Die besten Alltags-Apps

Mit Gratis-Apps den Alltag meistern [Teil 2 von 3]

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Genau die richtige App in jeder Lebenslage: In unserer Artikel-Serie haben wir kostenlose Apps unter die Lupe genommen, die euch in Alltagssituationen kräftig unter die Arme greifen - vom Aufstehen bis zum hoffentlich erfolgreichen abendlichen Date.

Im ersten Teil unserer Serie zu den besten Alltags-Apps habt ihr erfahren, mit welcher Gratis-Software ihr die ersten Minuten nach dem Aufwachen unbeschadet übersteht und bestens gestärkt in den Tag startet. Wie ihr den beschwerlichen Weg zur Arbeit oder zur Uni am bequemsten absolviert, lest ihr in Teil 2. Außerdem erfahrt ihr hier, wie ihr tagsüber topfit und langweiligen Projektgruppen fern, aber trotzdem immer auf dem Laufenden bleibt. Die folgenden Apps haben wir uns für euch näher angeschaut:

  1. Öffi - Fahrplanauskunft (Google Play)
  2. Teamviewer für Meetings (Google Play / App Store)
  3. Rückenschule (Google Play / App Store)

Auf geht' s

Ob zur Schule, Uni oder zur Arbeit: Mit dem Fahrrad fahren oder gar zu Fuß gehen ist gerade im Winter eine unangenehme Übung. Viele benutzen deshalb gerne regelmäßig die öffentlichen Verkehrsmittel - schließlich ist das auch umweltfreundlicher als das Auto. Damit ihr immer wisst, wie ihr mit den "Öffis" elegant und ohne große Wartezeit von A nach B kommt, sei euch die kostenlose App 'Öffi - Fahrplanauskunft' ans Herz gelegt.

Haltestellen finden in der Öffi-App

Öffi präsentiert euch alle Haltestellen in eurer Nähe inklusive Entfernung.

(Screenshot) 

Netzpläne in der Öffi App

Öffi greift auf eine umfangreiche Datenbank zurück und zeigt euch auf Wunsch ganze Netzpläne an.

(Screenshot) 

Verbindungs-Ansicht in der Öffi App

Von A nach B kommt ihr mit Öffi denkbar komfortabel. Sogar eine Addresse aus dem Kontaktbuch kann als Zieladresse eingefügt werden.

(Screenshot) 

Haltestellen finden in der Öffi-App

Öffi präsentiert euch alle Haltestellen in eurer Nähe inklusive Entfernung.

(Screenshot) 

Netzpläne in der Öffi App

Öffi greift auf eine umfangreiche Datenbank zurück und zeigt euch auf Wunsch ganze Netzpläne an.

(Screenshot) 

Verbindungs-Ansicht in der Öffi App

Von A nach B kommt ihr mit Öffi denkbar komfortabel. Sogar eine Addresse aus dem Kontaktbuch kann als Zieladresse eingefügt werden.

(Screenshot) 

Öffi listet euch gleich nach dem Öffnen sämtliche in der Nähe befindliche Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel auf - inklusive Haltestellenname, die Nummer der dort haltenden Linie und der Entfernung, die ihr bis dorthin zurücklegen müsst. Sogar die Himmelsrichtung wird euch dank Kompassfunktion angezeigt. Möchtet ihr eine Haltestelle favorisieren, wischt ihr einfach über der Haltestelle nach rechts. Nach links wischt ihr, wenn ihr die Haltestelle ignorieren wollt - also ganz ähnlich, wie bei der populären Dating-App 'Tinder'.

Der Kompass zeigt euch die Position der nächsten Haltestelle auf den Meter genau an.

Da aber wohl kaum einer sämtliche Haltestellen im Kopf hat und lieber anhand von konkreten Adressen navigiert, stehen der Öffi-App sämtliche Netzpläne zur Verfügung. Noch einfacher gelangt ihr ans Ziel, wenn ihr den Menüpunkt 'Verbindungsabfrage' anwählt: Neben einem Haltestellenfavorit oder einer Adresse aus eurem Kontaktbuch lässt sich hier auch euer aktueller Standort eintragen. Gegebenenfalls zu Fuß zurückzulegender Weg wird von der App dann mit in die Planung einberechnet. Öffi gibt es kostenlos für Android (zum Download). Ein ebenfalls gut durchdachtes Pendant mit ähnlichen Funktionen für iOS ist die App 'Fahrplan'.

Übrigens: Eine Alternative zu Öffi ist die stylische Android-App PendelPanda. Nach kurzer Konfiguration der am häufigsten frequentierten Haltestellen lassen sich diese mit Wischbewegungen unkompliziert verbinden. Die App sieht ansprechend aus und haucht der eigentlich drögen Fahrzeitensuche einen spielerischen Charakter ein. Die Funktionsvielfalt kann mit Öffi allerdings nicht ganz mithalten.

Mit Remote-Desktop-Tool dem Meeting-Raum entkommen

Wohlbehalten am Zielort - der Einfachheit halber einigen wir uns mal auf den Arbeitsplatz im Büro, genauso gut können es aber auch Seminarräume an der Uni sein - angekommen, fällt euch wieder ein: Heute stehen Meetings an, und zwar jede Menge. Glücklicherweise habt ihr eure Kollegen im Vorfeld bekniet, das Remote-Desktop-Tool 'TeamViewer' auf ihren Windows-Rechnern zu installieren. Denn damit lassen sich per Desktop-Sharing nicht nur ganz einfach Inhalte teilen und Fernwartungen betreiben.

Um das virtuelle Meeting einzurichten, muss einer der Teilnehmer die Desktop-Version von 'TeamViewer' installieren. Diese steht zum Glück zum kostenlosen Download bei uns bereit.  

Quelle: (Screenshot) 

Um das virtuelle Meeting einzurichten, muss einer der Teilnehmer die Desktop-Version von 'TeamViewer' installieren. Diese steht zum Glück zum kostenlosen Download bei uns bereit.  

Quelle: (Screenshot) 

Vielmehr lassen sich damit auch Meetings abhalten, ohne dass sich alle Teilnehmer im ungemütlichen und zuverlässig schlecht klimatisierten Meeting-Raum einfinden müssen. Dafür erstellt einer eurer Kollegen mit einem Klick auf den Reiter 'Meeting' ein ebensolches und übermittelt die automatisch generierte ID den Teilnehmern. Haben sich diese die kostenlose App 'TeamViewer für Meetings' für iOS oder Android heruntergeladen, könnt ihr ein (hoffentlich) produktives Meeting über eure Smartphones oder Tablets abhalten.

TeamViewer für Meetings gewährt allen Teilnehmern Zugriff auf denselben Desktop. Hier darf gechattet und präsentiert werden, was das Zeug hält. Mit einer Malfunktion werden Notizen kurzerhand auf den virtuellen Desktop gekritzelt und sogar eine VoIP-Funktion bringt das kostenlose Tool mit.

Fitness im Büro: Ein gesunder Rücken kann auch entzücken

Das Meeting ist beendet - und es zwickt im Rücken. Kein Wunder, habt ihr die Besprechung doch in einer zwar für euch bequemen, aber für den Rücken alles andere als gesunden Sitzhaltung verbracht. Mit dieser Symptomatik seid ihr allerdings nur einer von vielen: Rückenschmerzen gelten mittlerweile als eine regelrechte Volkskrankheit. Damit aus der noch harmlosen Verspannung nicht etwa ein Hexenschuss oder gar Schlimmeres wird, können gelegentliche Übungen auch am Arbeitsplatz nicht schaden.

Der Home-Bildschirm der App Rückenschule

Über die übersichtliche Navigation gelangt ihr schnell zu den Übungen.

(Screenshot) 

Die Übungen der App Rückenschule

Die Übungen sind in drei Kategorien unterteilt. Insgesamt sind es derzeit 24 Videos, acht davon eignen sich für den Arbeitsplatz.

(Screenshot) 

Büro-Übungen der App Rückenschule

Maximal zwei Minuten dauern die Tutorial-Videos, in denen der Trainer sachkundig und verständlich die Übungen vorführt.

(Screenshot) 

Der Home-Bildschirm der App Rückenschule

Über die übersichtliche Navigation gelangt ihr schnell zu den Übungen.

(Screenshot) 

Die Übungen der App Rückenschule

Die Übungen sind in drei Kategorien unterteilt. Insgesamt sind es derzeit 24 Videos, acht davon eignen sich für den Arbeitsplatz.

(Screenshot) 

Büro-Übungen der App Rückenschule

Maximal zwei Minuten dauern die Tutorial-Videos, in denen der Trainer sachkundig und verständlich die Übungen vorführt.

(Screenshot) 

Der Pharmakonzern Ratiopharm stellt mit der App 'Rückenschule' eine kostenlose App für iOS (zum Download) und Google Play (zum Download) bereit, die neben jeder Menge Informationen zu Schmerzen und Therapien auch eine handvoll Videos mit Dehnübungen für den geplagten Rücken beinhaltet. Könnt ihr über die mehr als deutliche Schleichwerbung - das Unternehmenslogo ist allgegenwärtig und die angepriesenen medizinischen Lösungen stammen natürlich aus dem Hause Ratiopharm - hinwegsehen, findet ihr in dieser App einen hilfreichen Begleiter im Büro-Alltag.

Die Übungen lassen sich auf dem Bürostuhl durchführen.

Denn die Übungen unter der Kategorie 'Büro' lassen sich tatsächlich allesamt auf dem Schreibtischstuhl anwenden und sind in wenigen Minuten auch während der Arbeistzeit abgefrühstückt. Das Prozedere wird einleuchtend erklärt und viel falsch machen kann man beim Nachahmen nicht. Einzig die relativ niedrige Auflösung und das nicht variierbare Querformat der Tutorials trübt den Spaß etwas.

Im dritten und letzten Teil unseres Ratgebers kümmern wir uns um den erfreulichen Teil des Tages: Die Abendplanung. Wir verraten euch, mit welcher App sich auch kurzfristig ein Date anbahnen lässt, mit welcher App ihr die passende Location für das standesgemäße Candle-Light-Dinner findet und wie ihr sichergeht, dass der anberaumte Kinobesuch nicht zu einem Reinfall wird.

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