Adobe Acrobat Reader DC im Netz.de Test

Als Nachfolger des bekannten Acrobat Readers bietet der Adobe Acrobat Reader DC in der kostenlosen Variante einige Features, die über das bloße Betrachten von PDF-Dateien hinausgehen.

  • Sehr übersichtlich: Adobe Acrobat Reader DC punktet mit übersichtlicher Benutzeroberfläche, die keine Fragen offen lässt
  • Unkomplizierte Nachbearbeitung: Anmerkungen und Grafiken können im Handumdrehen in ein PDF eingebunden werden
  • Praktischer Sandkasten: Dank der Sandbox-Funktion bleibt der eigene PC vor bösartiger Schadsoftware geschützt
Dokumentansicht im Adobe Acrobat Reader DC

Die Dokumentansicht ist übersichtlich und lenkt den Blick ohne weiteres Abschweifen auf das Wesentliche - den Inhalt der PDF-Datei.

Das Inhaltsverzeichnis des Dokuments von Adobe Acrobat Reader DC

Sobald man ein PDF öffnet, wird dessen Inhalt in der Mitte des Programmfensters dargestellt. Falls das Dokument Überschriftsmarker verfügt, können diese auf der linken Seite direkt und mit nur einem Mausklick angesteuert werden.

Übersicht aller jemals geöffneten Dokume im Adobe Acrobat reader DC

Die Benutzeroberfläche des Adobe Readers ist übersichtlich aufgebaut und die wichtigsten Funktionen sind auf den ersten Blick zu erkennen. Praktisch: Wenn man die Freeware startet, wird man von der sogenannten Schnellauswahl empfangen, über die man zum Beispiel direkten Zugriff auf die zuletzt geöffneten Dokumente hat.

Bearbeitetes PDF-Dokument mit Werkzeugen aus der Funktionspalette

Mit seinen wenigen Werkzeugen erleichtert der Reader bereits die Arbeit an Dokumenten. Mithilfe von Notizen, Textmarkern oder Highlights lassen sich Passagen einfach hervorheben, sodass man wichtige Stellen auf Anhieb wiederfindet.

Digitale Unterschrift auf Basis einer Textvorlage

Zum einen kann man die Unterschriftsarten des Adobe Acrobat Readers nutzen, in dem man einfach den Namen über die Tastatur eingibt. Zum anderen lässt sich die Unterschrift sowohl mittels Digi-Pen, mit dem Finger auf einem Touchpad oder über den Import einer Originalunterschrift in ein Dokument einfügen.

Der Werkzeugreiter in der Menüleiste des PDF-Readers

Über den Reiter "Werkzeuge" in der Menüleiste gelangt man zu einer übersichtlichen Auflistung der erweiterten Funktionen, die man - je nach Bedarf - erwerben kann. Hier zeigt das Tool sein komplettes Potenzial - natürlich nicht ohne Grund, denn diese Extraleistungen lässt sich Adobe dementsprechend bezahlen.

Anmeldung mit der Adobe ID im Acrobat Reader DC

Wer sich für den Kauf der erweiterten Version des PDF-Urgesteins entscheidet, kann sich über einen Funktionsumfang freuen, der im Bereich der PDF-Bearbeitung seines gleichen sucht. Nur auf diesem Weg kann man die verschiedenen Cloud-Funktionen von Adobe Reader DC nutzen, die das Programm für den Businesssektor so wertvoll machen.

Unsere Gesamtwertung
7,5 / 10
  • Funktion:
    6.5
  • Bedienung:
    8.0
  • Performance:
    8.0

Adobe Reader downloaden

Hersteller:  Adobe Systems Incorporated
Vorteile
  • Viele Funktionen: Kommentare, Marker, Signaturen und Co.
  • Sandbox sorgt für mehr Sicherheit im Umgang mit PDF-Dokumenten aus unbekannten Quellen
  • PDF-Dateien lassen sich auch direkt im Webbrowser öffnen
  • Arbeitet zuverlässig und öffnet sämtliche PDF-Dokumente mühelos
Nachteile
  • Einige Funktionen in der kostenlosen Version nur beschränkt verfügbar
  • Es können keine eigenen PDF-Dokumente erstellt werden

Adobe Acrobat Reader DC - Ein "Acrobat" im Bereich der Textverarbeitung

Mit dem Adobe Acrobat Reader DC bekommt man ein altbekanntes Werkzeug zum Öffnen, Betrachten, Drucken und Verwalten von PDF-Dokumenten an die Hand, das sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Umfeld seit Langem zur Standardausrüstung eines gut organisierten Computers gehört.

Der PDF-Betrachter des Software-Herstellers Adobe Systems wird kostenlos zur Verfügung gestellt und dank den überaus praktischen Kommentarfunktionen können Texte mit hilfreichen Symbolen, Post-its und Markierungsoptionen versehen werden. Allerdings kann man die eigentlichen PDF-Inhalte nicht mit dem Reader bearbeiten.

Ein weiteres Manko: Für die Konvertierung anderer Windows-Formate in ein PDF-Format benötigt man ein kostenpflichtiges Upgrade auf den "großen Bruder" des Readers - entweder als monatliches Abo oder einmalig, dann allerdings ohne Update-Unterstützung. Nichtsdestotrotz bietet die Freeware nach der Installation neben dem Öffnen und Betrachten von PDF-Dateien einige weitere nützliche Funktionalitäten, die den Adobe Reader weltweit zu einem der erfolgreichsten Viewer-Tools überhaupt gemacht haben.

Die Funktionen und Vorteile des freien PDF-Viewers

Die Stärken des Freeware-Readers liegen definitiv in der einwandfreien Wiedergabe von PDF-Dokumenten, die man beispielsweise von Freunden und Arbeitskollegen oder als Download aus dem Internet bezogen hat. Das PDF (Kurzform für Portable Document Format) ist ein von Adobe Systems selbstentwickeltes Dokumentformat, mit dem eine standardisierte und Layout-gerechte Dateiwiedergabe systemübergreifend gewährleistet werden kann.

Die Adobe-Entwickler haben bereits vor rund 20 Jahren mit diesem Format gearbeitet, das in der heutigen Zeit - nicht zuletzt dank der immensen Popularität - als offener Standard für Dokumentformate gilt. Darüber hinaus wurde das PDF mittlerweile auch durch die International Organization for Standardization (kurz ISO) zertifiziert. Daher verwundert es kaum, dass der Adobe Reader zu den besten und zugleich auch zu den beliebtesten Tools gehört, um sich Dokumente im PDF-Format anzeigen zu lassen.

Der kostenlose Adobe Reader bietet den Vorteil, dass man sich bei der Versendung von PDF-Dokumenten keine Gedanken mehr darüber machen muss, in welcher Form man das Dokument übermittelt. Der Empfänger muss sich lediglich einen PDF-Viewer herunterladen, um die Informationen zu entnehmen. PDF-Dateien können im Gegensatz zu gedruckten Texten verschiedene Besonderheiten wie Hyperlinks, Schaltflächen, Auswahlfelder oder audiovisuelle Effekte enthalten. Dank des Adobe Readers können Dokumente schnell und unkompliziert über den Desktop, den Browser oder bei Bedarf auch über mobile Endgeräte wie Handys und Tablets geöffnet werden.

Gut zu wissen

Der kostenlose Adobe Acrobat Reader DC ist übrigens auch für die mobilen Betriebssysteme Android und iOS erhältlich!

Nach der Installation verfügt man jedoch nicht nur über die Desktop-Anwendung. Praktischerweise wird automatisch ein passendes Plug-in installiert, um PDF-Dokumente direkt aus dem Webbrowser heraus betrachten, auf der Festplatte speichern und drucken zu können. Dieses Plug-in lässt sich übrigens in Verbindung mit nahezu jedem Browser nutzen. Allerdings sollte man darauf achten, dass der favorisierte Browser stets mit den neuesten Updates versorgt wird, um eventuelle Kompatibilitätsprobleme bereits im Vorfeld auszuschließen.

Bearbeiten von geöffneten Dokumenten mithilfe des Adobe Acrobat Readers DC

Im Gegensatz zu älteren Versionen öffnet Adobe Acrobat Reader Dateien in mehreren Tabs, anstatt jedes Dokument in einem neuen Fenster anzuzeigen. Sobald man das gewünschte Dokument mit dem Adobe Reader öffnet, zeigen sich die weiteren nützlichen Funktionalitäten, die zwar nicht an die Features der kostenpflichtigen Acrobat-Version heranreichen, dennoch einen Blick wert sind.

Bearbeitetes PDF-Dokument mit Werkzeugen aus der Funktionspalette

Mit einigen Bearbeitungswerkzeugen kann man im Adobe Reader Textstellen oder ganze Passagen editieren.  

Bearbeitetes PDF-Dokument mit Werkzeugen aus der Funktionspalette

Mit einigen Bearbeitungswerkzeugen kann man im Adobe Reader Textstellen oder ganze Passagen editieren.  

Sofern das Dokument über eine sogenannte Abschnittsuntergliederung oder über integrierte Lesezeichen verfügt, werden diese am linken Bildrand des Tools als übersichtliches Inhaltsverzeichnis dargestellt. Über diese Liste kann man anschließend mit nur einem Mausklick zur nächsten Überschrift springen. Langes Scrollen wird somit verhindert - ein klarer +Punkt zugunsten der Usability. Die Mitte des Readers ist dem virtuellen Dokument mit seinen Inhalten überlassen, während auf der rechten Seite eine übersichtliche Anzahl an Werkzeugen auf ihren Einsatz wartet. Mit ihnen lässt sich das PDF-Dokument nachträglich bearbeiten.

PDF-Dokumente können kommentiert und unterzeichnet werden

Auf der rechten Seite der Programmoberfläche findet man ein Kommentarsymbol - ein Klick darauf genügt, schon erscheint eine weitere Menüleiste unter den Ansichtseinstellungen. Bereits diese wenigen Werkzeuge erleichtern die Arbeit an einem Dokument bereits deutlich. Dank der Notiz-Funktion hinterlegt man kleine, digitale Post-its an einer beliebigen Textstelle und versieht diese mit allerhand Kommentaren. Verschiedene Stifte und Marker heben Textpassagen hervor und ermöglichen es auf der anderen Seite, Wörter oder Sätze durchzustreichen.

PDFs können im Handumdrehen mit einer digitalen Unterschrift versehen werden

Außerdem bietet der Adobe Reader kleine grafische Elemente, die sich ebenfalls spielend in die Datei einfügen lassen. Falls man eine digitale Signatur in einem Dokument platzieren möchte, kann man dies mithilfe der Funktion "Ausfüllen und Unterschreiben" relativ unkompliziert erledigen.

Eintippen oder eine Unterschrift mittels Digi-Pen/Touchpad sind ebenso möglich wie das Einfügen eines Scans der originalen Unterschrift. Im Zusammenhang mit Adobes kostenpflichtigem Signaturdienst EchoSign können somit schnell und einfach digitale Unterschriften von Personen eingeholt werden, die im ungünstigsten Fall am anderen Ende der Welt wohnen.

Darüber hinaus besitz der Adobe Acrobat Reader noch zahlreiche weitere Werkzeuge zum Manipulieren von Dokumenten in unterschiedlichen Formaten, die sich das Software-Unternehmen allerdings vergüten lässt.

Die Sandbox des Adobe Readers schützt vor virtuellen Schädlingen

Um Nutzer des Adobe Readers vor bösartigen Angriffen potentiell schädlicher Viren zu schützen, die über ein PDF-Dokument verbreitet werden können, wird das Gratis-Tool in regelmäßigen Abständen mit Updates versorgt. Diese Sicherheits-Updates erfolgen meist ganz automatisch und schließen potentielle Sicherheitslücken. Praktisch: Wer selbst entscheiden möchte, ob und wann ein Update durchgeführt wird, kann diese Funktion auch deaktivieren.

In Bezug auf die eigene Sicherheit ist es allerdings ratsam darauf zu achten, dass der Adobe Reader immer auf dem neusten Stand ist. Ein weiteres überaus praktisches Feature ist die sogenannte Sandbox. Dank dieser Funktion können potentiell gefährliche PDF-Dokumente in einer geschlossenen Umgebung ausgeführt werden, ohne dabei das eigene System zu gefährden. Falls sich also tatsächlich ein Virus oder Trojaner in dem PDF versteckt, verhindert der PDF-Viewer, dass sich diese Schadsoftware auf dem PC einnistet.

Foto von Dennie Beneke
(@deBeneke)
Mit dem Adobe Acrobat Reader DC ist man stets gut beraten

Auch zum aktuellen Zeitpunkt - und den zahlreichen Konkurrenten zum Trotz - gehört der Adobe Acrobat Reader DC noch immer zu den besten PDF-Viewern auf dem Markt. Mit dem praktischen Gratis-Tool lassen sich PDF-Dokumente im Handumdrehen öffnen, betrachten und bei Bedarf auch bearbeiten. Hier stößt die kostenlose Version allerdings auch schon an ihre Grenzen, da sich die Dokumente leider nicht komplett umgestalten lassen.

Der Adobe Reader ist darüber hinaus sehr übersichtlich und kann daher auch von Einsteigern ohne Probleme genutzt werden. Neben den Funktionen zum Bearbeiten von Dokumenten bietet die Freeware zudem auch eine praktische Sandbox und ein Plug-in, mit dem man sich PDF-Dateien auch direkt im Browser anzeigen lassen kann. Wer allerdings eigene PDF-Dokumente erstellen möchte, kann sich die kostenpflichtige Acrobat-Version samt Cloud-Funktionen und vielen weiteren Extras zulegen.

Sag uns deine Meinung!

Um einen Kommentar zu verfassen, melde Dich an oder registriere Dich jetzt auf Netz.de!

Dokumentansicht im Adobe Acrobat Reader DC

Die Dokumentansicht ist übersichtlich und lenkt den Blick ohne weiteres Abschweifen auf das Wesentliche - den Inhalt der PDF-Datei.

Das Inhaltsverzeichnis des Dokuments von Adobe Acrobat Reader DC

Sobald man ein PDF öffnet, wird dessen Inhalt in der Mitte des Programmfensters dargestellt. Falls das Dokument Überschriftsmarker verfügt, können diese auf der linken Seite direkt und mit nur einem Mausklick angesteuert werden.

Übersicht aller jemals geöffneten Dokume im Adobe Acrobat reader DC

Die Benutzeroberfläche des Adobe Readers ist übersichtlich aufgebaut und die wichtigsten Funktionen sind auf den ersten Blick zu erkennen. Praktisch: Wenn man die Freeware startet, wird man von der sogenannten Schnellauswahl empfangen, über die man zum Beispiel direkten Zugriff auf die zuletzt geöffneten Dokumente hat.

Bearbeitetes PDF-Dokument mit Werkzeugen aus der Funktionspalette

Mit seinen wenigen Werkzeugen erleichtert der Reader bereits die Arbeit an Dokumenten. Mithilfe von Notizen, Textmarkern oder Highlights lassen sich Passagen einfach hervorheben, sodass man wichtige Stellen auf Anhieb wiederfindet.

Digitale Unterschrift auf Basis einer Textvorlage

Zum einen kann man die Unterschriftsarten des Adobe Acrobat Readers nutzen, in dem man einfach den Namen über die Tastatur eingibt. Zum anderen lässt sich die Unterschrift sowohl mittels Digi-Pen, mit dem Finger auf einem Touchpad oder über den Import einer Originalunterschrift in ein Dokument einfügen.

Der Werkzeugreiter in der Menüleiste des PDF-Readers

Über den Reiter "Werkzeuge" in der Menüleiste gelangt man zu einer übersichtlichen Auflistung der erweiterten Funktionen, die man - je nach Bedarf - erwerben kann. Hier zeigt das Tool sein komplettes Potenzial - natürlich nicht ohne Grund, denn diese Extraleistungen lässt sich Adobe dementsprechend bezahlen.

Anmeldung mit der Adobe ID im Acrobat Reader DC

Wer sich für den Kauf der erweiterten Version des PDF-Urgesteins entscheidet, kann sich über einen Funktionsumfang freuen, der im Bereich der PDF-Bearbeitung seines gleichen sucht. Nur auf diesem Weg kann man die verschiedenen Cloud-Funktionen von Adobe Reader DC nutzen, die das Programm für den Businesssektor so wertvoll machen.