Sofortbenotung und VR-Expeditionen

Pädagogisches Update: Google stellt neue Lern-Features vor

Foto von Julian Richter

von Julian Richter -

Die Google Chromebooks haben in amerikanischen Klassenräumen über die Jahre hin großes Ansehen erlangt, da sie wenig kosten und dabei einen großen Funktionsumfang beinhalten. Google stellt nun neue Funktionen und stärkere Möglichkeiten für Schüler und Lehrer vor.

"Cast for Education" und "Forms" - Google stockt auf

Das erste neue Tool für Chromebook nennt sich "Cast for Education". Es erlaubt Lehrern und Schülern, ihre Screens direkt mit dem Projektor-PC zu verbinden, welcher zum Präsentieren verwendet wird. Lehrer legen dafür zuerst einen Hauptrechner fest und senden dann eine Cast-Anfrage aus, auf die Schüler reagieren können. Googles Idee hinter diesem Feature ist die effektivere und schnellere Nutzung des Projektors, als eines der meist genutzten Objekte in einem amerikanischen Klassenraum. Cast for Education arbeitet mit drahtlosen Netzwerken und unterstützt sowohl Bild- als auch Video- und Audio-Sharing.

Choose from a growing list of over 200 Expeditions - each one is a curated set of VR imagery along with integrated descriptions, talking points and questions.

Google erweitert außerdem seine Features in "Forms", indem sie Ratespiele integrieren. Laut eigener Aussage von Google ist Forms eines er populärsten Feedback-Tools für Lehrer und es wurde oft darum gebeten, es um eine Quiz-Funktion zu erweitern. Mithilfe dieses Features können Lehrer Multiple-Choice-Tests direkt benoten und Schüler erhalten sofort die Information, ob eine Frage korrekt oder inkorrekt beantwortet wurde.

Virtual-Reality-Expeditionen und einfacheres Einkaufen

Samsung Chromebook mit Angaben zum Gerät

Auf der Herstellerseite werden die Chromebooks zwar in deutscher Sprache vorgestellt, doch in deutschen Schulen sind die Geräte noch nicht flächendeckend angekommen.  

Quelle: (Screenshot)  Google Inc. 

Samsung Chromebook mit Angaben zum Gerät

Auf der Herstellerseite werden die Chromebooks zwar in deutscher Sprache vorgestellt, doch in deutschen Schulen sind die Geräte noch nicht flächendeckend angekommen.  

Quelle: (Screenshot)  Google Inc. 

Eine weitere große Ankündigung die Google heute machte, dreht sich um Expeditionstouren mit Virtual-Reality-Unterstützung. Eine Testversion dieses Features wurde von Google letztes Jahr bereits herausgebracht und möchte es jetzt für alle User eines Android-Gerätes verfügbar machen. Zukünftig soll es auch für iOS nutzbar sein. Das Feature "Expeditions" beinhaltet VR-Führungen, welche die Google-Cardboard-Technologie nutzen, um mehrere Leute mit den gleichen Eindrücken zu versorgen. Laut Google gibt es bereits über 200 wählbare Führungen.

Abschließend bietet Google noch ein Bundle an kreativen Apps an, welches "Explain Everything", "Soundtrap" und "WeVideo" beinhaltet. Der heruntergesetzte Preis für die Zusammenstellung der Applikationen soll es Schulen erleichtern, diese kaufen und nutzen zu können. Google sagte aus, es sei ihnen wichtig, Pädagogen mit ihrer besten Technologie zu versorgen und das die heutigen Ankündigungen nur die Spitze des Eisbergs seien.

Die Chromebooks in Deutschland

Obwohl auf der Herstellerseite die Vorteile der Chromebooks im Bezug auf Schulen ebenfalls in deutsch genannt werden, zeigt die Liste der aktiven, pädagogischen Nutzer nur amerikanische K-12-Schulen. Inwiefern sich die Nutzung in Deutschland etablieren wird, bleibt abzuwarten. Es könnte aber durchaus darauf hinauslaufen.

Vereinzelt werden an deutschen Schulen heutzutage interaktive Whiteboards verwendet, auf denen sich Bilder, Videos und Sound abspielen lassen und die auch mit mobilen Endgeräten interagieren können. So ist es Schülern zum Beispiel möglich, Daten von ihrem Handy oder ihrem Laptop auf das Whiteboard zu übertragen und umgekehrt. Mit einem entsprechenden Stift kann auf diesen Boards auch geschrieben werden.

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