Avast Internet Security im Netz.de Test

Avast Internet Security bietet neben einer großen Palette an Antiviren-Maßnahmen auch die gewohnt geschmeidige Bedienung. Die wichtigsten "Nitro"-Updates sind die Sicherung des Heimnetzwerks und das Tool CyberCapture.

  • Sicher im Internet: Zahlreiche moderne Schutzkomponenten wehren Vireninfektionen und Malware-Angriffe in Echtzeit ab
  • Angenehmes Design: Klar strukturiert, übersichtlich und sehr unaufdringlich erledigt das Programm seinen wichtigen Job
  • Spannende Extras: Stellt einen Browser mit Bankmodus und eine sichere VPN-Verbindung zur Verfügung
Das Hauptmenü von Avast Internet Security.

Man liest es gern. Wir sind geschützt. Dafür tut Avast Premier auch einiges. Alle Hauptfunktionen sind leicht über die Symbole am oberen Rand erreichbar, zu den Optionen der einzelnen Komponenten geht es per Mausklick auf das "Einstellungen"-Rädchen rechts.

Die „Einstellungen“-Tafel bei Avast Internet Security.

Die Regelung der allgemeinen Programmeinstellungen, also Popups oder akustische Warnsignale, werden gleich hier auf der ersten Seite vorgenommen. Wer möchte, kann aber auch tiefer ins Detail gehen und die Komponenteneinstellungen konfigurieren oder Update-Intervalle festlegen. Werden dazu Informationen benötigt, liefert sie Avast Internet Security mit einem Mausklick auf das Info-Symbol hinter den Einstellungen.

Der SmartScan erkennt potenzielle Schwachstellen des Systems.

Oops, hier ist wohl noch etwas zu tun. Der SmartScan von Avast Internet Security durchleuchtet alle Winkel des Rechners nach potenziellen Schwachstellen und deckt diese auf. Zum Glück ist er auch so smart, dass er die erkannten Probleme in einem zweiten Schritt gleich selbst behebt. Als Nutzer müsst Ihr lediglich „Probleme beheben“ klicken.

Ergebnis zu veralteter Software nach dem SmartScan.

Wurde veraltete Software geortet und, wie auf diesem Bild, als Problem ausgemacht, kann sie Avast Internet Security direkt nach dem Scan gleich aktualisieren.

Startseite des SafeZone-Browser von Avast Internet Security.

Für sichere Bankgeschäfte, anonymes Surfen oder endlich einmal werbefreie Webseiten sorgt der SafeZone Browser von Avast Internet Security. Ein tolles Tool, welches über das Menü „Werkzeuge“ aufgerufen werden kann.

Unsere Gesamtwertung
8,2 / 10
  • Funktion:
    7.5
  • Bedienung:
    8.5
  • Performance:
    8.5

Avast Internet Security downloaden

Hersteller:  AVAST Software s.r.o.
Vorteile
  • Komfortable Navigation
  • Homenetwork-Security schützt effektiv vor Hackern
  • Hoher Malware-Schutz durch innovative Cloud-Technologie
Nachteile
  • PC-Cleanup nur mit kostenpflichtiger Lizenzversion nutzbar

Avast Internet Security – Sicherheitspraxis für den Computer-Alltag

Das Internet kann so schön sein: Ständig in Kontakt mit Freunden, Reiseziele buchen und eben mal schnell Online-Banking. Das Netz erleichtert unser Leben, ganz klar. Gegen diejenigen, die dabei manipulieren oder sensible Daten abgreifen wollen, haben die Antiviren-Spezialisten von Avast eine runderneuerte, praxiserprobte Antwort: Avast Internet Security. Die ressourcenschonende und zuverlässig laufende Software (rund 1 GB Speicherplatz wird vom System beansprucht) bietet mit dem hauseigenen Nitro-Update einen nochmal verbesserten Schutz gegen Angriffe von Cyber-Kriminellen.

Neben substanziellen Neuerungen bringt das Update auch noch ein paar interessante Extras mit. Eines davon ist der SafeZone-Browser, der während des Installationsprozesses optional dazu gewählt werden kann. Die 30-Tage-Testversion bietet bis auf das CleanUp-Tool, welches nach dem "SmartScan" die PC-Leistung verbessert, die gleichen Werkzeuge und Mechanismen wie die Lizenzversion.

CyberCapture – Schutz gegen Blitzattacken

Die Avast-Datenanalyse zerlegt die verdächtige Datei bis aufs letzte Byte und schaut sie sich genau an.

Das zentrale Nitro-Update ist die Schutzfunktion namens CyberCapture. Die von Avast neu entwickelte Technologie erhöht nach Angaben der Hersteller dramatisch das Schutzlevel gegen sogenannte "Zero-Second"-Angriffe. Diese bestehen aus Computerviren, die sich selbst unmittelbar nach der Attacke auf den ersten Nutzer modifizieren, bevor sie den zweiten Nutzer angreifen. Für herkömmliche Viren-Engines sind sie somit nur schwer erkennbar. CyberCapture hingegen aktiviert sich automatisch, sobald eine verdächtige neue Datei anrollt. Diese wird dann zunächst zur Avast-Cloud kopiert, während der Rechner für sie verschlossen bleibt. 'Safety First' also – nach diesem Prinzip agiert Avast Internet Security bei sämtlichen unbekannten Dateien.

Das Programm ist demnach nicht zwangsläufig auf die neuesten Virusdefinitionen und Updates angewiesen. Die Avast-Datenanalyse zerlegt die abgefangene Datei im Anschluss bis auf das letzte Byte und nimmt sie genau unter die Lupe. Aufgrund dieser eingehenden Untersuchung wird die Entscheidung getroffen, die Datei entweder durchzuwinken oder sie vom System fernzuhalten. Diese Entscheidung bleibt zuletzt natürlich dem Nutzer überlassen, der die ganze Funktion selbstverständlich auch deaktivieren kann. Grundsätzlich schafft sie aber ein dickes Plus an Sicherheit.

Sicherheitslöcher stopfen, 'Home Network Security' stärken

Ein weiteres Update, wenn auch nicht vollkommen neu gestaltet, erfährt bei Avast Internet Security der Heimnetzwerkschutz. Darunter fallen sämtliche an den eigenen Router angeschlossenen Geräte wie Notebooks, Tablets und Smartphones - auch Haushaltsgeräte oder der Nachbar, der Euer WLAN mitbenutzt.

Sobald es einem Hacker gelingt, in dieses Netzwerk einzudringen, sind fast keine Daten mehr vor ihm sicher. Diese Sicherheitslücke wird von Avast 'Home Network Security' gestopft. Die Komponente ist in der regulären Scanfunktion des Programms implementiert und wird automatisch gestartet, wenn der Nutzer einen Scan durchführt. Ob Probleme vorliegen und wie sie zu beheben sind, wird anschließend verständlich dargestellt.

"Der Gang zur Erstuntersuchung" mit Avast SmartScan

Der SmartScan erfüllt auch noch andere Zwecke - denn er kümmert sich nicht ausschließlich um digitale Angreifer, sondern er checkt zusätzlich, inwieweit eventuell veraltete oder unsichere Systemkomponenten eine Schwachstelle für Online-Bedrohungen darstellen könnten.

So überprüft der Smartscan neben der digitalen Bedrohungslage das System auch auf schwache Passwörter, veraltete Software oder auf Browser Add-ons mit schlechter Reputation.

Der Smartscan ist quasi der Gang zur Erstuntersuchung, wenn man den Hausarzt gewechselt hat. Dr. Avast erkennt schnell, woran es fehlt. Im Testbeispiel sind es veraltete Programme, die lange Zeit ohne Updates auskommen mussten. Ein Mausklick auf "Probleme beheben" zeigt dann, um was es sich genau handelt.

Avasts Generalschlüssel gegen die Passwortflut

Eines der untersuchten Felder sind die im Browser gespeicherten Passwörter. Ein eigener Passwort-Scan von Avast Internet Security nimmt diese auf Wunsch genauer unter die Lupe. Die Software ermittelt, ob die Passphrasen offensichtliche Schwachstellen haben, mehrfach verwendet werden oder bereits gefährdet sind.

Sollte dies der Fall sein, kann optional ein Master-Passwort für einen digitalen Safe erstellt werden. Dahinter werden die vorhandenen Passwörter erneuert, robuster gemacht und auf allen gewünschten Endgeräten synchronisiert. Das Eintragen von Passwörtern zur Anmeldung auf den verschiedenen Konten, etwa E-Mail oder Amazon, erfolgt dann über diesen so genannten Passwort-Roboter.

Das einzige Passwort, was Ihr euch jetzt noch merken müsst, ist das Master-Passwort. Das allerdings gründlich, denn wird es vergessen, bleibt der Passwort-Safe zu.

Mit Avast anonym surfen

Wer nicht nur seine Passwörter, sondern die gesamte Internet-Aktivität vor allzu neugierigen Augen verbergen möchte, wird sich von dem Werkzeug "SecureLine VPN" angesprochen fühlen. Hier bietet Avast Internet Security eine VPN-Verbindung (Virtual Private Network) ins Internet an. Wenn es etwa darum geht, Bankgeschäfte online zu erledigen oder sich, wie erwähnt, nicht mit seinen personenbezogenen Daten beim Surfen zuschauen zu lassen, dann ist das Angebot durchaus sinnvoll. Der ausgewählte VPN-Server richtet Euch dann auf Wunsch eine neue IP-Adresse ein - schon seid Ihr vor neugierigen Blicken verborgen.

Was kompliziert klingt, wird anschaulich in einem Tutorial erklärt, welches am Ende die einwöchige Testversion von SecureLine VPN aktiviert. Neben der Anonymität bietet eine VPN-Verbindung auch die Möglichkeit, auf das Internet ohne geografische Ländersperren zuzugreifen und auf diese Weise zum Beispiel das Geoblocking bei Videos zu umgehen.

Komfortable Navigation in Avast Internet Security

60 Tage testen

Die Testphase könnt Ihr auf 60 Tage verlängern. Danach wird eine Jahreslizenz erworben, die aber notfalls nochmal gekündigt werden kann.

Trotz der vielen Tools bietet Avast Internet Security eine sehr ausführliche, aber super organisierte und designte Übersicht über sämtliche wichtige Softwaresegmente. Ein Mausklick auf die Schaltfläche 'Komponenten' im Einstellungsmenü öffnet diese Ansicht. Die primären Komponenten wie der Dateisystem-Schutz, der Mail-Schutz oder der Web-Schutz stehen natürlich obenan. Einige der Tools könnt Ihr nicht über den Schnellzugriff im Hauptmenü erreichen und nur in diesem Bereich bearbeiten.

Wirklich hilfreich ist, dass die Funktion jeder einzelnen Komponente in zwei, drei Sätzen treffend erklärt wird, wenn die Drop-down-Schaltfläche rechts daneben ausgefahren ist. Selbst wenn man sich also zum ersten Mal eingehend mit einer Antivirus-Software beschäftigt, wird man bei Avast Internet Security nicht allein gelassen.

Ein echter Avast

An Avast Internet Security gibt es nichts auszusetzen. Das Programm lässt sich trotz der zahlreichen innovativen Features und der umfangreichen Konfigurationsoptionen extrem leicht bedienen. Mit dem CyberCaptive bietet die Software zudem ein sehr nützliches Tool, welches der sich schnell entwickelnden Bedrohungslandschaft Rechnung trägt.

Schade ist lediglich, dass der Browser-Cleanup für die Testversion ausgeschlossen ist. Angesichts der bereits vorhandenen, qualitativ hochwertigen Werkzeuge hätte das nicht sein müssen.

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Das Hauptmenü von Avast Internet Security.

Man liest es gern. Wir sind geschützt. Dafür tut Avast Premier auch einiges. Alle Hauptfunktionen sind leicht über die Symbole am oberen Rand erreichbar, zu den Optionen der einzelnen Komponenten geht es per Mausklick auf das "Einstellungen"-Rädchen rechts.

Die „Einstellungen“-Tafel bei Avast Internet Security.

Die Regelung der allgemeinen Programmeinstellungen, also Popups oder akustische Warnsignale, werden gleich hier auf der ersten Seite vorgenommen. Wer möchte, kann aber auch tiefer ins Detail gehen und die Komponenteneinstellungen konfigurieren oder Update-Intervalle festlegen. Werden dazu Informationen benötigt, liefert sie Avast Internet Security mit einem Mausklick auf das Info-Symbol hinter den Einstellungen.

Der SmartScan erkennt potenzielle Schwachstellen des Systems.

Oops, hier ist wohl noch etwas zu tun. Der SmartScan von Avast Internet Security durchleuchtet alle Winkel des Rechners nach potenziellen Schwachstellen und deckt diese auf. Zum Glück ist er auch so smart, dass er die erkannten Probleme in einem zweiten Schritt gleich selbst behebt. Als Nutzer müsst Ihr lediglich „Probleme beheben“ klicken.

Ergebnis zu veralteter Software nach dem SmartScan.

Wurde veraltete Software geortet und, wie auf diesem Bild, als Problem ausgemacht, kann sie Avast Internet Security direkt nach dem Scan gleich aktualisieren.

Startseite des SafeZone-Browser von Avast Internet Security.

Für sichere Bankgeschäfte, anonymes Surfen oder endlich einmal werbefreie Webseiten sorgt der SafeZone Browser von Avast Internet Security. Ein tolles Tool, welches über das Menü „Werkzeuge“ aufgerufen werden kann.