Ein Blick in die Zukunft

Neues von Vivaldi: Ein weiterer Schritt in Richtung Profitabilität

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von Sven Schäfer (@kreativfrei)-

Für die in der norwegischen Hauptstadt Oslo beheimateten Entwickler des alternativen Browser Vivaldi herrscht derzeit Grund zur Freude, denn obwohl der Webbrowser erst vor rund einem Monat offiziell aus der Beta-Phase entlassen wurde, kann er mit knapp einer Millionen Nutzer bereits schon jetzt recht beeindruckende Zahlen vorweisen. Doch laut Jon von Tetzchner ist das nur der erste Schritt.

Nachdem der Mitbegründer von Vivaldi Technologies, Jon von Tetzchner, seine Führungsposition beim heutigen Konkurrenten Opera Software im Jahre 2011 aufgegeben hat, heuerte er ein Team aus Entwicklern und Ingenieuren an, um den Browser-Markt zu revolutionieren. Dieses Ziel hat von Tetzchner vom Entwicklungsstart 2013 bis heute nicht aus den Augen verloren: den Usern einen anspruchsvollen Browser zu bieten, der sich komplett individualisieren und an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt.

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Quo vadis, Vivaldi?

Wie Jon von Tetzchner vor kurzem in einem Interview mit den Kollegen des Online-Portals CNET zu Protokoll gab, hat Vivaldi derzeit knapp eine Millionen aktive Nutzer pro Monat. Ein Erfolg, keine Frage - vor allem wenn man bedenkt, dass der Browser erst vor etwa sechs Wochen an den Start ging. Aber wenn es nach von Tetzchner geht, ist damit erst ein Fünftel des Weges geschafft. Gemeint hat er damit die Profitabilität, die sich laut internen Berechnungen erst ab fünf Millionen Usern einstellt. Um dieses Ziel auch zeitnah erreichen zu können, will sich Vivaldi Technologies erneut vergrößern, um die Expansion weiter voranzutreiben.

Darüber hinaus arbeiten die Entwickler momentan an der Finalisierung der Version Vivaldi 1.2, die Ende Mai ausgerollt wird. Außerdem soll noch in diesem Jahr Vivaldi 2.0 erscheinen, mit zahlreichen neuen und optimierten Funktionen. Da der Fokus aktuell klar erkennbar auf der Weiterentwicklung der Desktop-Variante liegt, verwundert es kaum, dass die geplante Android-Version in der Prioritätenliste erneut nach hinten gerutscht ist. Aller Voraussicht nach werden sich die Android-Nutzer noch bis 2017 gedulden müssen, bis Vivaldi auch für das mobile Betriebssystem zur Verfügung stehen wird.

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