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R.I.P.: Keine Weiterentwicklung des Microsoft Internet Explorers

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Microsoft stoppt die Investitionen in den Internet Explorer. Zwar können User den Browser weiterhin benutzen und die Version 11 ist weiterhin erhältlich, es wird jedoch keine Updates mehr geben. Das Unternehmen setzt in Zukunft auf den neuen Edge Browser, der 2015 gemeinsam mit Windows 10 auf den Markt gebracht worden ist.

Microsoft stoppt die Investitionen in den Internet Explorer. Zwar können User den Browser weiterhin benutzen und die Version 11 ist weiterhin erhältlich, es wird jedoch keine Updates mehr geben. Das Unternehmen setzt in Zukunft auf den neue Edge Browser, der 2015 gemeinsam mit Windows 10 auf den Markt gebracht worden ist.

Ende im Gelände – Internet Explorer wird beerdigt

Über 20 Jahre ist der gute alte Internet Explorer alt, für den es ab diesem Jahr keine Aktualisierungen mehr geben wird. Der Microsoft-Konzern gab offiziell bekannt, dass die Unterstützung für ältere Versionen mit dem 12. Januar eingestellt wird. Wer nicht warten möchte, bis erste Sicherheitslücken Tür und Tor für Viren und Trojaner öffnen, der nutzt die aktuellste Version des Internet Explorers – dieses wird in Hinblick auf die Sicherheit noch gepflegt – oder steigt gleich auf einen neuen Browser um. Nutzer von Windows 8.1 oder 10 brauchen sich keine Sorgen machen, sie besitzen automatisch die neueste Version.

Welcher Browser ist der Beste?

Safari, Chrome, Edge, Mozilla… wer die Wahl hat, hat die Qual. Besonders in der Beliebtheit gestiegen ist Chrome aus dem Hause Google mit einem Marktanteil von 25 %. Dieser ist schnell, funktioniert auch auf dem Smartphone ohne große Probleme und aktualisiert sich automatisch auf die neueste Version – ein Grund dafür warum dieser Browser mit einem hohen Sicherheitslevel brilliert.

Firefox von Mozilla wird ebenfalls gerne genutzt, da sich umfangreiche individuelle Veränderungen durch Add-Ons vornehmen lassen und ebenfalls regelmäßig Updates zur Verfügung stehen. Um die Privatsphäre zu schützen, kann man Werbeblocker wie "Adblock Edge“ oder "Bluhell Firewall“ nutzen. Wer nicht getrackt werden möchte, dem ist "Disconnect“ oder "Google Search Link Fix“ zu empfehlen. Zudem bietet Firefox einen integrierten Passwort-Manager. Nachteil: Auf dem Smartphone taugt der Browser weniger – zu oft werden Webseiten nicht korrekt angezeigt.

Mit einem modernen Design, ähnlich dem Kachel-Menü von Windows 8, kommt Microsofts Edge daher und bringt einige nette Features mit, z.B. das "Bemalen“ von Webseiten und der Sprachsteuerung Cortana. Einen ersten Eindruck gewinnt man durch dieses Video: Windows 10 How-To Microsoft Edge.

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