Kein Zugriff durch Unbefugte

So schützt ihr eure Transaktionen: 5 Tipps für sicheres Mobile Banking

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Geldgeschäfte mobil mit dem Smartphone zu erledigen ist eine praktische und komfortable Angelegenheit. Wer die folgenden Tipps berücksichtigt, meidet das Risiko eines Cyberangriffs, der besonders bei der Nutzung von Mobile Banking schwerwiegende Folgen haben kann.

1) Fremde Hotspots meiden!

Am häufigsten benutzen User ihr Smartphone, wenn sie unterwegs sind. Um eine schnelle Internetverbindung zu gewährleisten, bietet sich das Einloggen in kostenlose WLAN Hotspots an. Aber Achtung: Bei solchen Netzwerken ist unklar, ob ausreichend Sicherheitsmaßnahmen vom Anschlussinhaber genutzt werden! Für das Mobile Banking gilt: Nur das eigene, heimische WLAN verwenden oder das Netz des Telekommunikationsanbieters, zum Beispiel via LTE, nutzen.

2) Betriebssystem und Anwendungen auf dem neuesten Stand halten!

Was für den PC gilt, gilt auch auf dem Smartphone: Ein aktuelles Betriebssystem sorgt dafür, dass Hacker möglichst wenige Angriffspunkte finden, um auf gespeicherte Daten zugreifen zu können. Ebenso sollten Apps regelmäßig aktualisiert werden, wobei schon bei der Erst-Installation darauf zu achten ist, dass der Download aus sicheren Quellen stammt. Ein Hinweis auf nicht vertrauenswürdige Quellen ist, dass die App eine unverhältnismäßig hohe Bandbreite an Zugriffsrechten verlangt, die zu den Funktionen der Applikation in keinem Verhältnis stehen.

3) PINs und Zugangscodes nicht im Adressbuch speichern!

User wähnen sich in falscher Sicherheit, wenn sie glauben, dass Spyware keine Zugangs-PINS (getarnt als Kontakte) im Adressbuch aufstöbern könnte. Niemals TANS und/oder PINs im Smartphone abspeichern.

4) Sperrbildschirm aktivieren!

Eine besonders einfache Möglichkeit, um sich abzusichern, wenn das Handy in falsche Hände gerät: Die automatische Sperrfunktion immer aktivieren - auch wenn es manchmal nerven mag, den Bildschirm bei häufiger Benutzung mehrfach am Tag zu entsperren.

5) Programm für Remote-Löschung aktivieren!

Es existieren diverse Software-Lösungen, die es erlauben, vom heimischen Rechner aus auf das Smartphone zuzugreifen. So kann im Falle eines Diebstahls eine Fernlöschung sensibler Daten (beziehungsweise aller Daten) vorgenommen werden. Außerdem bieten solche Remote-Apps noch wesentlich mehr Funktionen wie zum Beispiel Backup-Features oder die Verwaltung von Kontakten. Für Android-Geräte bietet sich unter anderem "AirDroid" als Lösung an, für iPhones "Mein iPhone suchen" von Apple. Neben der Löschung von Inhalten und Einstellungen ermöglicht "Mein iPhone suchen" auch das Abrufen einer Wegbeschreibung zum Standort des Geräts.

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