Apple sagt Adé zu Alt-Plugins

Tschüss, Flash: Keine Unterstützung in Safari 10

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von Julian Richter -

Apples nächste Version von OS X wird standardmäßig keine Alt-Plugins wie Flash, Silverlight, Java oder QuickTime Player wiedergeben. Diese Konsequenz soll hauptsächlich Strom sparen und für mehr Sicherheit sorgen.

Apple schafft Platz für HTML5

Mit der Entscheidung, Alt-Plugins zukünftig nicht mehr wiederzugeben, möchte Apple primär neuere Technologien wie HTML5 stärken und wird automatisch HTML5-Inhalte nutzen, falls sie parallel zu Flash-Versionen angeboten werden. Sarafi 10 soll generell keine Informationen über eventuell installierte Alt-Plugins mehr an Webseiten übermitteln. Die Nutzer sehen in dem Falle den Warnhinweis, dass zum Beispiel Flash nicht auf dem Computer installiert sei, obwohl es möglicherweise drauf ist. Beim Anklicken des Wahnhinweises bietet der Browser jedoch an, das Plugin einmalig oder dauerhaft für diese Seite zu aktivieren

Schon gewusst?

Besonders der QuickTime Player wurde früher zur Wiedergabe damaliger PC-Spiele benötigt.

Safari 10 ist Teil von macOS Sierra, das Apple im Herbst veröffentlichen will. Der Browser erscheint auch für OS X 10.10 Yosemite und 10.11 El Capitan. Eine erste Beta-Version soll für die älteren Betriebssystemversionen im weiteren Verlauf des Sommers bereitstehen.

Auch Google zieht mit

Was Apple kann, kann Google schon lang, denken sich die Entwickler wohl und planen in naher Zukunft für den Chrome-Browser einen ebenso immensen Schritt. Große Browser wie Chrome, Apple Firefox stoppen schon seit längerem Anwendungen, wie Flash, um den Akkuverbrauch auf Mobilgeräten einzudämmen und für höhere Sicherheit zu sorgen.

Flash steht schon seit Jahren in der Kritik einfach zu viele Sicherheitslücken zu haben. Ähnlich sieht es bei Java und QuickTime aus. Aus diesem Grund werden sich immer mehr Browser-Betreiber dazu entscheiden, Alt-Plugins nicht mehr zu unterstützen und lieber aktuelle und zukünftige Erweiterungen zu stärken. Problematisch könnte dadurch die Wiedergabe älterer Medien werden, doch dafür kann man zur Not auf eine virtuelle Maschine zurückzugreifen.

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