Maps nutzt den Kompass jetzt besser

Richtungsweisend: Google Maps zeigt die Blickrichtung jetzt akkurater an

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Google hat die Kompass-Funktion für den Kartendienst 'Maps' aktualisiert: Ein an den Lichtschein einer Taschenlampe erinnernder blauer Kegel zeigt jetzt die Blickrichtung des Users deutlicher an. Je schmaler dieser Lichtkegel angezeigt wird, desto zuverlässiger arbeitet der Kompass eures Smartphones.

Screenshot von Google Maps mit neuem Kompass

Im Westen nichts Neues? Maps zeigt uns jetzt unsere Blickrichtung inklusive Fehlertoleranz an. Visualisiert wird diese durch die variable Breite des dunkelblauen Lichtstrahls.  

Quelle: (Screenshot) 

Screenshot von Google Maps mit neuem Kompass

Im Westen nichts Neues? Maps zeigt uns jetzt unsere Blickrichtung inklusive Fehlertoleranz an. Visualisiert wird diese durch die variable Breite des dunkelblauen Lichtstrahls.  

Quelle: (Screenshot) 

Neue Visualisierung, neue Funktion

Schon seit Längerem zeigt Googles Kartendienst Maps auf halbwegs modernen Smartphones nicht nur den Standort, sondern auch die derzeitige Blickrichtung des Anwenders an, damit dieser sich besser orientieren kann. Jetzt hat Google diese nützliche Funktion für das Android-Betriebssystem weiter verbessert.

"Think of it as a flashlight guiding your travels."

Raja Ayyagari, Google Maps, Produkt-Manager

Den blauen Punkt mit dem Richtungspfeil ersetzen ab sofort ein Kreis und ein Lichtstrahl mit variabler Breite. Laut Google soll diese Darstellung an den Lichtkegel einer Taschenlampe erinnern und so intuitiv besser interpretierbar sein. Dabei ist nicht nur die Visualisierung neu: Je nachdem wie genau euer Smartphone-interner Kompass arbeitet, verändert der Lichtkegel entsprechend seine Breite.

Je schmaler der Schein, desto genauer

Dabei gilt: Je enger der blaue Kegel, desto akkurater wird die Blickrichtung angezeigt. Raja Ayyagari, Produkt-Manager bei Google Maps weist darauf hin, dass es diverse Gründe für eine zeitweise ungenaue Kalibrierung des Kompasses geben kann. So beeinträchtige oftmals das Laden des Akkus die Sensoren. Sogar das Vorübergehen an einer Metallstruktur könne den Kompass kurzzeitig aus dem Konzept bringen.

In seinem Blog-Eintrag rät Ayyagari, in diesem Fall mit dem Smartphone eine imaginäre "8" in der Luft zu zeichnen. Die kreisförmige Bewegung bringe den internen Kompass dann wieder auf Kurs, was sich in der Folge sofort in Google Maps bemerkbar mache.

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