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Zehntausende sind betroffen

So schützt ihr euch vor Wannacry Attacken

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Drei einfache Schritte reichen aus, um euch weitestgehend vor Ransomware-Attacken zu schützen. Eine knackige Zusammenfassung für alle, die sich lieber präventiv schützen, statt Daten an Cyberkriminelle zu verlieren.

Die "WCRY" oder auch als WannaCrypt bezeichnete Ransomware ist nach wie vor im Netz unterwegs und kann durchaus von ihren Schöpfern weiterentwickelt werden.

Zuallererst die guten Nachrichten: Es erfordert kein übermenschliches Ausmaß an Computer-Skills, um sich vor dem Großteil der Ransomware-Attacken zu schützen. Im Grunde gilt es, lediglich aufzuholen, was Experten immer wieder raten:

1. Es führt langfristig kein Weg daran vorbei: Windows 10 installieren

Falls ihr zu den Leuten gehört, die nach wie vor mit Windows XP arbeiten: Ja, ich kann das verstehen. Ich habe auch lange daran gehangen, aber irgendwann muss man loslassen! Installiert euch Windows 10 (oder wenigstens Windows 7), denn nur so könnt ihr von regelmäßigen Sicherheitsupdates profitieren. In den Einstellungen zur Aktualisierung des OS legt ihr einfach fest, dass automatische Updates erlaubt sind und dann habt ihr eure Ruhe.

Früher gab es diverse Gründe, warum die Bereitschaft, dem System ein Upgrade zu verpassen, gering war. Zum Beispiel, weil irgendein Programm dann nicht mehr lief oder ein Service-Pack nicht installiert werden konnte. Eventuell muss da auch aus einer nicht ganz legal erworbenen Windows-Version doch mal ein offizieller Kauf werden. In puncto Sicherheit zahlt sich das definitiv aus und unter Windows 10 führen Updates nur noch sehr selten zu Problemen.

2. Antivirus-Software oder Windows Defender?

Ein sehr umstrittenes Thema: Die einen schwören darauf, dass der alleinige Einsatz des Windows Defenders vollkommen ausreicht, die anderen setzen auf kostenfreie oder kostenpflichtige Antiviren-Programme. Letztendlich hängt diese Entscheidung auch davon ab, auf welchen Webseiten ihr im Internet unterwegs seid und wie ihr euren PC nutzt - wie hoch also die Gefahr ist, dass ihr Opfer einer Phishing-Attacke werden könntet.

Besonders wenn ihr auf zahlreichen Webportalen mit Login-Daten hantiert und Geldtransfers online abwickelt, könnten die entsprechenden Zusatz-Tools der Antiviren-Software-Hersteller für euch interessant sein. Bei der letzten Prüfung durch Stiftung Warentest hat der Gratis-Schutz aus dem Hause Microsoft jedenfalls mit einer Note von 3,0 keinen guten Eindruck hinterlassen.

3. Aktuelles Sicherheitspatch für Windows 10

Die "WCRY" oder auch als WannaCrypt bezeichnete Ransomware ist nach wie vor im Netz unterwegs und kann durchaus von ihren Schöpfern weiterentwickelt werden. Daher solltet ihr, wenn ihr schon für das neueste Betriebssystem gesorgt habt, auch sicherstellen, dass ihr das aktuellste Sicherheitspatch installiert habt.

Dafür geht ihr in die Einstellungen, wählt "Update/Wiederherstellung" und dann "Windows Update" an. Über die Schaltfläche "Jetzt prüfen" könnt ihr kontrollieren, ob für euch möglicherweise ein neues Update zur Verfügung steht. Unter "Installationsmethode für Updates auswählen" findet ihr weitere Einstellungsoptionen.

Hier erfährst du mehr über: Sicherheit

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