Noch Luft nach oben

Kamera-App: Microsoft Selfie wenig überzeugend

Foto von Sandra Spönemann

von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Das Smartphone als Bildbearbeitungs-Tool für unterwegs erfreut sich angesichts der Downloadzahlen entsprechender Apps größter Beliebtheit. Auch Microsoft hat ein eigenes Programm in dieser Sparte veröffentlicht, die Microsoft Selfie App. Unser Test-Fazit: Da geht noch mehr!

Microsoft Selfie Screenshot

Hier sehen wir eine wenig begeisterte Redakteurin und die Tools, die Microsoft zur Fotobearbeitung zur Verfügung stellt: 13 Filter und einen Weichzeichner.  

Quelle: (Screenshot / Sandra Spönemann) Microsoft Selfie 

Microsoft Selfie Screenshot

Hier sehen wir eine wenig begeisterte Redakteurin und die Tools, die Microsoft zur Fotobearbeitung zur Verfügung stellt: 13 Filter und einen Weichzeichner.  

Quelle: (Screenshot / Sandra Spönemann) Microsoft Selfie 

Im Urlaub, im Büro, unterwegs mit den besten Freunden oder der Familie: Schnell wird das Smartphone gezückt und ein Erinnerungsfoto in Form eines Selfies geschossen. Aufgrund der Popularität dieser Foto-Technik existieren Bildbearbeitungs-Apps wie Sand am Meer - einige, wie zum Beispiel InShot oder Prisma, haben wir bereits unter die Lupe genommen. Heute haben wir uns der Microsoft Selfie App gewidmet und stellen fest, dass Begeisterung anders aussieht.

Simpel und funktionstüchtig

Die kostenlose App, die sowohl im App Store als auch im Play Store zur Verfügung steht, ist schnell installiert und offeriert nach dem Öffnen die Möglichkeit ein bereits vorhandenes Foto aus der Medienbibliothek zu bearbeiten oder ein neues aufzunehmen. Für die Bearbeitung stehen zum aktuellen Zeitpunkt 13 verschiedene Filter zur Auswahl, welche die Farbgebung des Bildes beeinflussen. Wer bereits mit Foto-Filtern in anderen Apps experimentiert hat, wird in der Microsoft Selfie App nichts Neues erfahren: Es gibt Filter, die ein Bild durch Rottöne wärmer oder durch Blautöne kälter wirken lassen. Diese funktionieren einwandfrei. Darüber hinaus steht allerdings lediglich ein Weichzeichner zur Verfügung, dessen Ausprägung mit einem Schieberegler gesteuert werden kann.

"Simpel und funktionstüchtig" - so unser zusammenfassendes Urteil über die Microsoft App. Die Bewertungen der User im Play Store spiegelt ebenfalls wider, dass die mobile Applikation nicht wirklich konkurrenzfähig ist: "Ein Jahr zu spät und dann kaum Mehrwert... Kein direkter Start in der Kamera-App, keine unabhängige Einbindung in Microsoft-Dienste wie Onedrive, Linkedin oder ähnliche bzw. fremde wie FB oder Twitter".

Fazit: Das hätte man wirklich besser machen können. Im Vergleich zu anderen Microsoft-Produkten ist man in diesem Fall auf entwicklungstechnischer Sparflamme geblieben.

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