Privates Netzwerk für unterwegs

Opera VPN: Ab sofort surfen auch iOS-User anonym

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von Sven Schäfer (@kreativfrei)-

Opera hat den uneingeschränkt nutzbaren und kostenlosen VPN-Service bekanntlich schon vor einiger Zeit sowohl in die Entwicklerversion des Webbrowsers als auch in die Android App integriert. Seit gestern kommen nun auch die Besitzer eines iOS-Gerätes in den Genuss des anonymen Surfvergnügens - dank Opera VPN.

Mittlerweile interessieren sich immer mehr Menschen für das sogenannte Virtual Private Network, kurz VPN. Das in sich geschlossene Netzwerk ermöglicht einen anonymisierten Zugang zum Internet, sodass weder die Standort- noch die Nutzerdaten von Dritten ausspioniert werden können. Gleichwohl eignet sich das VPN aber auch zum Ausblenden von nerviger Werbung und zum Umgehen der meist störenden Geosperren, mit denen sicherlich schon der eine oder andere zu kämpfen hatte - beispielsweise auf YouTube.

Opera VPN für iOS: Anonym durchs Netz surfen

Recht zeitnah nach der Übernahme des kanadischen VPN-Anbieters SurfEasy durch Opera Software wurde die Funktion in die Desktop-Version und auch in die Android-Variante des Browsers integriert. Seit gestern können nun auch die Besitzer eines iOS-Gerätes von Apple auf das kostenlose VP-Netzwerk zugreifen. Die App "Opera VPN" kann ab sofort über den iTunes App Store heruntergeladen werden. Praktisch: Die Applikation ist nicht nur gratis, sondern lässt sich darüber hinaus auch uneingeschränkt nutzen, da das Transfervolumen der Daten nicht begrenzt ist.

Außerdem stellt Opera VPN den Usern gleich mehrere virtuelle Standorte zur Auswahl, um Geosperren zu umgehen und die eigene Herkunft zu verschleiern: die Vereinigten Staaten, Kanada, Singapur und die Niederlande. Der Entwickler hat zudem bereits bekannt gegeben, dass in naher Zukunft noch weitere Standorte hinzugefügt werden.

Einen Haken hat die ansonsten überaus praktische App allerdings doch: wie in den allgemeinen Nutzungsbedingungen zu lesen ist, behält sich Opera nicht nur vor die Nutzerdaten zu sammeln und auszuwerten, sondern ebenso Werbe-Nachrichten per Push an die User zu verschicken. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie häufig das der Fall sein wird und ob sich diese Push-Nachrichten auch deaktivieren lassen.

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