Fernverwaltung

TeamViewer 12: Neue Version mit Streams in 60 FPS und verbesserter Handhabung

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von Michael Springer -

Die Fernwartungssoftware TeamViewer bekommt in der Version 12 einige neue Features spendiert, auch die Performance und die Usability wurden optimiert. Mehrheitlich sind die Neuerungen zwar auf Unternehmen und Poweruser zugeschnitten, dennoch lohnt sich ein Blick für private Anwender.

Viele Unternehmen setzen auf Fernwartungssoftware, um ihren internen technischen Support zu verbessern oder Arbeitsabläufe zu optimieren. Programme wie TeamViewer sind aber auch im privaten Bereich nützlich – etwa um der Familie und Freunden bei der Computeradministration unter die Arme zu greifen, virtuell über einen Remote-Zugriff. TeamViewer 12 macht die Fernwartung dank gesteigerter Performance und verbesserter Handhabung angenehmer. Private, nicht-kommerzielle Anwender nutzen das Programm weiterhin kostenlos.

Flüssiger Arbeiten dank 60 FPS und geringeren Latenzen

Sofort spürbar sind die Leistungsverbesserungen: Die Software überträgt Bilder von angesteuerten Desktops nun mit bis zu 60 Frames pro Sekunde – ausreichend Internet-Bandbreite vorausgesetzt. Eventuell auftretende Verzögerungszeiten bei Maus- und Tastaturbefehlen oder anderen Eingaben wurden ebenfalls reduziert. Die Remotesteuerung läuft daher insgesamt flüssiger ab. Selbst Videoschnitt und Videobearbeitung sind mit den hohen Bildwiederholraten möglich.

'QuickSteps' in TeamViewer 12

TeamViewer 12: Bessere Performance, effizientere Bedienung  

Quelle: (Screenshot)  TeamViewer.com 

'QuickSteps' in TeamViewer 12

TeamViewer 12: Bessere Performance, effizientere Bedienung  

Quelle: (Screenshot)  TeamViewer.com 

Die neuen TeamViewer "QuickSteps" beschleunigen den Workflow bei der Fernwartung. In einem Programm-Menü sind häufig genutzte System-Funktionen wie Softwareverwaltung, Eingabeaufforderung oder Userwechsel zusammengefasst, sie lassen sich per Kürzel bequem direkt aufrufen. Das spart Zeit. Kleinere Optimierungen an der Benutzeroberfläche erleichtern die Handhabung zusätzlich. Darüber hinaus ist die Remotebedienung ab sofort auch von Mobile zu Mobile möglich: Android und Windows Phone lassen sich von anderen mobilen Geräten komplett steuern, während iOS lediglich die Bildschirmdaten freigibt.

Ein Großteil der Neuerungen in TeamViewer 12 ist jedoch vor allem für Unternehmen interessant. Dazu gehören unter anderem Push-Nachrichten bei internen Serviceanfragen und die Möglichkeit, Notizen auf Remote-Desktops zu hinterlassen. Das neue Protokoll zeichnet außerdem alle eingehenden Verbindungen auf: So lässt sich nachvollziehen, wann auf welches Gerät zugegriffen wurde. Eine schnellere interne Dateiübertragung, ein Dashboard mit den zentralen Leistungsdaten des Zielgeräts und ein automatischer Host-Rollout wurden ebenfalls implementiert.

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