Up to Date

Was geht ab? Locationbasierte Freitzeit-Tipps per „Flurfunk“-App

Foto von Sandra Spönemann

von Sandra Spönemann (@die_spoent_wohl)-

Wie ein Liveticker über das Stadgeschehen soll die App namens "Flurfunk" die Stuttgarter Einwohner über standortrelevante Nachrichten, Verantstaltungstipps und Aktionen in Echtzeit informieren. Posten darf jeder – und das auch anonym.

Bislang gibt es laut Aussage der drei Entwickler Hannes Rang, Tobias Haas und Florian 1500 registrierte Benutzer der App, die allerdings auch erst seit Kurzem der Beta-Phase entschlüpft ist. "Flurfunk" ist als kostenlose Anwendung sowohl im iTunes- als auch im Google Play-Store zu finden und ist im Hinblick auf den Aufbau einem Feed sehr ähnlich.

Nutzer, die lediglich mit ihrem gewählten Usernamen und einem kleinen Bild in Erscheinung treten, können in diesen Feed Fotos inklusive kurzer Beschreibungen posten, welche einem Standort zugewiesen werden. Dabei darf es sich um alles Mögliche handeln: Von der Demo über die Cocktailparty bis hin zum Verkehrsstau oder Flächenbrand ist der thematischen Vielfalt keine Grenze gesetzt – nur für den Standort muss es relevant sein. Gegenüber den Stuttgarter Nachrichten verrieten die Entwickler über ihr Ziel: "Bei uns geht es weniger darum, etwas gezielt zu suchen, als vielmehr darum, sich inspirieren zu lassen."

Flurfunk verknüpft Events mit Positionsangabe

flurfunk.io Screenshot

Mehr Inspiration für Freizeit-Aktivitäten in deiner Stadt - das ist das Ziel der Flurfunk-App.  

Quelle: (Screenshot)  flurfunk.io 

flurfunk.io Screenshot

Mehr Inspiration für Freizeit-Aktivitäten in deiner Stadt - das ist das Ziel der Flurfunk-App.  

Quelle: (Screenshot)  flurfunk.io 

Posts dürfen von allen anderen Usern kommentiert und bewertet werden. Als kleinen Anreiz - um die App ins Gespräch zu bringen - erhalten besonders aktive Nutzer sogenannte Swag-Punkte. Der wichtigste Unterschied zu anderen Social-Media-Kanälen besteht vor allem darin, dass es keine Verschlagwortung wie bei Facebook oder Twitter gibt. Man sieht in der App immer die aktuellsten beziehungsweise die beliebtesten "Funks" - wie die Posts vom Gründer-Team genannt werden.

Wirklich neu ist die Idee nicht – wir berichteten bereits über die US-amerikanische App Yik Yak, die recht erfolgreich läuft und ebenfalls location-basiert arbeitet (bei Yik Yak werden die Posts übrigens "Yaks" genannt). Da es Yik Yak bisher nicht in einer deutschen Version gibt, bedient "Flurfunk" eine Nische, für die Bedarf bestehen könnte. Darüber hinaus müssen sich User in puncto Datenschutz nach Aussagen der Entwickler keine Sorgen machen – Bewegungsprofile würden nicht erstellt.

Sag uns deine Meinung!

Um einen Kommentar zu verfassen, melde Dich an oder registriere Dich jetzt auf Netz.de!

Werbung
Ab ins Netz mit dir