Readfeed vernetzt Literaturfreunde

Virtueller Buch-Club: Readfeed für Android erschienen

Foto von Sebastian Hardt

von Sebastian Hardt (@hardtboiled)-

Bücherfreunde mit einem Android-Phone haben dank 'Readfeed' seit Neuestem eine elegante Möglichkeit, sich weltweit untereinander zu vernetzten. Neben Büchervorschlägen und einer 'To-Read'-Funktion bietet die App außerdem diverse Möglichkeiten, nach Herzenslust über den Lieblingsschmöker zu diskutieren.

Bücher-Clubs, in denen man unter Gleichgesinnten Freitagabends über den jüngst verschlungenen Lesestoff debattiert, sind meist so trocken, wie der währenddessen goutierte Rotwein. Möglicherweise haben sich dies auch die Entwickler der App 'Reeadfeed' gedacht und allen Android-Nutzern ab der Version 4.2 eine Möglichkeit gegeben, sich unterwegs mit Leseratten auf der ganzen Welt zu vernetzen.

Der Registrierungs-Bildschirm von Readfeed

Um Readfeed nutzen zu können, müsst ihr euch zunächst registrieren. Möglich ist dies entweder mit einem bestehenden Google- odder Facebook-Account oder per E-Mail.

(Screenshot) 

Die Suche von Readfeed

In der Suche findet ihr eine stattliche Auswahl bekannter Bestseller. Die Auswahl deutscher Titel ist derzeit aber noch begrenzt.

(Screenshot) 

Autoren bei Readfeed

Auch Autoren können über die Suchfunktion gefunden werden. Befindet sich der Autor in der Datenbank, spuckt die Suche sämtliche Veröffentlichungen des Schriftstellers aus.

(Screenshot) 

Das Readfeed Menü

Euer Lieblingsbuch ist nicht dabei? Über 'Suggest a Book' könnt ihr dem Hersteller, bspw. per Mail, einen Hinweis hinterlassen.

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Der Registrierungs-Bildschirm von Readfeed

Um Readfeed nutzen zu können, müsst ihr euch zunächst registrieren. Möglich ist dies entweder mit einem bestehenden Google- odder Facebook-Account oder per E-Mail.

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Die Suche von Readfeed

In der Suche findet ihr eine stattliche Auswahl bekannter Bestseller. Die Auswahl deutscher Titel ist derzeit aber noch begrenzt.

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Autoren bei Readfeed

Auch Autoren können über die Suchfunktion gefunden werden. Befindet sich der Autor in der Datenbank, spuckt die Suche sämtliche Veröffentlichungen des Schriftstellers aus.

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Das Readfeed Menü

Euer Lieblingsbuch ist nicht dabei? Über 'Suggest a Book' könnt ihr dem Hersteller, bspw. per Mail, einen Hinweis hinterlassen.

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Soziales Netzwerk für Lesebegeisterte

Im Grunde ist die kostenlose App nichts anderes, als eine Bücherdatenbank mit integriertem sozialen Netzwerk. Es dürfen Bücher gesucht, Zusammenfassungen gelesen und Gelesenes bewertet werden. Dazu löst Readfeed eines der größten Probleme eines jeden Bücherfreunds: So viel Lesestoff, und so wenig Zeit. Damit bei der Flut an Neuveröffentlichungen nicht der Überblick verloren geht, können gefundene Romane unter anderem mit 'To Read' geflaggt werden. Gelesenes wird außerdem mit 'Completed' abgehakt und aktueller Stoff mit 'Reading' markiert. Der Newsfeed versorgt den Nutzer anhand seiner Präferenzen daraufhin mit vermeintlich passenden Buchvorschlägen.

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass hier bald heiß diskutiert wird.

An den vorangegangenen Formulierungen habt ihr es sicher schon bemerkt: Die App gibt es bisher nur in englischer Sprache, und auch die Auswahl deutscher oder eingedeutschter Titel ist momentan noch alles andere als vollständig. Bisher ist das für Literaturbegeisterte womöglich interessanteste Feature ferner noch etwas unterbesetzt: Die Diskussionen, die Nutzer über jedes Buch zu beliebigen Themen führen können, sind momentan noch dünn gesät und auch inhaltlich ist uns bei unserem Test keine besonders gehaltvolle Abhandlung untergekommen.

Bücher-App mit Potenzial

Da die App aber noch in den Kinderschuhen steckt, stehen die Chancen nicht so schlecht, dass hier bald heiß diskutiert wird. Und auch die Auswahl an Büchern wird sich mit steigender Nutzerzahl erweitern - dafür sorgt nicht zuletzt die unkomplizierte Funktion 'Suggest a Book'. Da die App zudem komplett kostenlos ist, sei sie jedem, der gerne ein gutes Buch und hin und wieder auch sein Smartphone in Händen hält, wärmstens empfohlen. Den Download gibt es bei Google Play, eine iOS-Variante steht derweil jedoch noch aus.

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