Reale Objekte in die App holen

Oak: "Augmented Reality Maker Kit" für das iPhone

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Eine Dockingstation für iPhones, die in der Lage ist, Objekte in der Umgebung wahrzunehmen und in einer App darzustellen - mit diversen Selbst-mach-Kits möchte Oak kreative Optionen bieten, um mit dem Smartphone in der Augmented Reality zu spielen, Musik zu machen oder das Universum zu entdecken.

Das Finanzierungsziel von 30.000 US-Dollar hat das kalifornische Startup "Oak" bereits sieben Tage vor dem Ende der Kickstarter-Kampagne überschritten. 375 Unterstützer haben insgesamt 37.068 US-Dollar gespendet, um die Entwickler bei ihrem Projekt zu unterstützen.

Oak Set

Oak-Dockingstation für iPhones mit den verschiedenen Starter-Kits.  

Quelle: (Screenshot)  Oak / Kickstarter.com 

Oak Set

Oak-Dockingstation für iPhones mit den verschiedenen Starter-Kits.  

Quelle: (Screenshot)  Oak / Kickstarter.com 

Oak erweckt Brettspiele zum Leben, verwandelt Gegenstände in Musikinstrumente oder erlaubt das Kennenlernen fremder Planeten mit einem kleinen Space-Shuttle, das der User physisch in der Hand hält. Die Idee ist nicht brandneu, auch für den Nintendo 3DS gibt es bereits seit Jahren Augmented Reality Games, bei denen zum Beispiel sogenannte "AR-Karten" zum Einsatz kommen, die über die Kameralinse erfasst werden. Das besondere an Oak ist jedoch der Freiraum, der den Anwendern eingeräumt werden soll, um die mitgelieferten Starter-Kits selbstständig zu erweitern.

Android-Version in Planung

Das Oak Dock wird mit dem "Rockstar Kit" (inklusive "Musical Pads"), dem "Card Kit" (inklusive AR-Karten), dem "Explorer Kit" (inklusive Spaceship) und einem "Developer Kit" (inklusive "Dev Cube") ausgeliefert. Aufbauend auf diesen Starter-Sets dürfen User selbstgedruckte 3D-Objekte mit der Oak-App benutzen.

Aktuell funktioniert die Dockingstation leider nur mit einem iPhone 6 oder höher sowie iOS 8. iPhone Plus Besitzer erhalten kostenfrei einen kleinen Adapter, der das Telefon kompatibel zur Station macht. Android-User müssen jedoch nicht traurig sein: Die Entwickler kündigten an, dass auch für Android-Geräte eine Lösung erarbeitet werde.

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