AMD Catalyst im Netz.de Test

Der AMD Catalyst liefert ein Treiberpaket für alle aktuellen Grafikkarten der AMD-Familie. Dabei werden Grafikkarten sowohl unter Windows 7 als auch unter Windows 8 unterstützt.

  • Vollständige Unterstützung: Die AMD Catalyst Software beinhaltet die neusten Treiber für nahezu alle aktuellen ATI-Grafikkarten
  • Immer aktuell: Das Treiberpaket wird von AMD automatisch jeden Monat auf den neusten Stand gebracht
  • Mehr Leistung: Mit dem Gratis-Tool können Grafikkarten bei Bedarf im Handumdrehen übertaktet werden
Das AMD Catalyst Menü

Trotz der zahlreichen Unterpunkte wirkt das Menü von AMD Catalyst aufgeräumt und ist für jeden leicht verständlich.

Die praktischen Schieberegler von AMD Catalyst

Die Veränderungen, die man mit AMD Catalyst vornehmen möchte, lassen sich in den meisten Menüs einfach per Schieberegler umsetzen.

Das AMD Catalyst Control Center

Das Catalyst Control Center ist das Herzstück des Softwarepakets von AMD.

Unsere Gesamtwertung
7,5 / 10
  • Funktion:
    8.0
  • Bedienung:
    7.0
  • Performance:
    7.5

AMD Catalyst downloaden

Hersteller:  AMD
Vorteile
  • Individuelle Optimierung und Anpassung der Grafikkarte möglich
  • Ständige Aktualisierung der Treiber und des Control Centers
  • Komplettes Treiber-Paket für alle gängigen Grafikkarten der AMD Familie
Nachteile
  • Keine Weiterentwicklung des CCC für ältere Grafikkarten

AMD Catalyst - Ein Muss für alle Besitzer einer AMD Grafikkarte

Das Treiberpaket in der Version 14.9 versorgt alle aktuellen Grafikkarten mit den neuesten Treibern für Windows 7 und 8. Für die Installation wird das Microsoft .NET Framework 4.5 und unter Windows 7 das Service Pack 1 benötigt. Während das .NET Framework im Catalyst-Download beinhaltet ist, können Windows 7 Nutzer das Service Pack über die Microsoft-Website oder die Updatefunktion beziehen. Bei der Installation wird die Grafikkarte automatisch erkannt und der nötige Treiber installiert.

Seit der Übernahme des Grafikkartenherstellers ATI durch den Mikroprozessor-Hersteller AMD läuft auch das Treiberpaket unter dem neuen Namen AMD Catalyst. Neben den Radeon R-Series werden natürlich auch die Reihen der Radeon HD 5000 bis Radeon HD 8000 unterstützt. Als Besitzer einer der neuen APUs - Hauptprozessoren mit eingebautem Grafikprozessor - liegt mit dem Catalyst übrigens ebenfalls goldrichtig.

Eine komplette Liste der unterstützten Grafikkarten findet sich in den Release Notes auf der Herstellerseite. Die Version 14.9 behebt zudem einige Fehler älterer Treiber und kann bei einigen Spielen zu deutlichen Leistungssteigerungen beitragen. So erreichen die Nutzer einer Radeon R9 290 laut Hersteller beispielsweise bei Batman Arkham Origins und Crysis 3 Performancesteigerungen von zehn bis 20 Prozent - im Vergleich zum AMD Catalyst 14.4.

Nicht nur die Anzeigetreiber werden mit dem Paket installiert, auch HDMI-Audiotreiber für die korrekte Wiedergabe von Surround-Sound sind enthalten, um den PC zum Beispiel mit einem Fernseher oder einem Monitor mit integrierten Lautsprechern zu verbinden. Das Herzstück des Pakets ist aber das Catalyst Control Center (kurz CCC). Mit diesem Programm gibt AMD dem Nutzer ein mächtiges Werkzeug zur Überwachung und Optimierung der Grafikkarten an die Hand.

Analyse und Anpassung mit dem Catalyst Control Center

Achtung!

Mithilfe der AMD Catalyst Software können Grafikkarten schnell und einfach übertaktet werden - allerdings sollte man bedenken, dass diese Übertaktung in einigen Fällen zu Komplikationen führen kann.

Das CCC bietet vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, um die Grafikkarte den Bedingungen des Nutzers anzupassen. Die Menüs sind übersichtlich aufgebaut und leicht verständlich, sodass man sich schnell zurechtfindet. Wer zum Beispiel ein paar Prozente mehr Leistung aus seiner Karte heraus kitzeln möchte, kann direkt im CCC mit dem AMD Overdrive die GPU (Grafikprozessor) übertakten.

Dazu sind nur einige simple Änderungen an den Schiebereglern nötig. Aber Vorsicht: Übertakten geschieht immer auf eigene Gefahr und kann in einigen Fällen zu Darstellungsfehlern führen. Auch Abstürze und damit verbundener Datenverlust sind nicht auszuschließen. AMD haftet für keine durch Übertakten entstandenen Schäden. Daher ist die Nutzung eines Benchmarkprogramms und langsames Herantasten an höhere Werte empfehlenswert.

Durch das Übertakten lassen sich höhere Bildwiederholfrequenzen (auch Framerates genannt) in PC-Spielen erreichen. Die Ergebnisse unterscheiden sich natürlich je nach System und Grafikkarte. Aber auch das Untertakten ist möglich. Wer den PC nur für einfache Programme und zum Surfen im Internet nutzt, kann niedrigere Taktraten einstellen.

Das hat den Vorteil, dass die GPU weniger Strom verbraucht und nicht so hohe Temperaturen erreicht, wodurch auch der Lüfter langsamer und leiser wird. Der Lüfter lässt sich andererseits auch direkt über AMD Overdrive ansteuern, jedoch sollte man beim Drosseln der Lüftergeschwindigkeit immer die Temperatur der GPU im Blick haben.

Über die Leistungssteuerungseinstellung hat man die Möglichkeit, die Stromzufuhr zu beeinflussen. Bei der Erhöhung beziehungsweise bei der Verringerung der zur Verfügung gestellten Leistung passt die Software die Taktraten automatisch an die Veränderung an. Mit einem Klick auf "Standardwerte" lassen sich die Änderungen in AMD Overdrive im Handumdrehen auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.

Volle Kontrolle über die Anzeige

Das CCC bietet einem die komplette Bandbreite an Einstellungsmöglichkeiten für den Bildschirm. Neben üblichen Einstellungen, wie Auflösung und Bildwiederholfrequenz, sind noch zahlreiche weitere Modifizierungen an den Farben und der Ausrichtung möglich. Wer die Optik seiner Videos verbessern möchte, kann dazu ebenso Optimierungen im CCC vornehmen. Neben den zahlreichen Farbeinstellungen lässt sich die Qualität von Videos durch Effekte wie Entrauschen oder Artefaktreduktion verbessern.

Dank der übersichtlichen Benutzeroberfläche lässt sich das Catalyst Control Center kinderleicht bedienen

Sogar verwackelte Videos können per AMD Steady Video stabilisiert werden. Für das richtige Endergebnis sorgt der integrierte Demo-Modus. Alle Einstellungen lassen sich auch hier bequem über die Schieberegler durchführen. Für Gamer sind die 3D-Anwendungseinstellungen interessant. Wer dieses Feature nutzen möchte, kann für jedes seiner Spiele die 3D-Einstellungen im CCC verändern und anpassen. Das CCC lässt somit kaum Wünsche offen und bietet jedem Nutzer die Möglichkeit, die Grafikkarte effektiver zu nutzen.

Neuerungen der Version 14.9

Seit der Version 14.9 bietet der AMD Catalyst auch Treiber für die neuen Radeon-Generation. Bei der Leistungssteigerung in Spielen profitieren jedoch vor allem die Besitzer der Radeon R9 290 Series. So werden mit den neuen Treibern zum Teil deutlich bessere Werte erreicht, wie unter anderem bei Watch Dogs, Tomb Raider, Batman oder auch Starcraft II.

Neben kleinen Erweiterungen in den Anzeigeeinstellungen liefert der Catalyst auch Updates für die Eyefinity Technologie, die das Nutzen von bis zu 6 zusätzlichen Bildschirmen über dieDisplay-Ports möglich macht. Die Treiber der Version 14.9 sind für alle gängigen AMD Grafikkarten unter Windows 7 und 8 nutzbar. User älterer Betriebssysteme oder Grafikkarten erhalten auf der AMD-Webseite natürlich auch weiterhin noch die passenden Treiber für ihr System.

AMD Catalyst bietet mehr als nur Treiberupdates

Aktuelle Anzeigetreiber sind bekanntlich unabdingbar - und somit ist die AMD Catalyst Software Suite 14.9 natürlich ein Muss für jeden Nutzer von AMD- und ATI-Grafikkarten unter Windows 7 und 8. Darüber hinaus bietet das Paket mit dem Catalyst Control Center noch einiges mehr. Über die kostenlose Software lassen sich sämtliche Anzeigeeinstellungen ändern und nach Belieben anpassen.

Durch die übersichtlichen Menüs und die einfache Bedienbarkeit des CCC finden sich auch Anfänger schnell zurecht. Wer eine ältere Grafikkarte oder ein älteres Betriebssystem verwendet, sollte sich eine der ebenfalls kostenlosen Vorgängerversionen des Catalyst auf der AMD-Seite herunterladen.

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Das AMD Catalyst Menü

Trotz der zahlreichen Unterpunkte wirkt das Menü von AMD Catalyst aufgeräumt und ist für jeden leicht verständlich.

Die praktischen Schieberegler von AMD Catalyst

Die Veränderungen, die man mit AMD Catalyst vornehmen möchte, lassen sich in den meisten Menüs einfach per Schieberegler umsetzen.

Das AMD Catalyst Control Center

Das Catalyst Control Center ist das Herzstück des Softwarepakets von AMD.