Nie waren Foto-Filter schöner

[Update] Prisma: Die bisher beste Bilder-App?

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Erst seit Kurzem steht die Foto-App Prisma kostenlos zum Download bereit, und schon jetzt wird sie von zahllosen Apple-Usern frenetisch gefeiert. Kann die App den Vorschusslorbeeren gerecht werden? Wir finden: Ja!

++++ UPDATE: Gestern ist Prisma auch für das Android-Betriebssystem erschienen und steht bei Google Play zum Download bereit. ++++

Bisher 33 Filter in Prisma verfügbar

Im Prinzip macht die Foto-App Prisma, die seit Kurzem kostenlos für iOS im App Store bereitsteht, aus Anwendersicht nichts revolutionär Neues: Wie aus vielen anderen gängigen Apps bekannt, kann der User mit der knapp 16 MB großen Software von Prisma Labs seine Fotos und Bilder mit diversen vorgefertigten Filtern versehen, um sie so optisch zu verändern. Die Qualität allerdings, mit der Prisma auch ungelenk aufgenommene Schnappschüsse zu wunderschönen Aufnahmen hochrechnet, ist bisher unerreicht.

Prisma präsentiert verblüffend professionell wirkende, kleine Kunstwerke.

Hat der Nutzer ein eigenes Bild ausgewählt oder eigens über die App aufgenommen, wählt er in der übersichtlichen Benutzeroberfläche einen von 33 vorgefertigten, größtenteils comic-artigen Filtern aus, mit dem das Bild optisch angepasst wird. Die Intensität des ausgewählten Filters lässt sich dabei stufenlos anpassen. Soweit ist diese Vorgehensweise aus Instagram und anderen Fotofilter-Apps hinlänglich bekannt.

Prisma bietet bisher unerreichte Qualität

Neu ist aber, wie Prisma bei der Bildbearbeitung vorgeht: Zur Berechnung des fertigen Bildes wird das Foto auf die firmeneigenen Server hochgeladen, wo es mit ordentlich Rechenpower neu erstellt wird. Im Ergebnis präsentiert Prisma verblüffend professionell wirkende, kleine Kunstwerke.

Unsere Lieblingsfilter der neuen Foto-App haben wir hier einmal für euch gegenübergestellt:

Prisma Filter Heisenberg

Mit dem Filter "Heisenberg" bekommt euer Bild einen kontrastreichen schwarz-weiß-look verpasst.

(Anna Lurye)  Shutterstock.com 

Prisma Filter Electric

Unter Strom: Der Filter "Electric" lässt dem Fotomodell das Fell zu Berge stehen.

(Anna Lurye)  Shutterstock.com 

Prisma Filter Icecream

"Icecream" wartet mit tollen, surrealistischen Formen auf.

(Anna Lurye)  Shutterstock.com 

Prisma Filter Gothic

"Gothic" bietet weiche Formen und warme Farben.

(Anna Lurye)  Shutterstock.com 

Prisma Filter Heisenberg

Mit dem Filter "Heisenberg" bekommt euer Bild einen kontrastreichen schwarz-weiß-look verpasst.

(Anna Lurye)  Shutterstock.com 

Prisma Filter Electric

Unter Strom: Der Filter "Electric" lässt dem Fotomodell das Fell zu Berge stehen.

(Anna Lurye)  Shutterstock.com 

Prisma Filter Icecream

"Icecream" wartet mit tollen, surrealistischen Formen auf.

(Anna Lurye)  Shutterstock.com 

Prisma Filter Gothic

"Gothic" bietet weiche Formen und warme Farben.

(Anna Lurye)  Shutterstock.com 

Kostenlose Version auch für Android geplant

Die App wandelt die Fotos, sofern sie nicht bereits entsprechend hochgeladen wurden, übrigens in ein quadratisches Format um. Das ist zunächst irritierend aber sicherlich verschmerzbar. Das im rechten unteren Bildrand eingeblendete Wasserzeichen lässt sich zudem ganz einfach über die Einstellungen ausblenden. Der Kauf einer kostenpflichtigen Variante ist dafür nicht nötig.

Die App ist bisher nur für iOS-fähige Geräte verfügbar. Laut einem Blog-post von SmartDroid soll die Android-Version aber noch diesen Monat erscheinen.

Habt ihr schon mit der Prisma-App herumexperimentiert und konntet euch ein Bild vom neuen Filter-Trend machen?

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