One Net Business

Vodafones Cloud-Lösung umfasst die komplette Telefonie

Foto von Eike Betsch

von Eike Betsch (@bulltosh)-

Die Vielzahl an Kommunikationsmöglichkeiten ist leider nicht nur ein Gewinn, sondern auch eine Herausforderung für alle, die den Tarif-Markt überblicken müssen. Zumeist hat man mit einem Handy und Festnetz-Apparat mindestens zwei Geräte, auf denen sämtliche Daten wie Kontakte und Mailboxen verwaltet werden müssen.

Mit One Net Business führt Vodafone diese Strukturen und Funktionen auf einer cloud-basierten Telefon- und Kommunikationsplattform zusammen. Auf diese Weise hat man von jedem Ort aus Zugriff auf die gleichen Funktionen und Dienste. Außerdem ist die Erreichbarkeit unter ein und derselben Rufnummer gegeben. Zurzeit ist diese Lösung auf dem deutschen Markt in dieser Form einzigartig, da dies der erste digitale Arbeitsplatz mit kompletter Mobilfunkintegration ist. Vorgestellt wird diese Variante im Rahmen der -bereits seit einigen Tagen laufenden - CeBIT.

Volle Integration in einem zentralisierten System

Mit One Net Business sind alle Endgerät-Nutzer über eine Festnetz-Nummer erreichbar –selbst dann, wenn unterwegs das Handy genutzt wird. Das Besondere: Mobiltelefone werden über das Vodafone Netz voll in die Anlage integriert. Vorteilhaft ist, dass - im Gegensatz zu anderen Cloud-Anlagen - Anwender nicht eine extra App starten müssen und für ihr Smartphone keinen eigenen Datentarif für Telefonate über die Telefonanlage benötigen.

Die Telefonatübernahme von Vodafones One Net Business in Aktion.

Die Telefonatübernahme von Vodafones One Net Business in Aktion.  

Quelle: (Cebit 2016) Netz.de 

Die Telefonatübernahme von Vodafones One Net Business in Aktion.

Die Telefonatübernahme von Vodafones One Net Business in Aktion.  

Quelle: (Cebit 2016) Netz.de 

So können auch Handys ohne Internetzugang als vollwertige Nebenstelle integriert werden. Zudem gibt es für alle Geräte nur noch eine Mailbox sowie eine synchronisierte Anrufliste. Außerdem können Gespräche praktisch ohne Unterbrechung – beispielsweise durch das berühmte "Knacken" in der Leitung - von einem auf das andere Gerät übergeben werden.

One Net Business lässt sich ohne Probleme erweitern

Im Vergleich zu herkömmlichen Telefonanlagen wird bei One Net Business die Festnetz-Telefonie mit einer Software über ein Internet Protokoll (SIP-Trunk) abgewickelt. Daher wird nur eine Datenleitung benötigt, sodass Anwender von überall - sei es aus dem Büro, von zu Hause oder unterwegs - mit einer vorab festgelegten Festnetz-Nummer telefonieren. Sobald neue Nutzer hinzukommen, lassen sich flexibel und schnell weitere Rufnummern online hinzufügen. Wo früher Techniker aufwendig die Anlage einstellen mussten, reichen bei One Net Business schon wenige Mausklicks.

Vereinfachte, virtuelle Teamkollaboration

Neben Basisfunktionen stehen Usern auf allen Geräten weitere Dienste zur besseren Zusammenarbeit zur Verfügung. So können Funktionen wie Desktop Sharing, Instant Messaging, Video- und Audiokonferenzen sowie ein virtueller, persönlicher Konferenzraum genutzt werden. Das alles sogar standortunabhängig. Auf allen Geräten ist die Bedienoberfläche für die Funktionen identisch, sodass die Anwendung deutlich vereinfacht wird.

Fazit: Insgesamt geht Vodafones Lösung in die richtige Richtung. Was an Informationen herausgegeben wurde und wir auf der CeBIT zu sehen bekamen konnte überzeugen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob der Netzbetreiber alles halten kann was er verspricht und vor allem, wie die Konkurrenz darauf reagiert.

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