Codes, Links und Usernamen

Schneller connecten: Facebook Messenger bekommt neue Funktionen

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von Sandra Eichhorn (@sandra_rockt)-

Der Facebook Messenger hat die 900-Millionen-User-Marke geknackt. Würde WhatsApp nicht sowieso schon zu Facebook gehören, könnte man fast von einer Konkurrenzsituation sprechen. Um das gebührend zu feiern, werden jetzt einige neue Features in den Messenger integriert.

900 Millionen aktive User pro Monat

Wohl gemerkt: es geht nicht etwa um 900 Millionen registrierte User, sondern um monatlich aktive Nutzer. Zum Vergleich: Im Februar durfte sich WhatsApp über 1 Milliarde monatlich aktive User freuen. Die beiden Messenger nähern sich also immer weiter an, was die Nutzerzahlen betrifft. Wer hier letzten Endes das Rennen macht, ist allerdings ziemlich egal, da sowieso beide Dienste zum Social-Media-Giganten Facebook gehören.

Neue Codes für den Facebook Messenger

Die neuen Codes erinnern stark an Snapchat.  

Quelle:  David Marcus 

Neue Codes für den Facebook Messenger

Die neuen Codes erinnern stark an Snapchat.  

Quelle:  David Marcus 

Um den Messenger noch nutzerfreundlicher zu machen, werden jetzt neue Funktionen integriert, mit denen sich nicht nur User, sondern auch Seiten untereinander einfacher im Messenger verbinden und schneller miteinander in Kontakt treten können. Das wird zukünftig auf drei verschiedenen Wegen möglich sein.

Schon bald bekommen User und Seiten automatisch Usernamen speziell für den Messenger zugewiesen. Der Name generiert sich aus einem @ und der Vanity-URL. Ein kleines Beispiel: für Netz.de wäre der neue Name @downloadenDE. Der Messenger-Name wird zukünftig auf Seiten direkt unter dem Seitentitel eingeblendet. Ob man den Usernamen selbst ändern kann, ist bisher unklar - Facebook hat sich dazu noch nicht geäußert.

Über einen Link direkt in den Dialog

Neben den Namen wird es auch Links geben, die ohne Umwege zur Konversation mit einem User oder einer Seite führen. Ruft man eine solche URL im Browser auf, wird man direkt zur Facebookseite weitergeleitet. Auf dem Smartphone wird abgefragt, ob man den Dialog in der App oder im Browser öffnen möchte. Die Links werden folgendermaßen aussehen: m.me/username - in unserem Fall also m.me/downloadenDE.

Zudem wird noch eine dritte Möglichkeit eingeführt: Ähnlich wie bei Snapchat wird es Codes geben, die mit dem Messenger gescannt werden können. Hinter den Links befinden sich die eben genannten URLs, die zum Dialog führen. Besonders praktisch für Unternehmen: Die Codes können auch anderweitig verbreitet werden - zum Beispiel auf Plakatwänden oder Visitenkarten.

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