Konkurrenz für Apples Live Photos?

Polaroid Swing App: Mini-Foto-Animationen für iPhone-User

Foto von Sandra Spönemann

von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Eine weitere App zum Erstellen und Teilen von "bewegten" Bildern hat Anfang der Woche das Licht der Welt erblickt: Mit Polaroid Swing lassen sich Kameraaufnahmen als kurze Animationen festhalten und auf Facebook und Twitter teilen.

Polaroid Swing Screenshot

Nach dem Öffnen der App und dem Durchlaufen des Anmeldeprozesses, liegt direkt auf der Hand wie die Anwendung zu nutzen ist.  

Quelle: (Eigener Screenshot) Polaroid Swing 

Polaroid Swing Screenshot

Nach dem Öffnen der App und dem Durchlaufen des Anmeldeprozesses, liegt direkt auf der Hand wie die Anwendung zu nutzen ist.  

Quelle: (Eigener Screenshot) Polaroid Swing 

Zwei Tage nach dem offiziellen Release der iOS-App "Polaroid Swing" häufen sich sowohl positive als auch negative Berichte über die neue Foto-Anwendung, die häufig mit Apples Live Photos verglichen wird. Die App erlaubt die Aufnahme von einer Sekunde langen Videos ohne Ton, die ähnlich wie ein GIF funktionieren.

Um sich von den Konkurrenten zu unterscheiden, bezieht Polaroid als besonderen Clou die Positions-Sensoren des Smartphones mit ein: Ein Kippen oder Bewegen des mobilen Gerätes löst die Animation aus – das erinnert ein wenig an 3D-Wackelbilder und bereitet durchaus Freude.

Flüssige Bewegungsabläufe mit Polaroids Swing-App

Im Ergebnis wirkt die dargestellte Bewegung angenehm flüssi -, ein Eindruck, der durch den "frame-blending" Algorithmus von Polaroid Swing möglich wird. Und was wäre eine Foto-App ohne eine anständige Auswahl an Filtern? Für Farb-, Kontrast- und Schärfeveränderungen stehen in Polaroid Swing diverse Optionen zur Verfügung. Grundsätzlich ist die Anwendung allerdings einfach gehalten und daher leicht zu nutzen.

Nun wird im Netz heiß diskutiert, ob sich die Foto-App gegen bereits existierende Anwendungen durchsetzen kann. Zumindest sollte es nicht an der Qualität der Manpower hinter der Entwicklung scheitern: Cole Rise, der Designer der ersten Instagram-Filter und Twitter-Mitbegründer Biz Stone sind mit an Bord.

Ein großes Manko bei der Nutzung von Polaroid Swing stellt die eingeschränkte Sharing-Funktion dar. Anstatt eine Animation als Datei abspeichern und auf eine beliebige Art und Weise verschicken zu können, ist das Sharing nur via Facebook und Twitter möglich. Als dritte Option bleibt lediglich das Teilen eines entsprechenden Links auf das Foto.

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