlen schnell an Tagesgrenzen. Dass sich Ingame-Währung außerdem auch für Echtgeld kaufen lässt, versteht sich bei heutigen Mobile Games schon fast von selbst.

Trotz der Einschränkungen: Ihr könnt mit Into the Dead 2 jede Menge Spaß haben, ohne einen Cent auszugeben. Erwartet jedoch keine Spieltiefe und Aktionsfreiheit, wie ihr sie vielleicht von Desktop-Shootern kennt. Diesen Standards kann der mobile Zombie-Shooter nicht gerecht werden.

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