Adobe Lightroom im Netz.de Test

Adobe Lightroom ist ein Bildverwaltungsprogramm zur Katalogisierung von Fotos. Das Programm richtet sich vor allem an Fotografen, die ihre Bilder effektiv nachbearbeiten und verwalten möchten.

  • Holt das Beste raus: Unter- und überbelichtete Bilder rückt Lightroom mit wenigen Kniffen wieder ins korrekte Licht.
  • Für jede Situation: Durch Änderung der Farbtiefe, der Sättigung oder des Kontrastes wird die Stimmung eines Bildes angepasst.
  • Effektiveres Arbeiten: Mit der praktischen Sammlungsfilterung lässt sich blitzschnell die gesamte Lightroom-Bibliothek durchsuchen.
Die Adobe Photoshop Lightroom Bibliothek

Darstellung aller eigenen Fotos - mit der Bibliothek behält man Übersicht

Die Adobe Photoshop Lightroom Diashow

Diashows können für Präsentationen optimal genutzt werden, um die einzelnen Fotos zu zeigen.

Lightroom eignet sich auch für die Erstellung von Fotobüchern

Fotobücher erstellen geht mit Lightroom im Handumdrehen.

Mit Lightroom lassen sich Galerien für Webseiten erstellen

Mit Lightroom lassen sich auch hochwertige Galerien auf Webseiten einfach erstellen.

Die Fotoentwicklung und -bearbeitung bei Adobe Lightroom

Fotoentwicklung und -bearbeitung geht bei Lightroom verlustfrei und kann in voller Qualität rückgängig gemacht werden.

Die Adobe Photoshop Lightroom Kartenansicht

Dank GPS-Informationen der Fotos, können die Orte auf der Landkarte dargestellt werden.

Das Adobe Photoshop Lightroom Druckmodul

Drucken und Druckvorschau in guter Übersicht

Unsere Gesamtwertung
7,3 / 10
  • Funktion:
    7.0
  • Bedienung:
    7.5
  • Performance:
    7.5

Adobe Photoshop Lightroom downloaden

Hersteller:  Adobe Systems Incorporated
Vorteile
  • Übersichtliche Verwaltung
  • Erstellung einer Diashow und eines Fotoalbums
  • Vielfache Möglichkeiten zur Nachbearbeitung
  • Ohne Fachwissen gute Ergebnisse erzielen
Nachteile
  • Testversion nur 30 Tage verfügbar
  • Rendern von Panorama und HDR dauert sehr lange

Lightroom - Verwaltung und Bearbeitung in einem

Hauptsächlich ist Adobe Lightroom zur Katalogisierung von Fotos gedacht, doch da die Bearbeitungs-Features des Programms immer fortschrittlicher werden, ist es in Lightroom auch möglich, Bilder großzügig zu bearbeiten und in Szene zu setzen.

So ist man in der Lage, die Belichtung, die Farbgebung oder auch den Kontrast eines Bildes zu verändern, sowie Objekte zu klonen oder unerwünschte Inhalte zu retuschieren. Ebenfalls lassen sich Filter hinzufügen und mithilfe verschiedener Pinsel ausgewählte Bildstellen verbessern.

Es existiert derzeit sowohl eine Kaufversion, als auch eine Cloud-Version von Lightroom. In Verbindung mit dem Creative-Cloud-Abo erhält man "Lightroom CC" in Kombination mit "Photoshop CC" für 11,89€ pro Monat. Die Kosten der Stand-Alone-Version "Lightroom 6" belaufen sich hingegen auf einmalige 111,99€. Inhaltlich unterscheiden sich die beiden Versionen allerdings nicht.

Bilder und Fotos in Lightroom verbessern

Um einen neuen Katalog in Lightroom anzulegen, klickt man in der Menüleiste auf "Datei - Neuer Katalog". Danach müssen die entsprechenden Bilder eingefügt werden, welche vorzugweise bereits in einem Ordner zusammengetragen wurden. Die ausgewählten Bilder wandern daraufhin in die Zeitleiste am unteren Rand des Programmfensters. Klickt man ein Bild an, erscheint es zur Bearbeitung groß in der Mitte.

Auf der rechten Seite befinden sich einige Reiter zur Bearbeitung des Bildes. Der erste Reiter beinhaltet die Grundeinstellungen, unter denen sich beispielsweise Regler für die Temperatur und die Tönung des Bildes befinden. Mit diesen Reglern erhält das Foto entweder mehr warme oder mehr kalte Farben und lässt so ein Gefühl von Temperatur entstehen.

Neben dem ist es auch möglich, den Tonwert anzupassen. Mit Reglern für Helligkeit, Kontrast, Tiefen oder Schwarz- und Weißwerte lässt man ein Bild mal bunt und fröhlich, ein anderes Mal dunkel und trist wirken. Außerdem beeinflusst der Regler "Lichter" automatisch die Lichtquellen auf dem Foto. Fällt zum Beispiel Licht durch ein Fenster und befindet sich die Sonne im Hintergrund, kann dieser Effekt verstärkt oder bei Bedarf auch geschwächt werden.

Zuletzt wird über die Grundeinstellungen auch die Präsenz eines Bildes angepasst. Die Präsenz verfügt über Regler für Dynamik, Klarheit und Sättigung. Diese drei Einstellungsmöglichkeiten ändern die Lebendigkeit des Fotos. Niedrig eingestellt lassen sie das Foto eher starr erscheinen, hoch eingestellt jedoch lebhaft und dynamisch.

HDR-Bilder einfach und realistisch erstellen

Die 30-tägige Testversion bietet den vollen Umfang der kostenpflichtigen Version.

Adobe Lightroom ist ebenfalls in der Lage, sogenannte HDR-Bilder (High Dynamic Range) zu erstellen. Das sind Bilder, die große Helligkeitsunterschiede detailreich wiedergeben. Und User, die sich bereits damit beschäftigt haben, solche HDR-Bilder in Photoshop zu erstellen, werden wissen, mit wie viel Arbeit das in Verbindung steht. Lightroom hingegen ermöglicht es auch technisch unerfahrenen Anwendern, gute Ergebnisse beim Erstellen von Hochkontrastbildern erreichen zu können.

Dazu wählt man mit gedrückter Shift-Taste zuerst alle Bilder aus, die zusammengefügt werden sollen. Über "Rechtsklick - Zusammenfügen von Fotos - HDR" oder der alternativen Tastenkombination "Strg+H" erstellt Lightroom dann eine HDR-Vorschau. In der rechten Menüleiste erkennt man nun vier Buttons. Diese sind für das sogenannte "Deghosting" zuständig. Bei diesem Vorgang werden Stellen, die durch Bewegung verwackelt sind, von Lightroom automatisch ausgeglichen. Je höher jedoch deghostet wird, desto körniger erscheint das Bild danach, daher sollte das Feature stets auf kleinster Stufe verwendet werden.

Nachdem man auf den Zusammenfügen-Button geklickt hat, erstellt Lightroom das fertige HDR-Bild. Dies kann bis zu eine Minute dauern, je nach Leistung des PCs. Das Ergebnis zeigt ein realistisches Bild, ohne übertriebene Glanz- und Farbeffekte. Zwar sind Licht- und Schatteneffekte deutlich sichtbar, werden allerdings in keiner Weise unrealistisch eingesetzt. Gespeichert werden HDR-Bilder übrigens im passenden DNG-Format.

Panorama-Bilder in Lightroom

Über denselben Menüpunkt wie auch HDR, hat man ebenfalls die Möglichkeit, die Fotos zu einem Panorama-Bild zusammenzufügen. "Rechtsklick - Zusammenfügen von Fotos - Panorama", beziehungsweise per Tastenkürzel "Strg+M". Um die Erstellung eines Panoramas zu erleichtern, bietet Lightroom drei verschiedene Projektionen an. "Sphärisch", "Zylindrisch" und "Perspektivisch". Meist ist "Zylindrisch" für einfache Panorama-Bilder die beste Wahl.

Anschließend steht noch zur Auswahl, die "Auto-Crop"-Funktion zu verwenden, um unerwünschte, weiße Ecken automatisch von Lightroom wegschneiden zu lassen. Im Vergleich zu Photoshop hat Lightroom leider keine "Content Awareness", aber die Auto-Crop-Funktion gleicht dieses Manko relativ gut aus. Genau wie die HDR-Bilder, werden auch die Panoramen im DNG-Format abgespeichert.

Gesichtserkennung und Sammlungsfilterung

Was sich in Lightroom ebenfalls als nützliches Feature hervortut, ist die Gesichtserkennung. Mit ihr findet man zügig in der gesamten Datenbank alle Fotos, die Gesichter enthalten. Je häufiger dieses Feature verwendet wird, desto sicherer wird das Programm im Umgang mit Personen. Denn es lernt sozusagen ein Gesicht kennen und kann dadurch bereits automatisch Namen zuordnen. Anfänglich muss man Lightroom allerdings häufig sagen, wer wer ist.

Besitzt man eine umfangreiche Lightroom-Bibliothek, geht der Überblick schnell mal verloren. Mithilfe des Sammlungsfilters in der linken Menüleiste, findet man seine Kataloge aber im Handumdrehen wieder. Es funktioniert prinzipiell wie eine normale Suche: man gibt den Titel einer Sammlung ein und erhält alle Einträge, die sich in der Library von Lightroom dazu befinden.

Auch Slideshows sind kein Problem

Kleiner Tipp

Wer beim Erstellen der Slideshow einen Rahmen gestalten möchte, kann Hilfslinien in der Menüleiste aktivieren. Die Hilfslinien können individuell angepasst werden.

Fotos, die sich in der Timeline befinden, können als Slideshow abgespielt werden. Dazu klickt man in der Menüleiste auf den Reiter "Diashow", woraufhin sich eine neue Menüleiste mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten öffnet. Mithilfe dieser Einstellungen wird die Diashow individuell angepasst. Zum Beispiel ist es möglich, Konturen und Schlagschatten zu den Bildern hinzuzufügen, ein Wasserzeichen zu setzen oder ein Start- und Endbildschirm für die Slideshow zu erstellen. Über verschiedene Schieberegler lassen sich diese Aktionen sehr simpel und selbsterklärend durchführen.

Um die Diashow noch etwas lebendiger zu machen, kann sie zusätzlich musikalisch untermalt werden. Bis zu zehn Tracks sind per Klick auf das Pluszeichen im Unterpunkt "Musik" hinzufügbar und können per Drag-and-Drop nach gewünschter Reihenfolge sortiert werden. Damit das Abspielen der Fotos stimmig zur Musik passt, errechnet Lightroom aus dem Rhythmus des Liedes den Übergang zum nächsten Foto. Sobald man die Reihenfolge der Tracks ändert, genügt ein Klick auf "An Musik anpassen" und der Übergang wird erneut berechnet.

Möchte man sein fertiges Werk betrachten, benötigt es zuerst einen Klick auf den Menüpunkt "Diashow erstellen und speichern" über dem Vorschaufenster. Danach ist festzulegen, in welcher Qualität die Diashow gerendert werden soll. Für eine Vorschau reicht übrigens die "Entwurf"-Qualität. Für das fertige Produkt ist allerdings eine hohe Qualität zu empfehlen, um das Beste aus den Fotos herauszuholen.

Effektive Verwaltung und Bearbeitung

Mit Lightroom zeigt uns Adobe einmal mehr, dass sie etwas von ihrer Arbeit verstehen. Die Anwendung katalogisiert sämtliche Bilder sehr strukturiert und bekommt mit jeder neuen Version mehr Möglichkeiten die Fotos auch zu bearbeiten. Zwar kommt Lightroom von den Bearbeitungsmöglichkeiten noch längst nicht an Photoshop heran, aber das muss es auch nicht, da es hauptsächlich ein Verwaltungs-Tool mit ein paar vorteilhaften Extras ist.

Besonders die einfache Bedienung hat uns sehr gefallen. Diese ermöglicht selbst technisch unerfahrenen Usern, gute Ergebnisse beim Aufbessern der Bilder zu erzielen. Wer viel fotografiert, dem können wir Adobe Lightroom wärmstens empfehlen.

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Diashows können für Präsentationen optimal genutzt werden, um die einzelnen Fotos zu zeigen.

Lightroom eignet sich auch für die Erstellung von Fotobüchern

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Mit Lightroom lassen sich Galerien für Webseiten erstellen

Mit Lightroom lassen sich auch hochwertige Galerien auf Webseiten einfach erstellen.

Die Fotoentwicklung und -bearbeitung bei Adobe Lightroom

Fotoentwicklung und -bearbeitung geht bei Lightroom verlustfrei und kann in voller Qualität rückgängig gemacht werden.

Die Adobe Photoshop Lightroom Kartenansicht

Dank GPS-Informationen der Fotos, können die Orte auf der Landkarte dargestellt werden.

Das Adobe Photoshop Lightroom Druckmodul

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