Effizienteres Arbeiten

Microsoft geht shoppen: LinkedIn-Integration in Office

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von Julian Richter -

Um das Arbeiten mit der Office-Suite noch komfortabler und effizienter zu machen, hat Microsoft sich dazu entschlossen, LinkedIn zu kaufen und sich dessen Netzwerk zunutze zu machen. Im Gegenzug soll LinkedIn sich über mehr aktive User freuen können.

Die Kombination für schnelleres Arbeiten

Microsoft hat am heutigen Tag sein wohl größtes Geschäft überhaupt getätigt. Und zwar den Kauf von LinkedIn für schlappe 26,2 Milliarden US-Dollar. Grund für diese Entscheidung war die Ergänzung der Office-Suite. Somit sollen User in Zukunft Benachrichtigungen und Job-Vorschläge von der Software direkt auf den Desktop bekommen.

Ich habe LinkedIn schon immer bewundert, (...) Ich dachte schon lang darüber nach. (Satya Nadella)

Diese Kombination soll neue Erfahrungen erzeugen, wie zum Beispiel einen LinkedIn Newsfeed, der alle Artikel eines Projektes auffährt, an dem man gerade arbeitet. Zusätzlich schlägt Office einen Experten über LinkedIn vor, welchen man direkt zu seiner Aufgabe konsultieren und um Hilfe bitten kann. Ebenfalls als Grund für den Kauf gibt Microsoft an, seinen Cloud-Dienst mit LinkedIns riesigem User-Network verknüpfen zu wollen. Natürlich wird diese Fusion nicht nur den Nutzern helfen, sondern Microsoft auch ordentlich verdienen lassen.

Office will noch weiter wachsen

Laut einem Zitat von VentureBeat nutzen momentan nur 25 Prozent der mehr als 400 Millionen angemeldeten User von LinkedIn ihren Account monatlich. Durch die Verschmelzung mit Microsoft soll sich dies nun ändern. Da beide Softwares immer intelligenter und ausgefeilter werden, ergänzen sie sich nicht nur, sondern stärken sich auch. Dadurch werden neue Möglichkeiten der Monetisierung durch individuelle und organisierte Abonnements und zielgerichtete Werbung eröffnet.

Nachdem der Deal abgeschlossen ist, wird LinkedIn Teil von Microsofts Geschäftsprozessen sein. Jeff Weiner bleibt weiterhin CEO von LinkedIn und arbeitet somit Hand in Hand mit Satya Nadella, dem CEO von Microsoft. Das Geschäftsbündnis soll laut beiden Unternehmen noch dieses Jahr geschlossen werden.

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