Adobe Digital Editions im Netz.de Test

Die Freeware Adobe Digital Editions ist ein simpler e-Book-Reader, der sich zum Verwalten seiner elektronischen Bücher im EPUB- und PDF-Format eignet. Das Tool lässt sich zudem geräteübergreifend installieren.

  • Magere Auswahl: Mit Adobe Digital Editions lassen sich ausschließlich e-Books im PDF- und EPUB-Format öffnen
  • e-Book-Einstellungen: Einfache Leseoptionen ermöglichen bestmögliche Darstellung auf diversen Geräten
  • Kopierschutz: Elektronische Lektüren öffnen, die nach dem Digital Rights Management (DRM) geschützt sind
Die Adobe Digital Editions Bibliothek

In der persönlichen Bibliothek sieht man eine Übersicht seiner erworbenen Bücher mit Cover als Thumbnail. Ordnen kann man seine Lektüren nach vorgegebenen oder individuellen Kategorien.

Das Adobe Digital Editions Inhaltsverzeichnis

Über das Inhaltsverzeichnis navigiert man ganz schnell zum gewünschten Kapitel im Buch.

Die Adobe Digital Editions Lesezeichen

Lesezeichen sowie Notizen und Markierungen zeigt Adobe Digital Editions in der linken Menüleiste an, die sich allerdings auch ausblenden lässt.

Die Adobe Digital Editions Notizen

Nachdem man eine Textpassage markiert hat, kann man Lesezeichen setzen oder persönliche Notizen einfügen.

Die Optionen der Adobe Digital Edition

Viele Optionen erlaubt Adobe Digital Editions zwar nicht, besonders die Doppelseitenansicht kann das Leseerlebnis aber äußerst eindrucksvoll gestalten.

Adobe Digital Editions ermöglicht die Schriftanpassung

Bücher im EPUB-Format passt man mit Adobe Digital Editions auch in der Schriftgröße an und macht die Texte so fit für unterschiedliche Displaygrößen.

Unsere Gesamtwertung
6,2 / 10
  • Funktion:
    5.0
  • Bedienung:
    6.5
  • Performance:
    7.0

Adobe Digital Editions downloaden

Hersteller:  Adobe Systems Incorporated
Vorteile
  • individuelle Kategorisierung möglich
  • simple Bedienung auf Deutsch
  • Lesezeichen- und Notiz-Funktion
  • kompatibel zu PDF und EPUB
  • öffnet DRM-geschützte e-Books
Nachteile
  • lediglich zu zwei Formaten kompatibel

Adobe Digital Editions – simpler e-Book-Reader für DRM-geschützte Inhalte

Bei Adobe Digital Editions handelt es sich um eine Software, mit der man seine virtuelle Bibliothek endlich anständig auf dem PC, Smartphone oder Tablet verwaltet. Ein eigener e-Book-Reader ist hierfür prinzipiell nicht notwendig. Die Freeware ist denkbar simpel aufgebaut und komplett in Deutsch verfügbar. Man darf eigene Kategorien erstellen oder ordnet seine elektronischen Bücher ganz einfach in den vorgegebenen Rubriken an.

Adobe Digital Editions unterstützt e-Books im PDF-Format sowie als EPUB-Datei. Eignet sich das PDF-Format vor allem für e-Books, die auf dem PC angezeigt werden sollen, ist EPUB hervorragend für textbasierte Lektüren gedacht. Hier lässt sich beispielsweise die Schriftgröße anpassen. PDF hingegen erlaubt lediglich ein Heranzoomen an den Text - was es schwierig macht, die jeweiligen Seiten der Display-Größe anzupassen. Andere Formate werden bisweilen noch nicht unterstützt.

Der Reader von Adobe richtet sich insbesondere an User, die häufig mit e-Books zu tun haben, die einem DRM-Schutz unterliegen. Denn längst nicht alle e-Book-Reader können Lektüren mit dem speziellen Adobe-Lizenzierungsschutz öffnen. Wer beispielsweise im Besitz des hierzulande beliebten Kindle ist, wird um den Download von Adobe Digital Editions nicht herumkommen, sofern man e-Books mit DRM-Schutz erwirbt.

Adobe Digital Editions selbst bleibt auf Dauer kostenlos und ein sehr einfacher Reader für simple Problemstellungen, wie der folgende Testbericht zeigt.

Adobe Digital Editions – kein Muss aber oftmals Pflicht

Auch kommerzielle Plattformen, die ihre Bücher ausschließlich online verkaufen, versuchen sich immer mehr gegen die illegale Vervielfältigung ihrer Werke zu schützen. Eine dieser Möglichkeiten ist, die e-Books mit einem speziell von Adobe entwickelten Lizenzierungsverfahren auszustatten. Die als Digital Rights Management (DRM) bekannte Rechteverwaltung macht es unmöglich, e-Books durch unberechtigte Raubkopien weiterzugeben. Nicht einmal öffnen kann man die elektronischen Bücher, wenn der Reader DRM nicht unterstützt, was noch immer für viele bekannte Anbieter gilt.

Eine weitere Möglichkeit ist, die entsprechenden e-Books per Adobe Digital Editions zu öffnen. Hierbei handelt es sich um einen e-Book-Reader, der - wie es der Zufall so will - ebenfalls von Adobe entwickelt wurde. Unterstützt werden in der aktuellsten Version des Readers alle EPUB-Versionen sowie das PDF-Format. Zudem steht die Software Hardware-unabhängig auf fast jedem Endgerät zur Verfügung. Auf Windows-PCs kann das Tool ebenso genutzt werden wie auf dem Mac. Auch Tablets und Smartphones kommen in den Genuss des spartanischen Lese-Tools.

Bücher ordnen in der virtuellen Bibliothek

Adobe Digital Editions unterstützt alle EPUB-Versionen sowie das PDF-Format

Als Startseite hat man sich bei Adobe Digital Editions für eine virtuelle Bibliothek entschieden. Hier sind bereits zum Start der Software unterschiedliche Kategorien - die als Regale bezeichnet werden - vorhanden, die sich bei Bedarf aber beliebig erweitern lassen. Dies ist besonders nützlich, wenn die Bibliothek ein ungeahntes Ausmaß annimmt. So erhält man jederzeit eine schnelle Übersicht der Werke mit ähnlicher Kategorie. Ansonsten ordnet man seine e-Books in Rubriken wie „Zuletzt gelesen“, „Entliehen“ oder „Zuletzt hinzugefügt“ an.

Die Anzeige der hinzugefügten Werke wird als Thumbnail dargestellt. Da die meisten elektronischen Lektüren mittlerweile ansprechende Cover enthalten, ergibt sich somit auch optisch ein anschauliches Bild seiner Büchersammlung. Zudem erhält man direkt Auskunft über den Herausgeber des Buches sowie über die zuletzt gelesene Seite und das Datum, wann man das Werk in die Bücherei hinzugefügt hat.

Einfache aber nützliche Lesefunktionen mit Adobe digital Editions

Vom Umfang her hat Adobe Digital Editions zwar keine Überraschungen in petto, die wesentlichen Funktionen sind aber dennoch vorhanden. So lassen sich auch mit diesem Reader Lesezeichen auf Seiten setzen oder man integriert Notizen bzw. Anmerkungen zu bestimmen Wörtern oder Zeilen im Text. Lesezeichen wie auch Notizen werden jeweils mit Datum im Navigationsfeld angezeigt. Dies kann man am linken Menüfenster einfügen, jederzeit aber auch wieder entfernen.

Welche Funktionen man ansonsten erhält, das hängt vom Format des e-Books ab. Wer ein PDF-Format öffnet, der kann lediglich die Seite anpassen und beispielsweise den digitalen Druck heranzoomen. Eine Anpassung der Schriftgröße ist nicht möglich, was man allerdings nicht dem Programm ankreiden kann, sondern weil es dem Format geschuldet ist. Anders sieht dies bei e-Books aus, die im offenen Standardformat EPUB zur Auswahl stehen: Hier darf die Schriftgröße der jeweiligen Display-Größe angepasst werden.

Bei beiden Formaten hat man jedoch die Möglichkeit, sich der Suchfunktion zu bedienen und gezielt nach Schlagwörtern zu suchen. Auch ein Vollbildmodus ist integriert, der das Leseerlebnis (gerade auf kleineren Displays) wesentlich angenehmer gestaltet. Sehr erfreulich ist die Funktion der Doppelseitenansicht, mit der e-Books fast wie greifbare Lektüren behandelt werden können.

Adobe Digital Editions benötigt häufig Adobe-ID

Gut zu wissen

Wer Adobe Digital Editions lediglich auf dem PC nutzt, der kann diesen Schritt umgehen und das Programm auch ohne Registrierung und Anmeldung nutzen.

Wer plant, seine erworbenen e-Books auf mehreren Endgeräten zu nutzen, der wird bei entsprechendem DRM-Schutz nicht herumkommen, sich eine Adobe-ID zuzulegen. Mithilfe dieses Identifikationsmerkmals kann man elektronische Geräte autorisieren, sodass die Lektüren unabhängig vom verwendeten Gerät geöffnet werden dürfen. Eine Adobe-ID kann man direkt auf der Herstellerseite anlegen. Da Adobe Digital Editions zu vielen Readern kompatibel ist, kann man seine e-Books nach Belieben zwischen PC und Reader hin- und herschieben. Es ist aber zu bedenken, dass die eingeschränkte Formatkompatibilität hier strikte Grenzen setzt.

Sehr simpler e-Book-Reader, der Aufgaben treu erfüllt

Das große Plus von Adobe Digital Editions ist gewiss, dass sich der Reader auf vielen unterschiedlichen Endgeräten installieren lässt - Linux-Systeme bilden hier eine Ausnahme. Die einfache Bedienbarkeit und Möglichkeit, individuelle Regale in seiner Bibliothek anzulegen, bringt Ordnung in die elektronische Büchersammlung.

Nachteilig wirkt sich eindeutig die Formatkompatibilität aus, sodass sich viele e-Books ganz einfach nicht öffnen lassen. Dass Adobe Digital Editions hauptsächlich dazu gedacht ist, e-Books mit DRM-Schutz zu lesen, ist ein offenes Geheimnis. Aber sei es drum. Wer lediglich digitale Bücher im PDF- oder EPUB-Format erwirbt und nach einem simplen e-Book-Reader Ausschau hält, der ist mit diesem kostenlosen Tool sicherlich gut beraten.

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Das Adobe Digital Editions Inhaltsverzeichnis

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Die Adobe Digital Editions Lesezeichen

Lesezeichen sowie Notizen und Markierungen zeigt Adobe Digital Editions in der linken Menüleiste an, die sich allerdings auch ausblenden lässt.

Die Adobe Digital Editions Notizen

Nachdem man eine Textpassage markiert hat, kann man Lesezeichen setzen oder persönliche Notizen einfügen.

Die Optionen der Adobe Digital Edition

Viele Optionen erlaubt Adobe Digital Editions zwar nicht, besonders die Doppelseitenansicht kann das Leseerlebnis aber äußerst eindrucksvoll gestalten.

Adobe Digital Editions ermöglicht die Schriftanpassung

Bücher im EPUB-Format passt man mit Adobe Digital Editions auch in der Schriftgröße an und macht die Texte so fit für unterschiedliche Displaygrößen.