Audiograbber im Netz.de Test

Der Audiograbber beamt Songs von der CD auf die Festplatte. Zudem sind einige weitere Funktionen mit an Bord, um die Songqualität zu beeinflussen und MP3-Tags zu ergänzen.

  • Schallplatten digitalisieren: Über den Line-In-Anschluss können sogar ältere Schallplattenspieler angeschlossen werden
  • Automatischer Datenabgleich: Das Tool ergänzt ID3-Tags, indem es nach den fehlenden Informationen in Online-Datenbanken sucht
  • Soundpegel anpassen: Der Pegelnormalisierer stellt sicher, dass die Songs in der richtigen Lautstärke gerippt werden
Die Programmoberfläche von Audiograbber

Dass Audiograbber bereits einige Jahre auf dem Buckel hat und nicht mehr aktualisiert wird, ist dem Tool auf den ersten Blick anzusehen. Dennoch hat der CD-Wandler nichts an Aktualität eingebüßt und ist funktionell wie eh und je.

Der Audiograbber bietet diverse Einstellungen

Unter den allgemeinen Einstellungen muss man nicht allzu viel ändern. Gerade Laien sollten sich darauf beschränken, lediglich die Namenseinstellungen anzupassen. Hier findet sich übrigens auch die Option, das Laufwerk vor dem Rippen hochfahren zu lassen.

Die Audiograbber Line-In Aufnahme

Über die Line-In-Aufnahme vom Audiograbber lassen sich Audio-Inhalte aus verschiedenen Abspielgeräten auf den PC übertragen - perfekt, um Musik zu digitalisieren.

Audiograbber - Die Tipps des Tages

In den Tipps des Tages erfährt man so mancherlei nützliche Information, die gerade Einsteigern dabei helfen können, sich schnell mit dem CD-Ripper zurechtzufinden. Unter den Einstellungen können erfahrene User die Tipps aber auch ausstellen.

Unsere Gesamtwertung
6,8 / 10
  • Funktion:
    6.5
  • Bedienung:
    7.0
  • Performance:
    7.0

Audiograbber downloaden

Hersteller:  Audiograbber
Vorteile
  • Sehr schnelle Ripping-Geschwindigkeit
  • Für Einsteiger und Profis gleichermaßen geeignet
  • Deutschsprachige Programmoberfläche
  • Integrierter Pegelnormalisierer
  • Digitalisiert auch Schallplatten und Kassetten
Nachteile
  • Wird leider nicht mehr aktualisiert
  • MP3-Komprimierung erfordert den eigenständigen LAME Encoder

Audiograbber - Der beliebte CD-Ripper für den Privatgebrauch

Manch einer wird es kennen: Zu Hause stapeln sich die CDs, für die man noch vor unzähligen Jahren vor iTunes und Co viel Geld ausgegeben hat. Doch wie bekommt man die Lieder vom greifbaren Medium auf die Festplatte und dann auch noch in das gewünschte Format? Die Lösung bieten sogenannte CD-Ripper. Einer der beliebtesten CD-Wandler ist Audiograbber, das sich bereits seit Jahren in der Musikgemeinde durchgesetzt hat.

Ein Grund dafür mag sein, dass Audiograbber vollkommen kostenlos ist. Die Freeware lässt sich samt aller Funktionen ohne Einschränkungen nutzen. Und diese geben einem sehr viele Möglichkeiten. Denn nicht nur Audio-Inhalte von CD landen auf der Festplatte, der CD-Ripper überträgt auch alle Kassetten oder Schallplatten ins digitale Format, wenn man die entsprechenden Abspielgeräte über den Line-In-Anschluss mit seinen Computer verbindet.

Ansonsten kann der Audiograbber mit einer sehr einfachen Menüführung auf Deutsch überzeugen, in der sich auch Newbies problemlos zurechtfinden sollten. Mit zum Funktionsangebot zählen dann noch viele kleinere Extras. So füllt das Gratis-Tool fehlende ID3-Tags automatisch auf, indem es sich mit der Online-Datenbank freeDB verbindet. Zudem ist ein Pegelnormalisierer am Start, der sicherstellt, dass Songs und Audio-Tracks auch in einem annehmbaren Soundpegel digitalisiert werden. Was der Audiograbber ansonsten für einen Eindruck macht, zeigt unser nun folgender kurzer Testbericht.

Die übersichtlich strukturierte Benutzeroberfläche

Gut zu wissen

Die "Tipps des Tages" weisen unter anderem darauf hin, dass man den LAME Encoder benötigt, um Songs direkt in das MP3-Format zu übertragen. Der LAME Encoder ist übrigens ebenfalls kostenlos im Internet zu finden.

Zugegeben etwas altbacken wirkt Audiograbber schon, doch an Funktions- und Optionsreichtum hat das Programm nichts eingebüßt - und vor allem nichts an Aktualität verloren. Einsteiger werden sich darüber freuen, dass nach dem Programmstart Tipps eingeblendet werden, die in manchen Situationen das Arbeiten mit dem Audiograbber erleichtern können. Ansonsten navigiert man sich nach Herzenslust durch das übersichtliche Menü.

In der oben gelegenen Symbolleiste sind die wesentlichsten Optionen des CD-Rippers anwählbar, darunter die Ripping-Funktion und die Lautstärkeanpassung. Mittig findet man den Inhalt der aktuell eingelegten CD wieder. Die Tracks werden hier übersichtlich aufgelistet, sodass man sich einen schnellen Überblick darüber verschaffen kann, welche Titel man letztendlich rippen möchte. Im unteren Bereich ist der Audio-Player angesiedelt, mit dem man auf Wunsch in die Songliste hinein hören kann.

Dies kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn man Titel-Tags manuell hinzufügen möchte. Wer sich nicht so viel Arbeit machen möchte, überlässt die Meta-Daten dem Audiograbber. Bei Online-Anbindung greift der CD-Wandler auf die freie Datenbank freeDB zurück und füllt die ID3-Tags mit Daten wie Titel, Interpret und Erscheinungsjahr automatisch auf. Diese Funktion ist übrigens über den kleinen Pinguin in der oberen Symbolleiste anwählbar.

CDs rippen und speichern

Bevor es dann aber nun endlich mit dem Rippen der CD losgehen kann, sollte man doch nochmal einen Blick auf verschiedene Einstellungsmöglichkeiten werfen. Nach Klick auf die Optionen kann man beispielsweise festlegen, auf welches Laufwerk Audiograbber überhaupt zugreifen soll. Übrigens ist das Tool ebenfalls imstande, mehrere Laufwerke simultan anzusteuern. Ferner legt man fest, wie die digitalisierten Titel auf der Festplatte benannt werden sollen. Es sind noch zahlreiche weitere Einstellungen möglich.

Viele dieser Optionen können prinzipiell ignoriert werden. Wer etwas ältere Laufwerke besitzt und vermeiden möchte, dass zu Anfang eines Songs kleine Nebengeräusche entstehen, der sollte das Laufwerk bereits vor dem Lesen hochfahren lassen. Ansonsten gibt es noch kleinere Komforteinstellungen zu finden. Beispielsweise kann man den PC nach Beendigung des Ripping-Prozesses herunterfahren lassen, was sinnig erscheint, falls einmal etwas größere Inhalte digitalisiert werden sollen. Fällt der Blick ein Symbol weiter, so landet man in den MP3-Optionen.

Der Audiograbber bietet zahlreiche Funktionen, um die Qualität der gerippten Songs zu verbessern

Hier ist teils etwas Nachrüstarbeit gefragt, zumindest wenn man seine Songs direkt ins MP3-Format komprimieren möchte. Wie bereits erwähnt, muss man sich erst einmal den LAME Encoder besorgen, um Titel als MP3 abspeichern zu können. Nach dem Download muss hierfür einfach der Pfad zum Encoder eingegeben und der Haken auf "Externer Encoder" gesetzt werden. Mitunter kann dies aber vor allem bei neueren Windows-Versionen zu Problemen führen. Wer etwas im Internet recherchiert, wird aber schnell zu Lösungsanleitungen gelangen.

Audio-Inhalte von der Schallplatte und der Kassette digitalisieren

Eine bereits erwähnte Zusatzfunktion des Audiograbbers ist die Möglichkeit, selbst Musikstücke von der Schallplatte oder alten Kassetten auf moderne Art und Weise zu archivieren. Hierzu muss der Weg über die "Datei" und "Line-Aufnahme" gegangen werden. Danach findet man sich in einem neuen Menü wieder. Wer jetzt sein Abspielgerät an den Line-In-Anschluss angeschlossen hat, dem steht es frei, seine Musikstücke auf die Festplatte zu bringen - natürlich ebenfalls in einem qualitativ hochwertigen MP3-Format.

Aber natürlich kann man die Dateien vor dieser Komprimierung auch als WAVE überspielen, falls man noch etwas an den Dateien herumdoktern möchte. Praktischerweise lassen sich Titel sogar automatisch trennen. Der Audiograbber liest Pausen automatisch aus und sorgt somit dafür, dass Titel einzeln herausgefiltert werden. So muss man selbst eigentlich keinen einzigen Handschlag mehr machen. Ergänzt wird diese Funktion durch Zusatzeinstellungen wie die Rauschunterdrückung.

Der Audiograbber ist und bleibt der CD-Ripper Nr. 1

Der Audiograbber hat sich erneut als eine der besten Software-Lösungen herausgestellt. Dies hat zum einen damit zu tun, dass er mittlerweile seit einigen Jahren frei verfügbar ist. Zum anderen ist das Tool sowohl für Einsteiger, als auch für erfahrenen Profis geeignet, um Audio-Dateien schnell und unkompliziert zu optimieren.

Vielseitigkeit beweist der Audiograbber insbesondere durch die Möglichkeit, neben CDs auch Schallplatten und Kassetten digitalisieren zu können. Wer mit dem Audiograbber nicht sofort zurechtkommen sollte, findet übrigens in den zahlreichen Foren entsprechende Hilfe - und das sogar bei recht speziellen Problemen.

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Die Programmoberfläche von Audiograbber

Dass Audiograbber bereits einige Jahre auf dem Buckel hat und nicht mehr aktualisiert wird, ist dem Tool auf den ersten Blick anzusehen. Dennoch hat der CD-Wandler nichts an Aktualität eingebüßt und ist funktionell wie eh und je.

Der Audiograbber bietet diverse Einstellungen

Unter den allgemeinen Einstellungen muss man nicht allzu viel ändern. Gerade Laien sollten sich darauf beschränken, lediglich die Namenseinstellungen anzupassen. Hier findet sich übrigens auch die Option, das Laufwerk vor dem Rippen hochfahren zu lassen.

Die Audiograbber Line-In Aufnahme

Über die Line-In-Aufnahme vom Audiograbber lassen sich Audio-Inhalte aus verschiedenen Abspielgeräten auf den PC übertragen - perfekt, um Musik zu digitalisieren.

Audiograbber - Die Tipps des Tages

In den Tipps des Tages erfährt man so mancherlei nützliche Information, die gerade Einsteigern dabei helfen können, sich schnell mit dem CD-Ripper zurechtzufinden. Unter den Einstellungen können erfahrene User die Tipps aber auch ausstellen.