Eine App für Eltern

Winnie App - Große Locations für kleine Racker

Foto von Julian Richter

von Julian Richter -

Die neue App "Winnie" lässt das Familienherz höher schlagen. Sie zeigt Eltern kinderfreundliche Plätze aller Art - seien es Spielplätze, Cafés, Schwimmbäder oder Parks. Neben der Lage beschreibt die App auch noch, welche Arten der Einrichtung für Familien vorliegen.

Winnie App: Ohne Furcht ins neue Leben

Laut Techcrunch bietet Winnie beim Launch bereits über 100.000 Locations, die sich zunächst zwangsläufig auf die Vereinigten Staaten verteilen. Die App hilft dabei, sowohl spaßige als auch sichere Orte für Kinder zu finden, ohne großartig langwierige Suchen zu starten. Sollte ein Kind mal auf die Toilette müssen, zeigt einem die Anwendung sofort, wo sich die nächste befindet. Ebenso, wenn eine Windel gewechselt werden muss.

Die Story-Funktion hilft den Eltern, ihre persönlichen Erlebnisse mit anderen zu teilen

Vor allem für Eltern mit dem ersten Kind, die sich in einer ungewohnten Situation wiederfinden und die noch nicht die selbstverständliche Gelassenheit empfinden, bietet sich Winnie an, um erste Ängste zu nehmen. Gezeigte Standorte sollen von Eltern bewertet werden, um Eindrücke zu sammeln und erste Einschätzungen abzugeben, ob sich ein Besuch der Örtlichkeiten wirklich lohnt.

Die Sorgen einer Mutter - Wertungssystem soll Abhilfe schaffen

Entstanden ist die Idee durch Geschäftsführerin Sara Mauskopf, die unter anderem bereits im Marketing von YouTube, Twitter und Google gearbeitet hat. Da sie selbst Mutter ist und nach eigenen Angaben genau weiß, wie schwer es ist kinderfreundliche Plätze zu finden, fand sie es dringend notwendig, so eine App zu entwickeln. "Ein Kind zu haben hat die Art, die Dinge um mich herum zu sehen, vollkommen verändert. Ich hatte Angst irgendwo hinzugehen, da ich nie wusste, ob sie die Einrichtungen haben, die ich für ein Kind bräuchte.", sagte sie in einem Blogbeitrag. Daher schloss sie sich mit ihrer Kollegin Anne K. Halsall zusammen, welche ebenfalls Mutter ist, um eine App zu erstellen, die genau diese Angst aus der Welt schafft. Verwirklichen konnte sie dieses Projekt durch Spenden.

Im Moment ist die App kostenlos im App Store erhältlich. Mauskopf sagt, sie arbeiten ständig weiter daran, etwas zu erschaffen, was Eltern wirklich hilft. In Zukunft werden zusätzliche Features auftauchen, die Geld kosten, aber die Hauptanwendung bleibe laut eigener Aussage immer kostenlos.

Einzige Einschränkung: Die App ist momentan vor allem in den USA für Plätze und Einrichtungen ausgelegt und schafft hierzulande noch keinen wirklichen Mehrwert. Das Prinzip dahinter stößt aber auf Gegenliebe, weshalb es nicht ausgeschlossen ist, dass es die Social-Networking-App mit einer wachsenden Community auch in Deutschland schafft, Fuß zu fassen.

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