Update nach 2 Jahren Entwicklung

Google Earth jetzt mit 360°-Tourguide direkt im Browser

Geschätzte Lesezeit: ca. 3 Minuten

Foto von Sandra Spönemann

von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Mal eben nachschauen, was in Laos oder auf dem Kilimandscharo so los ist? Mit der überarbeiteten Version von Google Earth - direkt integriert in den Chrome Browser - geht das nun in digitaler Form wesentlich flüssiger. Und das Beste: Es ist kein Download mehr notwendig.

Der Blick auf die Erde mit der Option rein und raus zu zoomen - das hat Google Earth bisher ausgemacht. Leider lief das oft nicht ganz ruckelfrei und die Ladezeiten haben die Nutzung des Navigations-Tools nicht gerade unterhaltsamer gemacht. In der neuesten Version sieht das schon ganz anders aus: 3D-Objekte lassen sich umkreisen (zum Beispiel der Eiffelturm), durch Drücken von Shift und Ziehen lässt sich die Perspektive ändern und mit 'Voyager' hält Google für euch Entdeckungstouren parat.

Die verbesserte Performance kommt mit einem kleinen Manko daher: Die interaktive Weltkugel funktioniert ausschließlich im Chrome Browser. Es ist weiterhin möglich, Google Earth auch als eigenständige Software herunterzuladen - auf den PC (MacOS und Windows-Version) oder als mobile Variante für Android. iPhone-User brauchen noch etwas Geduld.

Google Earth: Indirekte Suche

Verbesserte Suchfunktion: Auch indirekte Suchanfragen wie "Hauptstadt von Kolumbien" sind kein Problem.

(Screenshot)  Google Earth 

Google Earth: Wissenskarten

Sightseeing von oben: Gebäude bzw. Objekte können umkreist werden.

(Screenshot)  Google Earth 

Google Earth: Auf gut Glück Orte entdecken

Du brauchst Inspiration? Mit der Funktion "Auf gut Glück" zeigt Google Earth dir einen zufällig ausgewählten Ort an.

(Screenshot)  Google Earth 

Google Earth: Wissenskarten

Erdkunde-Wissen auffrischen mit den Google Earth Wissenkarten.

(Screenshot)  Google Earth 

Google Earth: Voyager Entdeckungstouren

Voyager Tourguide

(Screenshot)  Google Earth 

Google Earth: Indirekte Suche

Verbesserte Suchfunktion: Auch indirekte Suchanfragen wie "Hauptstadt von Kolumbien" sind kein Problem.

(Screenshot)  Google Earth 

Google Earth: Wissenskarten

Sightseeing von oben: Gebäude bzw. Objekte können umkreist werden.

(Screenshot)  Google Earth 

Google Earth: Auf gut Glück Orte entdecken

Du brauchst Inspiration? Mit der Funktion "Auf gut Glück" zeigt Google Earth dir einen zufällig ausgewählten Ort an.

(Screenshot)  Google Earth 

Google Earth: Wissenskarten

Erdkunde-Wissen auffrischen mit den Google Earth Wissenkarten.

(Screenshot)  Google Earth 

Google Earth: Voyager Entdeckungstouren

Voyager Tourguide

(Screenshot)  Google Earth 

Mit Voyager die Welt in 360 Grad Ansicht entdecken

"World´s Most Dramatic Mountains", "Revealing the Center of Life", "UNESCO World Heritage Sites" - untergliedert in die Kategorien "Reisen", "Natur", "Kultur" und "Auswahl der Redaktion" findet ihr verschiedene Entdeckungstouren, auf denen euch in Rundum-Ansicht und mit teils aufwendigem Bildmaterial besonders spannende Orte auf der Erde präsentiert werden.

In unserem Test funktionierte die Navigation in den 360°-Panoramen ausgezeichnet. Neben der Standortangabe und dem Bildmaterial stellt Google am rechten Bildschirmrand ein paar zusätzliche Infos zum gezeigten Material in Textform oder durch Videos bereit, in denen Experten zu Wort kommen. Übrigens: Erfüllt euer PC die nötigen Anforderungen und seid ihr im Besitz einer HTC Vive, könnt ihr einen Schritt weitergehen und euch bei Steam Google Earth VR runterladen. Der Download ist kostenlos.

Orte über die indirekte Suche aufspüren

Im Rahmen des Updates wurde auch die Suchfunktion deutlich verbessert. Es ist nicht mehr nötig ein konkretes Keyword anzugeben - Google Earth gibt sich auch mit dem Kontext zufrieden. Beispiel: Gibt man "der tiefste See" ein, führt uns Google Earth nach Sibirien und markiert den Baikalsee, der mit 1642 Metern der tiefste (und älteste) Süßwassersee der Erde ist. Allerdings hat dieses Feature seine Grenzen: Auf der Suche nach dem viertgrößten See gibt uns Google Earth kein Ergebnis aus. Auch die Fahndung nach dem Weihnachtsmann blieb erfolglos, außer er tarnt sich als Veranstaltungsplaner aus Celle in Niedersachsen.

Hier erfährst du mehr über: Google

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