Gerüchteküche

Tinder bald mit Video statt nur Foto?

Foto von Sandra Spönemann

von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Eine Neu-Akquise der Tinder-Macher weist daraufhin, dass die beliebte Flirt- und Dating-App bald eine Überarbeitung erfahren könnte, denn das eingekaufte Startup ist auf die mobile Videobearbeitung spezialisiert.

Fakten

Tinder ist in 196 Länder vertreten. Im Durchschnitt erfolgen täglich 1,4 Milliarden Swipes und 26 Millionen Matches.

Das Prinzip der kostenlosen Tinder-App für Flirtwillige ist ziemlich simpel: Nach wenigen Einstellungen werden dem Nutzer andere Tinder-User im ausgewählten Umkreis angezeigt und anhand von ein paar Fotos entscheidet man sich per Swipe nach links oder rechts dafür, ob das Profil sympathisch wirkt oder nicht.

In Deutschland (Stand 2016) nutzen satte zwei Millionen Menschen die App zwecks Anbahnung von Beziehungen, Flirts oder aber auch Seitensprüngen. Eine Untersuchung der Fresenius Hochschule Köln ergab sogar, dass fast die Hälfte der Tinder-Nutzer bereits liiert sind.

Sagen Bilder mehr als 1000 Worte?

Ausschließlich anhand einiger weniger Fotos zu entscheiden, ob eine Person für ein Date in Frage kommt, ist kein leichtes Unterfangen. Eventuell möchte Tinder das recht oberflächliche Prinzip nun um Bewegtbilder erweitern, denn genau darauf ist das Startup "Wheel" spezialisiert, das von Tinder eingekauft worden ist.

Kuschelndes Pärchen

Make love not war! Quelle: Pavel Yavnik/Shutterstock.com

Quelle: (Pavel Yavnik)  Shutterstock.com 

Kuschelndes Pärchen

Make love not war! Quelle: Pavel Yavnik/Shutterstock.com  

Quelle: (Pavel Yavnik)  Shutterstock.com 

Wheel arbeitete an einer App, die das kollaborative Arbeiten an Videos auf dem Mobilgerät möglich macht. Größere Erfolge blieben jedoch aus, die App rangierte mit weniger als 5000 Downloads im App Store nicht einmal unter den ersten 500 Plätzen - laut dem Analytik-Unternehmen App Annie.

Das Gründer-Team von Wheel schließt nun zukünftig sich den Tinder-Angestellten an und CEO Paul Boukadakis wird bei Tinder zum "VP of Special Initiatives". Welche speziellen Initiativen damit genau gemeint sind, ist bisher nicht bekannt, es ist jedoch davon auszugehen, dass die Integration eines Video-Features zur Debatte steht. Ein Videoclip würde die knallharten Bewertungskriterien (Alter, Job, Aussehen) immerhin um Gestik, Mimik und Stimme ergänzen.

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