Ungeduldige umgehen schon jetzt die Ländersperre

Pokémon GO: AR-Game schickt Android Besitzer an die frische Luft

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von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Pokémon GO ist überraschend für Android-Geräte erschienen. Mit durchdachtem Augmented-Reality-Ansatz schickt es den Spieler auf Monsterjagd durch Stadt, Wald, Wiesen und entlang örtlicher Gewässer - denn die knuddeligen Monster halten sich am liebsten an der frischen Luft auf. Noch ist das Spiel zwar nicht für Deutschland zugelassen. Wer sich traut, kann die Sperre aber umgehen.

Völlig neuer Ansatz dank AR-Technologie

Gut zu wissen

Noch ist das Spiel in Deutschland nicht verfügbar. Wer es aber nicht mehr abwarten kann, umgeht die Ländersperre schon jetzt mit der Installation einer APK. Heruntergeladen werden kann diese - auf eigene Gefahr - zum Beispiel bei APKMirror.com.

Schön länger war es angekündigt, aber erschienen ist es dann doch ganz plötzlich: Mit Pokémon GO ist das von unzähligen Fans ungeduldig erwartete Augmented-Reality Game heute für das Android-Betriebssystem erschienen. Nintendo, die sich für die Entwicklung des Monstersammel-Vergnügens mit den AR-Spezialisten von Niantic Labs zusammengetan haben, bringen damit nach der App Miitomo ihren zweiten Titel für Geräte anderer Hersteller auf den Markt.

Während das Pokémon-Prinzip - Monster fangen, trainieren und gegen andere Monster antreten lassen - hinreichend bekannt sein sollte, ist der Augmented-Reality-Ansatz in dieser Konsequenz völlig neu im Adventure-Genre: Anstatt den Avatar durch eine virtuelle Welt auf Beutezug gehen zu lassen, schicken die Entwickler den Spieler aus der muffigen Zockerbude an die frische Luft. Denn die begehrten Pokémon findet dieser nur, wenn er sich mit seinem Smartphone in seiner näheren Umgebung auf die Suche begibt.

Reale Umgebung beeinflusst Spielgeschehen

Mittels Smartphone-Kamera erscheint das kleine Comic-Monster auf dem Bildschirm in der realen Umgebung des Spielers, welches sich dann mit etwas Geschick einfangen lässt. Interessant ist, dass die lokalen Begebenheiten bei der Monstersuche eine zentrale Rolle spielen - so halten sich Wasser-Pokémons am liebsten in der Nähe realer Gewässer auf. Auch die Einfangvorrichtungen, die sogenannten Pokébälle, haben nur begrenzte Energie und wollen an örtlichen Sehenswürdigkeiten oder Denkmälern aufgeladen werden.

Zwar ist das Spiel offiziell bisher nur in Neuseeland und Australien verfügbar, findige Android-Nutzer aber laden sich einfach ein Android Package (APK) auf das Android-Gerät und spielen es jetzt schon hierzulande. Apple-Jünger haben indes noch das Nachsehen - es liegt jedoch nahe, dass der Entwickler die Version für den App Store zügig nachreicht.

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