Neuer Store für alle Nutzer

Prisma lässt User eigene Styles entwerfen

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Ausgewählte Nutzer der Fotobearbeitungs-App Prisma dürfen ab sofort eigene Styles über eine spezielle Desktop-Software entwerfen. Ein neuer Store erlaubt allen Usern zudem, die zunehmend unübersichtliche Flut an Filtern an die eigenen Vorlieben anzupassen und einzelne Styles gezielt aus der App zu entfernen.

Prisma gehörte 2016 zu den beliebtesten Apps, sowohl für Android als auch für iOS. Mit zahlreichen sogenannten 'Styles' lassen sich selbst aufgenommene Bilder in teils surreale Kunstwerke umwandeln und neuerdings auch über diverse Kanäle mit Freunden teilen. Entwickler Prisma Labs legt dabei eine erfreulich rege Update-Politik an den Tag und spendiert seinen Usern regelmäßig neue Styles und Funktionen für seine App, die auch Anfang 2017 noch komplett ohne kostenpflichtige Features auskommt.

Einige besonders aktive Nutzer der Effekt-App, denen die mittlerweile 44 vorgefertigten Styles noch nicht reichen, dürfen seit dem neuesten Update ihre eigenen Effekte entwerfen. In einem Statement teilte der Hersteller dies jetzt der Tech-Seite TechCrunch mit. Allerdings funktioniere dies vorerst nur in einer provisorisch wirkenden Desktop-Software, die zudem teils Tage brauche, um die selbst zusammengestellten Styles fertigzustellen. Eine mobile Variante sei allerdings bereits in Planung: "Wir sind eine Mobile-Firma", sagt Prisma-Gründer Aram Airapetyan.

Neuer Store verbessert die Handhabung

Seit dem aktuellen Update für alle Nutzer zugänglich ist der etwas irreführend betitelte Bereich 'Store' innerhalb der App. Irreführend deshalb, weil sämtliche dort verfügbaren Styles kostenlos zu haben sind. Und glaubt man Airapetyan, soll dies auf absehbare Zeit auch so bleiben: "Zurzeit denken wir nicht darüber nach, Geld von unseren Nutzern zu verlangen", so der Prisma-Chef.

Der Store diene vielmehr der besseren Übersicht und Handhabung - denn jetzt kann jeder Style separat hinzugefügt oder entfernt werden. Nutzer, denen einzelne Effekte nicht gefallen, können diese nun aus der App herausschmeißen, so ein wenig Speicherplatz sparen und schneller ihre Lieblings-Effekte auswählen.

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