Chat-Extension macht es möglich

Spotify: Mit Freunden gemeinsam Playlisten erstellen

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von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

In Bezug auf das Anlegen von Playlists hat sich Spotify ein neues Feature ausgedacht. Ab sofort darf zusammen mit Freunden via Chat-Extension an Song-Potpourris gebastelt werden. Im Hinblick auf die neue Vermarktungsstrategie der beliebten Musik-Streaming-Plattform ein cleverer Schachzug.

Spotify führt 'Group Playlists for Messenger' ein und möchte den 140 Millionen aktiven Nutzern der Musik-Streaming-Plattform damit eine neue Erfahrung zu Teil werden lassen. Besonders für geplante Ausflüge, Feierlichkeiten und den Besuch im Freibad bietet es sich an, wenn die musikalische Untermalung der gesamten Gruppe gefällt. Mit dem neuen Feature könnt ihr Group Playlists im Facebook Messenger erstellen und diese mit Freunden teilen, die wiederum selbst Songs hinzufügen können. Kollaborativ erstellte Song-Listen waren zwar bereits vorher eine verfügbare Option, jedoch nicht auf diese komfortable Art und Weise.

Praktischerweise funktioniert dies jetzt über die Messenger-App via Spotify Chat Extension. Wie oben im Bild zu sehen ist, genügt ein Tap auf das blaue '+' Symbol, um neue Lieder zu ergänzen. Laut Spotify funktioniert dies übrigens auch dann, wenn Teilnehmer nicht bei dem Musik-Service registriert sind. Durch die Integration in den Messenger lässt sich herrlich darüber schwadronieren, welche exklusive Song-Auswahl die richtige für eure Playlist ist. Probiert es aus, ein Klick auf folgenden Link genügt: m.me/Spotify

Schwarze Zahlen durch den Verkauf von Playlisten-Plätzen

Diese Neuentwicklung passt hervorragend zur neuen Monetarisierungsstrategie, denn in der kostenlosen Version dürfen sich Musikproduzenten jetzt - zunächst auf Probe - in die Playlisten einkaufen. Lasst euch davon nicht direkt abschrecken - zunächst wird diese Form der Vermarktung lediglich mit einer kleinen Nutzer-Gruppe in den Vereinigten Staaten sowie in Lateinamerika getestet. Darüber hinaus sollen User die Möglichkeit bekommen, diese Funktion zu deaktivieren. Für die Popularität von Titeln dürfte das Erscheinen in Playlisten durchaus entscheidend sein. Ob der Testlauf zu einer regulären Einführung für alle Spotify-Kunden führen wird, lässt sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschätzen.

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